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Jobcenter in der Kritik: Hartz-IV-Schüler fühlen sich zu Ausbildung gedrängt
Wie weit dürfen Jobcenter gehen? Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen kontrollieren sie die Zeugnisse von Schülern mit Hartz-IV-Eltern - und drohen mit Sanktionen, teils ohne Rechtsgrundlage. 16-Jährige fühlen sich bedrängt, eine Ausbildung zu beginnen. Dabei wollen sie weiter zur Schule gehen.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...707608,00.html
- #1 27.07.2010 14:19 von
deutschland, quo vadis?
Ganz klar: das geht zu weit! ich bin entsetzt über diese praktiken (mir waren die nicht bewusst) und frage mich inwiefern das noch auf den füssen des grundgesetzes steht.... mal wieder ein beispiel für unsägliche bürokratie und übersteigerten regulierungswahn,,,, man wähnt sich bei den schildbürgern, wenn man das liest...
es ist überhauot nicht einzusehen, dass jugendlichen für ihre eltern gerade stehen sollen zu lasten der eigenen zukunft...
absurd! - #2 27.07.2010 14:20 von
...
- #3 27.07.2010 14:20 von Chance
- #4 27.07.2010 14:21 von
Wer Geld....
....vom Staat beziehen möchte/muss, sollte auch bereit sein, solche Auskünfte zu geben. Entweder besteht weiterhin Hilfebedarf oder es besteht keiner.
- #5 27.07.2010 14:22 von zauberer1
Auf Linie gebracht...
So werden die Jugendlichen, unter Androhungen natürlich, auf die wahren Lebensumstände in der BRD gleich auf Linie gebracht^^.
Mal schauen was der Mensch in der BRD noch alles mit sich machen läßt. Hartz4 ist schließlich ein großangelegtes Menschen-Versuchsobjekt. In einiger Zeit wird auch der gesamte Mittelstand auf die Stufe herabgeruscht sein, jede Wette.... - #6 27.07.2010 14:23 von Stefanie Bach
Ross und Reiter
Es sind Zeichen eines Verfalls, die in dem Artikel sichtbar werden. SPIEGEL-ONLINE wäre stark genug, um öfter Ross und Reiter zu nennen. Von der Politik ist kaum Abhilfe zu erwarten: Gescheitert - Warum die Politik vor der Wirtschaft kapituliert.
- #7 27.07.2010 14:27 von
Nicht schon wieder!
Das Thema ist nun wirklich ausgelatscht. Leistungsempfänger sollten sich nicht beklagen, wenn ihre Förderungswürdigkeit überprüft wird. Es gibt innerhalb einer Solidargemeinschaft Spielregeln. Wenn es Jugendlichen (oder Erwachsenen) schwer fällt, sich daran zu halten, kann es daran liegen, dass sie entsprechende Vorbilder oder einfach kein Bock dazu haben. Ein Grund mehr, genau hinzuschauen und die Förderung nicht wie ein Füllhorn über die "Bedürftigen" auszuschütten. Mein Gott, war das Geschrei hier im Forum groß, als es darum ging, begabte Schüler bzw. Studenten mit 300€/Monat zu fördern.
- #8 27.07.2010 14:27 von
ohne Rechtsgrundlage
- #9 27.07.2010 14:27 von
Fair ist es doch.
Ich weiß gar nicht, was die Kinder da haben.
Zeugnisse einreichen, Ausbildung machen und nach der Ausbildung wieder zum Amt gehen.
Das macht alles viel viel weniger Stress als dieser ganze Gymnasium/Berufsschule und dann studieren Blödsinn.
Aber mal im Ernst (ja, das da oben war kein Ernst, nur um es auch den dummen hier im Forum nochmal zu sagen):
Dass diese Leute, die auf dem Amt sitzen und solche Dinge schreiben, nicht persönlich dafür zur Verantwortung gezogen werden (ist es ja zumindest mobbing), verstehe ich nicht.
Als Beamter mit dem dicken Hintern anderen Leuten Druck machen, die sich selten zu wehren wissen, ist eine sehr feige Angelegenheit.
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