Es gibt in Deutschland zwei Sorten von Menschen. Und wirklich nur in Deutschland, denn ich habe es bis jetzt in keinem anderen Land erlebt, dass sich jemand über des anderen Auto aufgeregt hat ... bzw. wo Autospaß und Autohass jeweils gefühlte 50 % ausmachen.
Die eine Sorte will kein Auto, braucht kein Auto, hat kein Auto, weil sie ihr Geld lieber für andere Dinge ausgeben, sich kein Auto leisten können, oder alles per ÖPNV erreichbar ist oder sie sind Radfahrer. Sie begründen dies aber auch mit sinnvollen Argumenten (das Geld reicht nicht, zu hohe Spritpreise, Wartungskosten, Versicherungskosten, kurze Wegstrecken). Aber vor allem: Diese Menschen, lassen die anderen in Ruhe. Sie lassen sie ihr Auto fahren, egal welches, ohne sie dumm anzumachen. Sie sind tolerant genug, anderen etwas zu gönnen, interessieren sich einfach nicht für die Angelegenheiten anderer, und/oder sind glücklich mit dem was sie haben.
Die Foren sind voll mit diesen Menschen, die ihre teilweise sinnfreien, hasserfüllten oder auch beleidigenden Thesen unter dem Schutz der Internet-Anonymität verbreiten - wohlwissend, dass sie in der Öffentlichkeit eins auf die Schnauze bekommen würden.
15. Jahrhundert: Wenn ihr nicht betet, kommt ihr in die Hölle!
21. Jahrhundert: Wenn ihr keine Strafsteuern zahlt, kommt der Klimawandel und bringt euch um!
Und wenn man nicht nur die Mär vom schlimmen, "menschengemachten" Klimawandel durch "böses" CO2 nachplappern, sondern mal ein paar Fakten lesen will, sind Artikel wie
DIESER das Mittel der Wahl. Aber natürlich kann man sich auch weiterhin auf SPON über die Schlechtigkeit der Welt entrüsten nach dem Motto "meine Vorurteile stehen fest; bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen..."