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Jeep Grand Cherokee: Dickschiff mit Diesel

Die Experten urteilten einhellig: Der neue Grand Cherokee sei der beste Jeep seit langem, doch ohne Dieselmotor habe er*in Deutschland*kaum Chancen. Jetzt wird das Auto mit Ölbrenner nachgereicht. Das ist auch ein industriepolitisches Signal, denn der Motor kommt aus Italien.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...757356,00.html
  1. #100

    ...

    Zitat von Tetanic Beitrag anzeigen
    falls Sie mal Kinder haben möchten
    Also ein brüllender V8 ist mir lieber als ein brüllendes Kind ...

    Zitat von Mocs Beitrag anzeigen
    Wenn es irgend geht lassen wir das Bürgerzyklon-B (PKW) stehen und nehmen Bus oder Bahn - was ja auch der StVO Genüge tun würde (§1 Abs. 2:Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.)
    Zur Info, ich arbeite zur Zeit nur Nachtschicht von 19-07 Uhr, sonst hätte ich diesen Test garnicht machen können.

    Ein Tag mit ÖPNV
    17:00 - zur Bushaltestelle latschen, auf den Bus warten
    17:15 - Bus kommt 10 min zu spät (wie immer)

    Ein 20 Jahre alter Setra kommt angerappelt, eine Rußsschleppe hinter sich herziehend und mit mehr Rost als Lack. Der Innenraum ist abgewohnt und schmutzig. Omi vor mir steigt ein und zittert das Kleingeld in die Kasse. Jetzt pack die Reichsmark aus, ich will heute noch zur Arbeit! Ich bin dran.
    "Einmal zum Hauptbahnhof, bitte!"
    "Drei Euro achtzsch!", mufft der Busfahrer. Ich leg's ihm passend hin, das hebt seine Laune zumindest ansatzweise.
    Der Bus ist voll, kein Sitzplatz mehr. Zwei Typen mit 'nem Bier in der Pranke gröhlen lautstark herum. An der nächsten Haltestelle geht die Tür auf: "WÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄHHHH!!!" - Blowin in the wind, es ist die Mutter mit ihrem Kind. Super, eine Alarmanlage die scheißen kann. Und da werden Singles auch noch bestraft, weil sie keine solche Lärmbelästigung in die Welt setzen. Ich finde einen Stehplatz. Neben mir steht eine Mittvierzigerin im Trainingsanzug mit der Kippe im Mundwinkel. Das Rauchverbot kümmert sie nicht, ihr treudoof dreinblickender Bernhardiner sabbert auf meine Schuhe.
    Ich frage meinen Nebenmann ob er BITTE ein Stück nach rechts rücken könnte.
    Antwort: "Ey, wissu eine auf's Maul?!"
    Ok, hab verstanden, denke ich mir und: Sei froh dass ich die guten Schuhe an hab, sonst hätte ich sie längst in deinem Arsch versenkt.

    18:45 - Letzte Haltestelle mit 10 min Verspätung, 10 min Fußweg bis zur Arbeit
    19:00 bis 07:00 Uhr - Arbeiten (im Vergleich zur Busfahrt die reinsten 12-Stunden-Ferien)
    07:00 - Feierabend: Wieder 10 min Fußweg zur Haltestelle.
    07:45 - Bus kommt mit 30 min (!) Verspätung (und hat genausoviele Idioten an Bord)
    09:35 - Bus kommt in Zwenkau an
    10:00 - Appetit auf Frühstück ist mir vergangen, ich falle hundemüde und schlecht gelaunt ins Bett

    Weg zur Arbeit: 1 h 30 min (+ 10 min Wartezeit)
    Weg nach Hause: 1 h 45 min (+ 45 min Wartezeit)
    Gesamtaufwand: 3 h 15 min (+ 55 min Wartezeit)
    Lärm und Belästigung auf der Fahrt: unentschuldbar!

