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Jobs in Deutschland: Zahl der Arbeitslosen sinkt auf 3,03 Millionen

DPADer deutsche Arbeitsmarkt kommt nur langsam in Schwung: Die Zahl der Erwerbslosen ist im März um zwar leicht um 82.000 gesunken, sie bleibt aber deutlich über der Drei-Millionen-Marke. Grund ist die Konjunkturdelle im vierten Quartal - die nun voll durchschlägt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824464,00.html
  1. #50

    Was ist schlimmer?

    Zitat von Zaziemetro Beitrag anzeigen
    Zum Messen brauchen Sie allerdings ganz klare Kriterien zur Abgrenzung von "Nicht-Arbeitslosen".
    Also bitteschön, her mit den konstruktiven Vorschlägen.
    Es bedarf nicht unbedingt einer Definition, die zugegebenermaßen schwierig ist - es darf nur einer entsprechenden Zuordnung und Auflistung.
    Beispiel: Jemand, der in einer Maßnahme "geparkt" wird ist nach wie vor jemand, der keinen Arbeitsplatz hat und somit ist er auch weiterhin arbeitslos.

    Diese Person taucht aber in der von der Bundesregierung verkündeten "Arbeitslosen" Jubelzahl eben nicht auf. Man findet sie in der Statistik unter Personen in Maßnahmen.
    Insoweit wird das Volk verdummt, weil man landläufig den Begriff "Arbeitslos" eben als ohne Arbeitsstelle definiert.
    Diese Person muss also entweder zu der Jubelzahl hinzugezählt werden oder eben ganz klar zusätzlich benannt werden um ein Bild über die tatsächliche Zahl der Menschen ohne Arbeitsplatz zu vermitteln.

    In beiden Fällen wird sich der Jubel allerdings in Grenzen halten.
    Vor allem wenn man dann noch die Personen auflistet, die zwar eine Arbeitstelle haben, davon aber nicht leben können und zusätzlich Sozialhilfe erhalten.

    Oder die 400 Eurojobber, die zwar eine Arbeitstelle haben, davon aber nur 160 bzw 100 Euro behalten dürfen, weil Sie ALG I oder ALG II beziehen.
  2. #51

    SPON der Jubelperser!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der deutsche Arbeitsmarkt kommt nur langsam in Schwung: Die Zahl der Erwerbslosen ist im März um zwar leicht um 82.000 gesunken, sie bleibt aber deutlich über der Drei-Millionen-Marke. Grund ist die Konjunkturdelle im vierten Quartal - die nun voll durchschlägt.
    Jobs in Deutschland: Zahl der Arbeitslosen sinkt auf 3,03 Millionen* - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Brav Spon, immer die Jubelmeldungen nachplappern!
    Irgendwann werdet Ihr dafür ins Kanzleramt zum Kaffee eingeladen!

    Dummerweise gibt es massig "Arbeitende" die sowenig verdienen, dass es nicht zum Leben reicht!
    Vorschlag:
    Alle Arbeitslosen MÜSSEN einen 1€ Job machen (z.B. 10 cm Bürgersteig fegen) und gelten damit als "nicht arbeitlsos" - und wir haben Vollbeschäftigung.
    Es ist einfach nur peinlich, wie versucht wird das Volk für dumm zuverkaufen.
    mal sehen ob auch dieses Posting zensiert wird
  3. #52

    Blöcke

    Zitat von mallorcafan Beitrag anzeigen
    Es gab mal zwei Blöcke ( CDU/CSU/FDP ) und ( SPD ).
    Ich erinnere mich - Sie meinen sicher die Zeiten sozialliberaler Koalition.

    Wohingegen man heute beobachten kann, wie FDP und CSU sich heftig um die Transfergesellschaft streiten und gegenteilige Positionen vertreten, die Ihrer Meinung nach gleichwohl beide "die da oben" bevorzugen.

    Wollen Sie nicht doch irgendwann mal versuchen, die Realität zu sehen?
  4. #53

    DAnke für den Hinweis

    Zitat von klowasser Beitrag anzeigen
    Die Medien haben die Aufgabe der Informationsweitergabe, nicht die Aufgabe etwas aus der Sicht des jeweiligen Medium zu widerlegen.
    Danke für den Hinweis, dann kann ich mir die Ausgabe für den Spiegel ja in Zukunft sparen und mir lieber den kostenlosen Newsletter der Bundesregierung schicken lassen.
  5. #54

    Ja, eine soziale Komponente hätte ein Mindeslohn von 7,50 EUR!

    Zitat von MütterchenMüh Beitrag anzeigen
    Man kann sicher konstatieren, dass die Richtung stimmt.
    Langsam aber sicher greift Schröders Agenda 2010.
    Mit einem vernünftigen ML (derzeit max. 7,50) und Equal Pay hätte das Ganze sogar eine soziale Komponente.

    Durch den europäischen Fiskalpakt respektive Euro-Krise werden die Bäume sicher nicht in den Himmel wachsen, aber am Ende vieleicht nur ein blaues Auge.
    Nämlich die soziale Komponente, dass die Menschen, die mit 7,50 Euro Mindestlohn bezahlt werden, auch weiterhin von ergänzenden Sozialleistungen abhängig bleiben. Wo kämen wir denn auch hin, wenn diese Menschen sich tatsächlich von ergänzenden Sozialleistungen unabhängig machen könnten: Womöglich würden dann ja die Unternehmen, die ihre gesamte Geschäftstätigkeit darauf aufgebaut haben, die von ihnen gezahlten Niedrigstlöhne durch den Steuerzahler subventionieren zu lassen, weniger Gewinn machen!
  6. #55

    Vorschlag:

    Zitat von klowasser Beitrag anzeigen
    Die Medien haben die Aufgabe der Informationsweitergabe, nicht die Aufgabe etwas aus der Sicht des jeweiligen Medium zu widerlegen.
    Dann schützen wir die Umwelt in dem wir diesen Wust an Zeitungen einstellen (Energie, Rohstoffe, etc.)

