DPADurch die Energiewende steigen die Strompreise, das belastet vor allem die sozial Schwachen. Der E.on-Chef sieht die Regierung in der Pflicht: Johannes Teyssen fordert im Interview, die Hartz-IV-Pauschale für Elektrizität um einen Öko-Zuschlag zu ergänzen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...837087,00.html
wie zB die Gewinne senken und dadurch den Strom verbilligen, wird natürlich erst gar nicht diskutiert.
Da merkt man mal wieder wie weit weg diese "Manager", trotz vielleicht interessanter Vorschläge, von der Realität sind!
0,4 Cent pro KWh sind bei 10.000 KWh (mit einer Nachtspeicherheizung schafft das sogar ein Single Haushalt mit 50qm) immerhin 400 Euro! Auch für alle anderen ist das eine Menge Geld! Da würden sich für viele Geringverdiener und deren Familien Welten öffnen!! Campingurlaub, Klassenfahrten, Fahrräder, Sportvereine, Musikunterricht....die Liste wird lang...
Klar brauchen Bürger Jobs....aber nicht um in erster Linie Stromrechnungen zu bezahlen! Und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es wirklich sinnvoll ist z.B. Aluminium über die Stromkosten "billig" zu halten. Diese Werke verbrauchen Strom auf dem Niveau mittelgroßer Städte....
Nehmt Ihnen die Stromversorgung ab. Alles was ein Staat zum Leben braucht gehört auch in dessen Hand!!! Wasser Strom Gas hätte nie an irgendwelche schmierigen profitorientierten privaten weggegeben werden dürfen. das muss zurück zum volk und das volk versorgen und sich nur selbst tragen und nicht milliarden und abermilliarden vom verbraucher abzocken damit irgendwelche fetten aktionäre sich nen reihbach machen!
Nehmts ihnen weg!
Es wundert mich schon, dass ein Konzernchef planwirtschaftliche Gedankenspiele äußert und hofft, dass der Staat die Gewinne sichert. Zudem verwundert es mich, dass er mit seinen Steuern auch denjenigen den Strom bezahlen möchte, die zu wenig Geld verdienen. Evtl. sollten die Konzerne darüber nachdenken, dass sie die Löhne erhöhen bevor die Konzernlenker noch zu 90 Prozent besteuert werden müssen um allen anderen den "Luxus" Strom und Warmwasser zu ermöglichen.
Vor kurzem wurde schon von den Sozialverbänden darauf hingewiesen dass die Energiekosten nicht mehr in HartzIV abgebildet sind. Da konnte man dann die schnoddrige Antwort aus Regierungs-Lager lesen dass die Bezüge insgesamt höchst kompetent errechnet und völlig ausreichend seien. Ausserdem seien sie ein Gesamtpaket, wo man sich ja entscheiden könne wie man das Budget einsetze. Leider habe ich darauf kein Bookmark gesetzt. Denn dieser Zynismus ist schon besonders dreist und bemerkenswert, da ja ALLE Posten an der untersten Grenze bemessen sind, und es daher gar nicht möglich ist z.B. Essens- oder Kosmetik-Ausgaben zu senken um Strom-Nachzahlungen zu finanzieren. Nun, Sarrazin würde sagen: "Pullover anziehen". Dass nun ausgerechnet ein Energie-Boss schon für ALGII-Empfängere gegen Schwarz-Gelb in den Ring steigen muss ist richtig peinlich.
Wie wäre es denn, wenn die Engergiekonzerne ihre Preise senken würden, damit sich auch der H4-Empfänger die Energie leisten kann? Deutschland hat in Europa die mit Abstand höchsten Energiepreise, da sollte es ja wohl möglich sein, diese den umliegenden Ländern anzupassen. Upps, ich hab vergessen, das Rendite wichtiger ist als ein Energiepreis, der auch von ärmeren Bevölkerungsteilen gestemmt werden kann, ohne das Energie gesperrt wird
Ich frage mich ab wann arbeiten für viele in diesem Land einfach kein Sinn mehr macht. Weit kann der Zeitpunkt nicht mehr sein.