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Jeep Grand Cherokee: Dickschiff mit Diesel
Die Experten urteilten einhellig: Der neue Grand Cherokee sei der beste Jeep seit langem, doch ohne Dieselmotor habe er*in Deutschland*kaum Chancen. Jetzt wird das Auto mit Ölbrenner nachgereicht. Das ist auch ein industriepolitisches Signal, denn der Motor kommt aus Italien.
http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...757356,00.html
- #1 25.04.2011 07:35 von
...
Für nächstes Jahr ist bereits eine 8-Stufen-Automatik in Planung. Kein Problem also. 8,3 Liter Diesel gehen für den Grand Cherokee ebenfalls völlig in Ordnung. Ich nenne den Vorgänger mein eigen, der braucht zwischen 8,1 und 10,9 Liter.Was dem Jeep-Fahrer noch fehlt zum Glück und zu den Modellen der Konkurrenz sind eine Automatik mit mehr als fünf Gängen und eine Start-Stopp-Funktion. Dann würde auch der unabhängig von der Leistungsstufe ermittelte Durchschnittsverbrauch von 8,3 Litern noch ein wenig sinken.
Das interessiert außerhalb von Deutschland niemanden. Die alten 2.5 und 3.1 TD von VM, welche im alten Grand Cherokee verbaut waren, hatten nur deshalb eine so kurze Lebensdauer, weil sie gern bei Autobahn-Vollgas verheizt wurden. Witzigerweise finden sich nämlich im (Tempolimit-)Ausland problemlose Exemplare des 3.1 TD mit weit über 400.000 auf dem Zähler. Dieselmotoren sind eben Arbeitstiere bzw. Langstreckenläufer und keine Rennmaschinen.Lediglich 8,2 Sekunden vergehen, ehe Tempo 100 erreicht ist. Und die Höchstgeschwindigkeit liegt knapp jenseits der 200-km/h-Marke. Für eine ebenso flotte wie entspannte Langstreckenfahrt reicht das allemal.
So, ich gebe ab an die Parteijünger von Bündnis68/Die Bekifften ... Die Hoffnung das diese Threads sachlich bleiben, habe ich nämlich schon in den Tank gefüllt ;) - #2 25.04.2011 07:58 von
VM Venturi
Hallo
bitte erinnern Si sich an die Ergebnisse mit den Vorgángern dieser Motore, die Dauerhaltbarkeit war nicht die Beste!
Diese Maschinen gab es im Land Rover, im Toyota Lancruisir (made in Portugal) und in einigen anderen US Fahrzeugen (Chrysler Voyageur, etc.)
Also abwarten bi einige laufen, sonst ein rundum gelungenes Auto. - #3 25.04.2011 09:10 von
Als gebe es kein Morgen!
Guten Tag Foxhound.
So ungefähr kann ich mir vorstellen wen und was sie damit meinen.
Ich gehöre ganz sicher nicht zu denen. Bin bei keinem Bündnis und nehme keine Drogen. Denke aber trotzdem, dass wer heute so ein Auto fährt, dem ist die Umwelt egal sonst würde er zumindest ein vernünftigeres Auto fahren. Es passt ganz genau zu dem Personenkreis die solche Autos fahren andersdenkende als bei nicht klarem Verstand abzukanzeln.
Die, die gegen solche Statussymbole sind, sind ihrer Meinung nach bekiffte.
Na das wird wohl eher nicht der Grund sein warum diese Leute gegen solche Autos sind!
Was für einen vernünftigen Grund haben sie solche Dickschiffe zu fahren?
Ich frage nur weil ich mir keinen vorstellen kann.
Grüße
regenrennen - #4 25.04.2011 09:24 von
Preis
Schönes Auto, aber der Preis in Deutschland ist wie bei den meisten Automarken mittlerweile zu grössten Witz geworden. Wir werden hier nach Strich und Faden verar****!
In den USA fängt der neue Cherokee bei $30.000 an... Plus durchschnittlich 10% Steuer macht das $33.000 oder 22.000 Euro!
Im Vergleich zur billigsten in Deutschland angebotenen Version ist das ein Preisunterschied von ca. 47%!!!!!!!
Da sollen die Hersteller bitte nicht mit unterschiedlicher und hochwertigerer Austattung kommen. Was für die Auto-Nation USA reicht, sollte auch hierzulande reichen. Zumal sich so ein Auto auf Wunsch auch anders ausstatten liesse...... - #5 25.04.2011 09:33 von
Ich hab keinen, ich bin kein Dr.
Och, da gibts schon einige:
- Müsste ich einen schweren Anhänger ziehen (Pferde, GaLa-Bau, Kleinunternehmer), dann sicher nicht mit nem Erdgas-Punto.