    Eine Zeitschrift (Wie wär es mit "Neue Bunderepublik") reicht
  7. #56

    Wieder so ein Mythos....

    Zitat von pennywise_the_clown Beitrag anzeigen

    Dummerweise gibt es massig "Arbeitende" die sowenig verdienen, dass es nicht zum Leben reicht!
    Vorschlag:
    Alle Arbeitslosen MÜSSEN einen 1€ Job machen (z.B. 10 cm Bürgersteig fegen) und gelten damit als "nicht arbeitlsos" - und wir haben Vollbeschäftigung.
    Es ist einfach nur peinlich, wie versucht wird das Volk für dumm zuverkaufen.
    mal sehen ob auch dieses Posting zensiert wird
    Es ist schon witzig, wie sich Personen hier aufregen und behaupten, da werden Zahlen frisiert und gleichzeitig werden solche Aussagen getroffen...

    Was steckt denn hinter dem Mythos es würde massenhaft Leute geben, die Vollzeit arbeiten und es reicht nicht zum Leben?

    Die Wahrheit ist, der Großteil der Aufstocker arbeitet überhaupt nicht Vollzeit. Die Mehrheit arbeitet auf 400 Euro Basis bzw. sogar nur für ca. 100 Euro (Anrechnungsfrei).

    Nur eine Minderheit geht eine Vollzeitbeschäftigung nach. Und muss man sich jetzt darüber Gedanken machen. Nein, einfach mal nachschauen. Von diesen Vollzeitbeschäftigen ist nur eine absolute Minderheit Singel, d.h. sie verdienen den Lohn für sich und können davon nicht leben. Bei der absoluten Mehrheit der Vollzeitbeschäftigen ist nicht das Arbeitsverhältnis an sich das Problem, sondern dass sie davon z.B. einen Familie ernähren müssen.

    Und das ist ja was ganz anderes. Wer einen Job ausübt der nur für den Lebensunterhalt von wenigen reicht, aber eine große Zahl von Unterhaltsverpflichteten hat, der bekommt was vom Staat....

    Wie gesagt, der Mythos hört sich ja immer gut an. Hat aber mit der Realität nichts zu tun..
  8. #57

    Tolle Sprüche!

    Zitat von munkelt Beitrag anzeigen
    Zur Zeit wird gerade wieder ordentlich gesteikt, im öffentlich Dienst. Die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs freuen sich schon auf die nächste Erhöhung des Fahrpreises.

    Es ist besser, einen Job mir kleinem Gehalt zu haben als gar keinen, denn wer was kann, gut ausgebildet ist, der findet aus dem Job heraus leichter besser bezahlte Arbeit.
    Und wer nix kann, kann auch keinen gut bezahlten Job erwarten.
    Typisch denke für Leute, die nur Ihr Umfeld berücksichtigen und demographische und territoriale Gegebenheiten ausblenden.
    Spiegel des Bildungsniveaus!
    Vielleicht sind Sie ja noch lernfähig bis zur Rente (schon manche Großklappe hat gemeint jenseits von gut und Böse zu stehen) oder weil sie mit dem Ruhestand endlich Zeit haben ;-o genauer hinzuschauen und -zuhören.
    #Nachgedacht
  9. #58

    Habe mir mal diese Statistik angeguckt:
    http://statistik.arbeitsagentur.de/S...cht-201203.pdf

    Auf S. 21 wird angegeben, dass es allein 4,5 Millionen erwerbsfähige Hartz-IV-Leistungsempfänger gibt. Hinzu kommen noch 900.000 Bezieher von Arbeitslosengeld II, also bis zu 12 Monaten arbeitslose.
    Außerdem gibt es laut dem Bericht 4 Millionen Unterbeschäftigte.

    Also die Zahl 3 Millionen scheint mir wieder mal stark beschönigt zu sein. Aber das kennt man ja nicht anders.
  10. #59

    An der Zeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der deutsche Arbeitsmarkt kommt nur langsam in Schwung: Die Zahl der Erwerbslosen ist im März um zwar leicht um 82.000 gesunken, sie bleibt aber deutlich über der Drei-Millionen-Marke. Grund ist die Konjunkturdelle im vierten Quartal - die nun voll durchschlägt.

    Jobs in Deutschland: Zahl der Arbeitslosen sinkt auf 3,03 Millionen* - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Ist es nicht an der Zeit, dass der Spiegel anfängt bei der Bekanntmachung dieser Zahl kritisch zu hinterfragen, was hinter dieser Zahl steckt bzw. wie geschönt das ist ? Für die reine Nachricht wäre ich mir als Spiegel zu schade.

    Wieviele Leute erhalten ALG1+2 Leistungen, befinden sich in Umschulungsmaßnahmen, sind erwerbslos aber nicht arbeitsfähig, nehmen Aufstockung in Anspruch, arbeiten in Minijobs oder/und sind am/unterm Existenzminimum (gibt Überschneidungen bei den Gruppen, zugegeben). Es sollte so etwas wie einen Sozialindex geben. Wieviele Leute gibt es, die am und unter dem Existenzminimum in diesem Land leben ? Das wäre aussagekräftiger als eine Statistik, die man nur noch mit mit dem Satz ertragen kann: Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selber gefälscht habe.








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