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Johannes Teyssen zur Energiewende: E.on-Chef fordert Hartz-IV-Zuschlag für Ökostrom

DPADurch die Energiewende steigen die Strompreise, das belastet vor allem die sozial Schwachen. Der E.on-Chef sieht die Regierung in der Pflicht: Johannes Teyssen fordert im Interview, die Hartz-IV-Pauschale für Elektrizität um einen Öko-Zuschlag zu ergänzen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...837087,00.html
  1. #70

    Zitat von nicolo1782 Beitrag anzeigen
    wie zB die Gewinne senken und dadurch den Strom verbilligen, wird natürlich erst gar nicht diskutiert.
    Das ergibt ökonomisch gesehen nicht wirklich viel Sinn. Außerdem wird ein Unternehmen eher ungern in Innovation investieren, sofern die Spanne das nicht hergibt.
    Es ist meiner Meinung nach auch nicht Aufgabe der Unternehmen die "sozial Schwachen" in Deutschland zu unterstützen, dafür ist meiner Meinung nach der Staat als ausgleichende Komponente da.
    Allerdings bin ich auch der Meinung, dass wirklich grundlegende Dinge wie Strom und Wasserversorgung unter staatlicher Kontrolle stehen sollten
  2. #71

    ...

    Zitat von neu_ab Beitrag anzeigen
    Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen (kochen können, etc.)? Wieso sollen gutverdienende Leute, zu denen ja die meisten "Grünidologischen" gehören, nicht ein bisschen zahlen, wenn sie es sich doch locker leisten können?
    Weil Solidarität kein Naturgesetz ist. Das Prizip, wer viel verbraucht, soll auch viel Zahlen ist in vielen Bereichen nicht zu verachten.
    Wer was will, soll auch was dafür tun. Und wenn es nur die Pflege des Straßenbegleitgrüns ist.
    Wenn es so viele arme Schlucker gibt, die sich nicht mal den Strom zum erwärmen einer TK-Pizza leisten können, warum laufen der "Die Linke" scharenweise die Wähler weg? Sozialismus ("du hast es dir verdient, aber ich nehme und nutze es trotzdem") muss doch für diese Klientel die Verheißung himmlischer Zustände bedeuten...

    Wieviele dieser "Bedürftigen" hat denn das ihm zur Verfügung stehende Sparpotential schon ausgeschöpft? Wieviele haben zu einem preiswerteren Stromanbieter gewechselt? Wieviele rauchen für eine kWh Strom mehr pro Tag eine Zigarette weniger pro Tag?
  3. #72

    Ups..

    Zitat von Wilder Eber Beitrag anzeigen
    10000 kwh * 0,4 Cent / kwh = 40 Euro (nicht 400 Eur)
    Stimmt natürlich, da hab ich mit 4 Cent gerechnet, eindeutig mein Fehler! 40 Euro ist dann doch eher n Witz....verdammt, ganz umsonst echauffiert! ;-))
  4. #73

    Zitat von SchwackNack Beitrag anzeigen
    "während die deutsche Industrie die und deutschen Bürger benachteiligt werden."
    Es war Deutschland selbst, das sich freiwillig und ohne Not benachteiligt.
    So sieht es aus. Man hätte nur die Sicherheit der Atomkraftwerke überprüfen und nur bei Sicherheitsmängeln gleich abschalten müssen. Der Rest hätte auslaufen können.
    Aber das Volk wollte es anders, Frau Merkel hat reagiert und jetzt müssen alle zahlen.
  5. #74

    Der E.on-Chef sieht die Regierung in der Pflicht..

    ...schon Armselig, wenn es in der Sozialpolitik solcher " Denkanstöße ",
    zumal aus dieser " Ecke " bedarf.
    Und zugleich ist es ein Wink mit dem Zaunpfahl, was uns in Sachen Energiekosten in der Zukunft erwartet!
    M.f.G.
  6. #75

    Strombedarf

    Zitat von Wilder Eber Beitrag anzeigen
    2 kwh / 30 Tage = 60 kwh / Monat --> plausibel ??

