Forum: Blogs
Joachim Gauck: Die Ein-Mann-Bürgerbewegung
DPAJoachim Gauck wird von früheren Weggefährten geschmäht. Er sei kein Bürgerbewegter. Er habe sich angepasst. Trotzdem ist er eine Symbolfigur der Freiheitsbewegung. Sie hat ihn geprägt - nicht umgekehrt.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...820342,00.html
- #10 12.03.2012 15:05 von
- #11 12.03.2012 15:11 von
Gauck ist auf eine gewisse Weise sehr schlicht strukturiert!
- #12 12.03.2012 15:21 von
.
- #13 12.03.2012 15:25 von
Rüffel
Verdammt! Es ist nicht fair, Gauck seine DDR-Vergangenheit anzukreiden!
In dem Scheiss-System der SED hat jeder seinen Weg zum Überleben gesucht. Und wenn Gauck jetzt als Trittbrettfahrer geoutet werden kann, der den D-Zug in die "Freiheit" erwischt hat, und dafür auch noch über die Jahre und zu Unrecht gebauchpinselt wurde, dann muss man alles Getöse kritiklos hinnehmen - der Mann hatte nur seine persönliche Überlebensstrategie erfolgreich umgesetzt.
Aber was nicht angehen kann:
Aks Bundespräsident taugt er aus denselben Gründen nicht. Wenn man dieses per se fragwürdige Amt mit einem Menschen besetzt, dessen hervorstechendes Merkmal ein asozialer Tunnelblick ist, dann
gilt erneut: Ausser Spesen nichts gewesen. - #14 12.03.2012 15:28 von
- #15 12.03.2012 15:30 von
So ein Unsinn
"Er war in den letzten Jahren oft Redner bei gut zahlenden Sparkassenverbänden. Er hat Tausende Euro Honorar verdient. Er war seltener bei Opfergruppen, bei jenen, denen es nicht mehr gelang, eine bürgerliche Existenz aufzubauen.2
So ein Unsinn: Ich habe selbst Gauck für zwei Veranstaltungen "gebucht". Er hat in vollen Häusern geredet, ist dafür 500 km selbst mit dem Auto angereist und hat die üblichen 200 Euro Honorar bekommen. Diese bekommen auch Rdner, die in fast leeren Häusern vortragen.
Opfergruppen: Es gibt unzählige Opfergruppen, die sich keine bürgerliche Existenz mehr aufbauen konnten. Aber das hat weder etwas mit Gauck noch mit der Stasi zu tun.
Ich finde diesen Kommentar widerlich. - #16 12.03.2012 15:38 von
Man wird sich wundern
wie wenig Freude die SPD und die Grünen an dem gemeinsamen Kandidaten Gauck haben werden, denn seine Ansichten sind neoliberal und unsozial. Wieder wird die Möglichkeit verschenkt, eine integere Person zum Bundespräsidenten zu küren, von der positive Impulse für die Bundesrepublik ausgehen können.
- #17 12.03.2012 15:44 von
Deutschlands "Wunschkandidat"
Mir ist zwar unbekannt, genau wessen "Wunschkandidat" Herr Gauck ist, doch möchte ich wetten, dass die große Mehrzahl der Bevölkerung bis vor zwei Jahren überhaupt noch nie von ihm gehört hatte. Auf jeden Fall ist er der Wunschkandidat unserer meinungsmachenden Presse, obwohl die Kanzlerin seine Kandidatur noch bis zum letzten Moment zu verhindern suchte. Sollte sie etwa mehr wissen?
- #18 12.03.2012 15:51 von
Ein Hoffnungsträger aus der Mitte der Gesellschaft
Joachim Gauck ist ein
- brillianter Redner
- hat genügend Lebenserfahrung
- ist parteipolitisch nicht verhunzt
- ist weder Maschmeyer-Freund noch war er kostenlos urlaubend bei "Freunden" im Gegensatz zu Wulff (oder war da eher Betty die treibende Kraft?), Wowereit und wie sie bald noch alle heißen
- und und und ...
Für Normalbürger ist er ein Hoffnungsträger, der die Politik und die Bürger vielleicht wieder sich annähern lassen kann, weg von der Parteien-Demokratie, hin zu mehr Bürgernähe!
Hierzu braucht es jemanden, der dem Amt des Bundespräsidenten wieder Würde einhaucht und die verlorene Ehre zurückgibt.
Dies wird nur mit den richtigen Worten möglich sein.
Hoffen wir auf einen Bundespräsidenten Joachim Gauck, der verlorenes Vertrauen in die Politik wieder herstellen kann, hoffen wir, dass er dieses Ziel in den nächsten Jahren erreicht, auch wenn das manchem Politiker jedweder Couleur nicht schmecken wird. - #19 12.03.2012 15:57 von
Ein Bundespräsident wird gewählt
Was sollen die negativen Kommentare über Gauck? Es wird ein Bundespräsident gewählt, kein Bürgerrechtler. Und Gauck ist den Deutschen sehr wohl bekannt. Egal, wieviel er selbst zum Umbruch beigetragen hat, er ist durchaus als Bundespräsident vermittelbar und wird in diesem Amt gut bei den Menschen ankommen. Wer jetzt Schmutz auf ihn wirft, hat schon bevor der Dreck losfliegt schmutzige Hände.
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

