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Jogging-Studie: Laufschuhe belasten Gelenke stärker als Barfußlaufen

Moderne Joggingschuhe fühlen sich an, als laufe man auf Federn. Doch der Eindruck täuscht: Die Schuhe belasten Fuß-, Knie- und Hüftgelenken mehr als Barfußlaufen, wie eine Studie jetzt ergeben hat. Forscher führen dies auf den typischen Aufbau von Laufschuhen zurück.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...670241,00.html
  1. #30

    Barfußlaufen

    Ich habe vor 2 Jahren begonnen, des öfteren Läufe barfuß (oder mit Barfußschuhen im steinigen Gelände) zu machen, dadurch hat sich mein Laufstil verbessert und bin zusätzlich noch schneller geworden. Seitdem bin ich ein Gegner von überteuerten supergepolsterten Laufschuhen.
    Ich kann barfußlaufen nur empfehlen!
  2. #31

    Laufschuhe / Dämpfung

    Diese Erkenntnisse sind ja nicht neu. Jegliche Dämpfung durch Laufschuhsohlen verändert den Abrollvorgang und kann zu Verletzungen führen. Der laufende Mensch reagiert beim Aufprall durch Anpassung seines Kniewinkels auf die Höhe und Art der Dämpfung. Nachzulesen seit 8 Jahren im Buch "Der optimale Laufschuh" (Autor: Frank Czioska -Meyer&Meyer Verlag).
  3. #32

    .

    Zitat von Leeuw Beitrag anzeigen
    A dem Frühling sieht man mich dann mit neuen Vibram Five fingers (www.vibramfivefingers.com) durch die Wälder hoppeln
    Danke für den Link. Genau so etwas habe ich gesucht.

    Zitat von Neurovore Beitrag anzeigen
    Nach einigen Theorien ist der Mensch evolutionär bedingt zudem der perfekte Ausdauerläufer
    Vor einiger Zeit las ich ähnliches. Oft wird der Mensch für eine Fehlkonstruktion gehalten, weil er zwar alles mögliche kann, aber nichts richtig. Doch angeblich kann kein Tier so lange und ausdauernd laufen wie ein Mensch. Diesen Vorteil machten sich die früheren Jäger zunutze. Sie hielten länger durch als die Tiere, die vor ihnen flohen.

    In den letzten beiden Tagen las ich das Buch "Bandit Roads - Das gesetzlose Herz der Sierra Madre", das ziemlich erschütternd ist. Darin wird von einem Indianervolk namens Taruhumara berichtet, die sich als Freizeitbeschäftigung 170-Meilen-Rennen liefern und dabei einen Holzball vor sich hertreiben.

    In dem Buch heißt es: "1993 nahm der Naturfotograf und Outdoor-Guide Rick Fisher eine Gruppe von Tarahumara-Läufern mit zum jährlichen 100-Meilen-Ultramarathon in Leadville, Colorado. Ihre Sandalen bestanden aus alten Autoreifen, und sie hielten nach 87 Meilen an, um ein Bier zu trinken, doch am Ende wurden sie Erster, Zweiter und Fünfter und brachten das kollektive Bewusstsein des amerikanischen Langstreckenlaufes vollkommen durcheinander. Der Tarahumara, der gewann, Victoriano Churro, war 55 Jahre alt und lief die 100 Meilen über einen steinigen Bergpfad auf einer Höhe zwischen 3000 und 3850 Metern in 20 Stunden und 3 Minuten.(Zitat Ende)
  4. #33

    Minimal Footwear

    Ich selbst bin begeisteter Träger von minimalistischem Schuhwerk, minimal Footwear. Unter minmal Running gibt es im Netz auch schon sehr interessante auch wissenschaftliche Beiträge. Trage selbst den Feelmax Kuuva. Eine interessante Seite ist www.barfusslaufen.com bzw. minimalfootwear.de, minimalfootwear.com oder z.B. TCFMF (the case of minimal footwear unter www.adventureinprogress.com, Alles private websites von leuten, die sich schon seit längerem mit diesem Thema auseinandersetzen.
  5. #34

    Barfußlaufen

    Zitat von niklaw Beitrag anzeigen
    Übrigens hilft es oft auch seine eigene Lauftechnik mal zu überprüfen. Ich bin lange quasi durch die Gegend gehüpft und hab mich viel zu viel nach oben anstatt nach vorne abgedrückt, weil das ja so schön sportlich aussieht. Ich habe Monate gebraucht, um meinen Laufstil umzustellen. Jetzt bleibt die Hüfte unten und die Kraft geht nach vorne, dahin wo sie hin soll.
    Gratulation! So ersparen Sie sich über eine Marathondistanz so ganz nebenbei den Luxus eines Berglaufs mit ca. 700 Höhenmetern. Außerdem können Sie beim Natürlichen Laufstil wieder die Landschaft beobachten, was vorher nicht ging, weil der Körper bei jedem Schritt zusätzlich nach oben beschleunigt wurde.
  6. #35

    Mtb

    Zitat von gauloisesbert Beitrag anzeigen
    Gäääähnnnnn ... uralter Tobak!
    Schuhe mit "natrülichen" Abrollverhalten gibt's seit Jahren ... www.mbt.com
    Das ist leider nur bedingt richtig. Bei den MTB's rollt in der Tat der Schuh - durch seine Form bedingt - aber nicht der Fuß. Dieser bleibt mit seinen 26 Knochen und entsprechend vielen Muskeln unverändert inaktiv. Zum Laufen ist dieser Schuh daher nicht unbedingt zu empfehlen.
  7. #36

    Irrtum...