    Sie leben ja sparsam ! Ich habe bei 2 Personen und sparsamen Einsatz etwa den dreifachen Stromverbrauch ujd damit 6 Euro EEG.
    Natürlich ist das plausibel. 4 kWh am Tag für zwei Personen bedeuten:

    Durchschnittlich über das Jahr wären mögliche Verbräuche:
    - Licht: 200 W, drei Stunden 0,6 kWh
    - Kühlschrank: 100 W drei Stunden Laufzeit: 0,3 kWh Stunden
    - Heizungspumpe: 100 W drei Stunden Laufzeit: 0,3 kWh Stunden
    - Fernseher: 300 W eine Stunden Laufzeit: 0,3 kWh Stunden
    - Staubsauger: 2000 W, 15 Minuten: 0,3 kWh
    - Fön: 2000 W, 15 Minuten: 0,3 kWh
    - Lapptop: 200 W eine Stunde: 0,2 kWh
    - sonstiges: 1,7 kWh für Kleingeräte

    Es gibt typische Stromfallen. Der elektrische Herd z.B. Wer jeden morgen zwei Aufbackbrötchen in den Herd legt und 2000W für 30 min nutzt, erhöht seine Kosten gegenüber Brötchen vom Bäcker erheblich. Wer mit Strom anstatt mit Gas kocht und backt lebt eh viel teurer. Wer seine Heizungspumpe nicht ausstellt, verbaucht bei alten Geräten oft 100W über 24h. Wenn der Plasmafernseher 12h läuft, wird es teuer. Licht läppert sich, wenn man keine Energiesparlampen nutzt, sondern den billigen Bauhausdeckenfluter mit 300 oder 500W Birne nutzt. etc.

    Aber dazu müßte man auf die Geräte schauen und die Zahlen verstehen. Schon beim Kauf ist das möglich, aber wer billigen Plunder nutzt, wird mit der Stromrechnung hinterherum mehr bezahlen.

    In einer WG lebt es sich übrigens viel sparsamer als alleine. Gerade junge Hartz IV Empfänger sollten darüber nachdenken.
  7. #76

    Eigentlich keine Frage, aber leider ...

    Zitat von Mistermambo Beitrag anzeigen
    ...
    Eine Frage bliebe noch: Wären nach diesem Interview die Hartz-IV-Empänger oder doch die Energiekonzerne die "Sozialschmarotzer"?
    können Sie an den bisherigen Beiträgen sehen, dass es leider mehr als genug geistige Minderperformer gibt, die auf diese mehr durchsichtige Manipulation durch Herr Teyssen hereinfallen und sich voller Neid und Missgunst über den vermeindlichen Geldsegen für die HartzIV-Empfänger erregen ...
  8. #77

    Ganz einfach, weil durch die Neoliberale...

    Zitat von .sagittarius. Beitrag anzeigen
    Wieso habe ich den Eindruck, dass diese Gesellschaft nur noch aus Hartz-4-Empfängern und gierigen Säcken, die den Hals nicht mehr vollkriegen, besteht?
    ..Politik von Schwarz/Geld es in Deutschland nur noch zwei Bevölkerungsschichten gibt: Die ganz Reichen und die ganz Armen. Wir sind nicht nur durch die RKK und C-Parteien immer noch im Mittelalter was Religion betrifft, sondern Dank Schwarz/Geld befinden wir uns auch im Mittelalter so langsam wieder was die Sozialpolitik und die Vermögen in Deutschland betrifft.
  9. #78

    Nur

    Zitat von vincent1958 Beitrag anzeigen
    ..und die EEg Umlage ist von 2011 bis 2012 um genau 0,062 cent gestiegen.Wer ist hier der Strompreistreiber?Und für einen Herrn Theyssen sind die 0,4 cent "Befreiungssubvention"für das Grosskapital peanuts......!Wenn es nicht so zum ko....wäre!
    wäre das richtig,wenn man andere falsch rechnen läßt.
    So von wegen 400€,richtig?
    Und:
    die EE-G Umlage sollte nach deren Erfinder ROT/Grün von 1998/2000
    fast keine Mehrkosten bringen.......0,0x Cent/kWh....
    Wie halt die Politiker eben so (ahnungslos und teilgebildet ) sind...
    -jedenfalls idR -und auf die EE-Lobbyisten wie Sell blind glaubend
    reingefallen.
    Insbesondere bei PV-E
    Nun müssen wir (!) das ausbaden,wie immer
    Und weiterhin lieber Vincent:
    wie wird die EE-G Umlage für 2013 aussehen ?
    Etwa auch nur eine Steigerung von ca 0,06 Cent/kWh ?
  10. #79

    ..

    Zitat von Lorbeerblatt Beitrag anzeigen
    Richtig schön mal wieder die Klischee-Knöpfchen drücken. Das ist so differenziert und intellektuell (von wegen Student).


    War nix mit dem Klischee - oder?
    Stellen Sie sich vor, mein Regelsatz beträgt 0,0 Euro.
    Davon muss ich nicht nur ALLES bezahlen was ich verbrauche, sondern auch noch den H4 Mensch mit, und die Rentner und die Schüler und die Kranken. Und die Griechen und die Spanier etc... sonst noch jemand?


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