- erhöhte Sitzposition: Ich sehe, was 150m weiter vorne passiert, bevor der Erdgas-Punto-Fahrer vor mir überhaupt weiß, was los ist.
- entspannte Sitzposition: Ich steige weniger ermüdet nach 300km aus als der Ergas-Punto-Fahrer nach 30km. Weil ich bequem mit ausreichend Platz und ohne großartige Geräuschkulisse entspannt fahren kann.
- das Argument, das keiner hören will: Im Falle eines schweren Unfalls habe ich deutlich höhere Überlebenschancen als der Erdgas-Punto-Fahrer.
Reicht das?
Es kommt immer auf die Umstände an. Wenn ich 20km von meinem Arbeitsplatz in einem dichter besiedelten Gebiet wohne und den ÖPNV nicht nutzen kann (auch das gibts!), dann fahr ich mit dem Erdgas-Punto zur Arbeit. Bin ich viel auf langen Strecken unterwegs, dann möchte ich dies möglichst bequem und stressfrei erledigen (da fällt die DB _sofort_ aus dem Rennen).
gruß
dr kaos
der privat Dacia ohne Erdgas und beruflich 12to-LKW fährt.
Und um nix in der Welt tauschen möchte. - #6 25.04.2011 09:48 von
Keine Vorstellungskraft
Weil sie sich keinen Grund vorstellen können, bedeutet das nicht, dass es keinen vernünfigen Grund gibt.
Ich fahre zwar ein anderes "Dickschiff"-Modell aber hier mal der Hauptgrund für so ein Fahrzeug:
eine Zuglast von über 2 Tonnen !
also z.B. Boot oder in meinem Fall 2 große Warmblüter (Pferde)
Aber in diesem Land wird Intoleranz (Neid ?) groß geschrieben und da ist man vorsichtshalber mal gegen alles was nicht sofort verstanden wird. - #7 25.04.2011 10:00 von
Jeep Grand Cherokee
Ihr alle, die ihr über Sinn und Zweck eines solchen Autos lästert, fahrt mal mehrere tausend km mit Anhänger, dann hat sich die Diskussion sehr schnell erledigt!
Gruß Werner - #8 25.04.2011 10:04 von
...
Das wage ich zu bezweifeln.
Du lieber Himmel, ich weiß noch, wie man Mitte der Neunziger prophezeite, das es 2010 keine Bäume mehr gibt und das Ozonloch würde Millionen Tote fordern ... Dann wurde das Thema aber irgendwie langweilig und als die Staatskassen leerer wurden und sich eine globale Wirtschaftskrise anbahnte (und letztendlich auch kam), erfand man eben die Klimakatastrophe.
http://opinion.financialpost.com/201...odels-go-cold/
http://info.kopp-verlag.de/hintergru...machen-zu.html
Das sind immer diese Leute, die keinen Bock auf richtige Arbeit haben, (abgebrochenes Soziologiestudium, abgebrochenes Pädagogikstudium und jetzt im 25. Semester Philosophie) bis dann Papa irgendwann den Geldhahn zugedreht hat. Jetzt meinen sie halt sie müssten es "den bösen Leuten mit ihren großen Autos zeigen" und die Welt retten.
Wegen so 'nem Dieselchen, der nicht viel mehr schluckt als ein Leasing-Kombi der mit 200 über die Autobahn geprügelt wird, hab ich kein schlechtes Gewissen. Das ist doch absolut kurzsichtig und hohl.
Und das der ganze Umwelt/Öko/Elektro-Wahn von den ganzen obrigkeitshörigen, schnappatmenden Jammerlappen in Deutschland besonders breitgetreten wird, ist auch hinlänglich bekannt. In keinem anderen Land käme jemand auf die Idee, jemanden wegen seines Autos zu verurteilen.
Er hat mir gefallen und ich wollte ihn haben. Reicht das? ;)
Tja, Gründe für SUV's:
- Wintertauglichkeit
- Platzangebot
- Komfort
- Zuladung
- Anhängelast (in diesem Fall 3,5 Tonnen)
... und der Verbrauch ist dank moderner Diesel-Technologie auch kein Problem.
Und ja, viele Jeep-Besitzer (also der Marke Jeep), nutzen die Autos Offroad oder zum Arbeiten.
PS: Selbst wenn wir in Deutschland aus lauter Regelungs-Wut und Öko-Wahn alle SUV's verbieten würden, dann würden diese SUV's eben in den USA, Russland und China rumfahren und dort den Sprit verbrauchen.
Und wie Welt würde sich mal wieder über diese vermeintlich weltrettenden, hysterischen, obrigkeitshörigen, mediengesteuerten und bei jeder Gelegenheit schnappatmenden deutschen Jammerlappen amüsieren ... - #9 25.04.2011 10:05 von higgsboson
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