    Zitat von Pnin_ Beitrag anzeigen
    *und seine Kollegen schickten 68 gesunde Sportler aufs *Laufband, mit Schuhen und barfuß.

    Das Laufband federt zusaetzlich.

    Wenn ich mit meinen 100kg auf einem Laufband barfuss laufe ist das auch noch ok, aber auf Asphalt kann ich meine Gelenke wegwerfen, wenn ich dies ohne vernuenftige Laufschuhe tue.

    Bei duennen sehnigen 70-Kilo-Laegern mag das evtl. anders sein.
    ...beim Natürlichen Laufen wird der Körper nicht mehr bei jedem Schritt nach oben beschleunigt, sondern es werden nur noch die Beine unter dem Körper bewegt, so, wie es bei kleinen Kindern zu beobachten ist, wenn diese barfuß laufen. Sehr anschaulich ist das auch bei Sprintern zu beobachten, die sich in keinem Fall den Luxus erlauben können, ihren Körper auch nur einem cm nach oben zu bewegen. Dadurch entfällt das Gewichtsproblem, das Aufprallen nach jedem Schritt aus 10 bis 20 cm Höhe.
  8. #37

    Barfußlaufen

    Zitat von Neurovore Beitrag anzeigen
    Nach einigen Theorien ist der Mensch evolutionär bedingt zudem der perfekte Ausdauerläufer, Zitat: "Die [anatomischen] Strukturen umfassen unter anderem die Form der Fuß- und Beinsehnen, die wie Federn wirken, außerdem die Fuß- und Zehenanordnung, die ein effizientes Abstoßen ermöglicht, Schultern, die sich unabhängig von Nacken und Kopf bewegen können um eine bessere Balance zu erreichen und Skelett- und Muskelstrukturen, die den Körper stärker, stabiler und ausdauernder machen, ohne ihn zu überhitzen." Dazu kommt dann noch unser einzigartiges Kühlsystem und eine vom Laufapparat unbeeinträchtigte Lunge (im Gegensatz zu Vierbeinern, die beim Rennen quasi ihre Lunge quetschen)...
    Dem ist eigentlich nur noch hinzuzufügen, dass der Mensch dafür ausgelegt ist, täglich bis zu 100 km zurück zu legen. Zahlreiche Ausdauersportler beweisen das auch durch ihr Tun.
  9. #38

    ...

    Zitat von treverxy Beitrag anzeigen
    ...beim Natürlichen Laufen wird der Körper nicht mehr bei jedem Schritt nach oben beschleunigt, sondern es werden nur noch die Beine unter dem Körper bewegt, so, wie es bei kleinen Kindern zu beobachten ist, wenn diese barfuß laufen. Sehr anschaulich ist das auch bei Sprintern zu beobachten, die sich in keinem Fall den Luxus erlauben können, ihren Körper auch nur einem cm nach oben zu bewegen. Dadurch entfällt das Gewichtsproblem, das Aufprallen nach jedem Schritt aus 10 bis 20 cm Höhe.
    Auch wenn es minimal ist, aber sobald kein Fuß mehr auf dem Boden ist, ist es ein schiefer Wurf. Da gehorcht auch ein Sprinter oder natürlich Laufender der Physik. Auch er muss das Körpergewicht immer wieder anheben.
    Das man nur noch die Beine unter dem Körper nach vorne bewegen muss grenzt ja wohl an Esotherik. Wer "natürlich läuft" braucht auch nicht mehr zu essen, er ernährt sich von der Energiestrahlung.
    Wenn man vernünftige Sachen nicht ständig mit so einem Qu... überladen würde, hätte so etwas auch eine Chance, aber so nehmen da die Leute Abstand von.
  10. #39

    Zola Budd

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Moderne Joggingschuhe fühlen sich an, als laufe man auf Federn. Doch der Eindruck täuscht: Die Schuhe belasten Fuß-, Knie- und Hüftgelenken mehr als Barfußlaufen, wie eine Studie jetzt ergeben hat. Forscher führen dies auf den typischen Aufbau von Laufschuhen zurück.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...670241,00.html
    Soll das etwa eine neue Erkenntnis sein? Wir Lauffreunde wissen das schon seit Zola Budd.








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