    *Anmerkung: Im Winter ist mit Verzögerungen zu rechnen ... Da kann ich mich dann auch arbeitslos melden.


    Ein Tag mit dem Auto
    18:15 - Tür auf, CD einlegen, Jeep anwerfen, losfahren
    18:45 - entspannt auf Arbeit ankommen, mit Kollegen ein Schwätzchen halten
    19:00 - 07:00 Uhr: Arbeiten
    07:05 - Tür auf, CD einlegen, Jeep anwerfen, losfahren
    07:35 - entspannt zu Hause ankommen, Frühstück einwerfen, duschen, schlafen

    Weg zur Arbeit: 30 min
    Weg nach Hause: 30 min
    Gesamtaufwand: 1 h
    218 PS, Lieblingsmusik im CD-Player, entspanntes Fahren: unbezahlbar

    So. Ich fahr jetzt tanken. 70 Liter Diesel! Geh zu Frau Künast und heul dich aus!
  2. #101

    Vergleich

    Zitat von Tetanic Beitrag anzeigen
    Das Ozonloch ist genauso aktuell wie vor 15 Jahren, 2006 gab es die größte Ausdehnung. Das es sich langsam zurückzieht, ist nicht Gottes Geschenk, sondern darauf zurückzuführen, dass .....
    Sehen Sie, früher gab es amerikanische Autos auch in Deutschland zu kaufen, die zogen sich 25 Liter auf 100 km rein. Das wäre ein Grund gewesen, sich Sorgen zu machen, oder darum zu streiten.

    Und wir sollen uns hier um Fahrzeuge streiten, die genauso wenig verbrauchen wie vergleichbare Limousinen, also 8 oder 9 Liter je nach Fahrzustand, nur weil sie etwas hochbeiniger und manchmal geländegängig sind? Nur weil ein paar durchgeknallte Hansel meinen, das vierte Reich ausrufen zu müssen und anfangen wollen, Berechtigungsscheine auf jedes Komsumgut auszugeben. Ihnen ist nicht gut.
  3. #102

    Vergleich und Versuch

    Zitat von Mocs Beitrag anzeigen
    Wer mit dem PKW nach Scharbeutz fährt, obwohl ein Zug fährt - der hat schon ein rechtliches Problem - denn mit dem Zug wäre die Vermeidbarkeit da - siehe STVo
    Ich empfehle den Selbstversuch in Form einer Strafanzeige gegen einen beliebigen Autofahrer. Auf den Scharbeutzer Parkplätzen werden sich ja genügend Kennzeichen aus anderen Gegenden am Wochenende finden. Dann wird sehr schnell klar werden, wer hier ein rechtliches Problem bekommen kann.
    Allein schon der Vergleich zwischen fliegen und Holocaust, autofahren und Zyklon B ist eine unzulässige und unerträgliche Relativierung der NS Verbrechen und das ist strafbewehrt. Seien Sie also etwas vorsichtiger mit Ihren Äußerungen.

    Einen Jeep zu kaufen ist dagegen nicht strafbewehrt, auch wenn Sie und Ihre angeblich wunderschöne Partnerin darüber in Schnappatmung verfallen.

    Und nein, ich selbst habe keinen.
  4. #103

    Gelacht

    Zitat von FoxhoundBM Beitrag anzeigen
    Ein Tag mit ÖPNV
    ...
    Ein Tag mit dem Auto
    ...
    Selten habe ich mich über einen Beitrag so amüsiert. Sofern man in einer Großstadt wie Berlin wohnt, kommt ja noch ein anderer Aspekt dazu: Durchaus möglich, dass man nach Benutzung des ÖPNV am nächsten Morgen kaum noch in der Lage ist, sein blaugeschlagenes Gesicht aus verquollenen Augen im Spiegel noch zu erkennen.

    Die Nutzung des eigenen Autos dient der körperlichen Unversehrtheit, spart den "Strafverfolgungsbehörden" das Tätigwerden und damit auch die sauer erarbeiteten Steuern der Mitbürger.


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