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Jauch in der ARD: Klinsmann, erklär' uns den Ami!

ARD-Gesprächsrunde trifft auf "Stern-TV": Für sein Debüt als Polittalker im Ersten brachte Günther Jauch Analyse und Emotion zusammen. Ein Nummer-sicher-Konzept. Nur einmal öffnete sich ein Riss in der Fassade der Talk-Realität und die Welt blitzte hindurch -*und das lag an*Jürgen Klinsmann.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,785437,00.html
  1. #10

    Im Vorübergehen

    Danke Spiegel-Online. Da ich nur zwei Minuten dieser Sendung im Vorübergehen sah, viel mir gar nicht auf, dass Herr Jauch nun ja in unserem ERSTEN veranstaltet. Ich dachte bis heute morgen es wäre eine Talkshow auf einem privaten Sender.

    Danke auch an das ERSTE: Das waren wirklich Staatsfernsehen vom Feinsten.
  2. #11

    Riss?

    Der Riss, den der Journalist hier beschreibt, ist wohl niemanden aufgefallen.
    Klinsmann war sicher nicht der richtige Mann/Mensch um die Denke und Handlungen der Amerikaner zu erklären, dazu ist seine Lebenswelt viel zu privilegiert.Sehr gut hätte man hier Mrs. Borders befragen können.
    Todenhöfer taucht im Moment wieder viel zu oft auf um noch mit offenene Ohren gehört zu werden. Döpfner kann sich gar nicht so aus dem Fenster lehnen wie er vielleicht aufgrund seines Wissens könnte.

    Die Mutter des gefallenen Soldaten hat ganz sicher nicht nachgeplappert was die Politik ihr in den Medien vorgeflötet hat.Wer einen Soldaten in der Familie hat denkt ganz anders als der Rest der Menschen am heimeligen Fernseher.

    Und der Redakteur der diesen Artikel gelesen hat geht erstaunlicherweise ebenfalls sehr sehr handzahm mit Jauch und seiner Sendung um. Es ist zwar mal angenehm etwas ohne Boshaftigkeiten zu lesen, aber doch sonst nicht Spon-Art. Wie kommt's??? Angst sich an Jauch zu vergreifen??
  3. #12

    gross genug

    Zitat von armagnac Beitrag anzeigen
    Jauch gefällt sich vermutlich schon seit seiner Jugendzeit als konservativer elder statesman, und genau diese Rolle spielt er in seiner neuen Sendung: Arschlangweilig und kreativ wie ein Autopilot. Sowohl der Informations- wie auch der Unterhaltungswert lagen bei Null, und ich habe es satt, mit meinen GEZ-Gebühren solche über-über-überbezahlten Schwellköppe zu finanzieren!
    die Programmauswahl ist gross genug, wenn nicht früher das Auge schließen oder ein Buch zur Hand nehmen, soviel zu Ihre Gebührenzahlung.
    Ja- sonst war es langweilig.
  4. #13

    Klinsmann

    hat "den Ami" nicht ansatzweise erklärt; denn "der Deutsche" hat den selben Tagesablauf und gleiche Informationsquellen.
    Entweder hat er den Ami auch nach so langer Zeit in USA wirklich nicht verstanden oder er hätte diesen "beschmutzen" müssen, was ich ihm als Trainer der dortigen Nationalmanschaft nicht abverlange.
    Ganz übel war die Aussage von Struck, man solle aus "Verantwortung" gegen 66% seiner (verantwortungslosen?) Bevölkerung regieren. Noch übler ist die Zustimmung auch der anderen Parteien zum Afghanistankrieg. Wenn man nicht Die Linke wählen will, bleibt nur noch ein Wutbürgergefühl.
  5. #14

    ...

    "Hast Du gestern Günther Jauch gesehen?"
    "wer ist Günther Jauch?"

    Diesen Dialog habe ich selbst mitgehört, in der Bahn. Ehrlich!
    Damit ist erwiesen, dass es tatsächlich noch Leute gibt, die mit ihrer verbleibenden Lebenszeit etwas anzufangen wissen!
  6. #15

    Einkommen von Günter Jauch ist überzogen

    http://www.rp-online.de/wirtschaft/n...bid_29639.html (Nr.13)
    Ein Jahreseinkommen von rd. 10 Millionen Euro halte ich für einen Talkmaster am Abend, wie Günter Jauch, für überzogen. Andere unverbrauchte Journalisten würden eine gleichwertige Leistung für einen Bruchteil dieser Vergütung erbringen.
    Die GEZ - Abzocke führt offenbar dazu, dass die öffentlich rechtlichen Fernsehsender die leicht verdienten Einnahmen mit vollen Händen wieder herauswerfen.
    Das System des öffentlich rechtlichen Fernsehens gehört auf den Prüfstand ! Gebühreneinzug durch die GEZ und zusätzliche Einnahmen durch Fernsehwerbung passen auch nicht zusammen.
    Es wundert mich, dass in den Parteiprogrammen keine Verbesserungsvorschläge zur GEZ und zur Verschwendung von Fernsehgebühren gemacht werden. Offensichtlich haben alle Parteien Angst vor der Macht der öffentlich rechtlichen Fernsehsender !?
  7. #16

    Ton fand ich schlecht

    Die Kulisse mag beeindruckend sein, ob der GEZ Zahler so etwas finanzieren muss steht auf einem anderen Blatt.
    Ich empfand den Ton sehr unangenehm. Ständig war ein leichter Hall zu hören.
    Da empfinde ich eine Sendung aus einem Studio als wesentlich angenehmer.
  8. #17

    Biedere Hausmanskost

    ...mehr aber auch nicht!

    Jauch hatte die Chance gehabt, sich mit einem "Wow-Thema" oder dazu wenigstens "AAA-Gästen", von den in Zukunft sich häufenden Eineitsbrei-Talkshows so abzuheben, dass auch das Gerede z.B. um sein Salär für immer ein Ende hätte.

    Stattdessen hat er mit 9/11 als Thema- wie alle TV-Anstalten an diesen Tag- lediglich nur "Feigheit vor dem Feind"- respektive vor seinen Kritikern gezeigt.
    Warmduscher halt ;)
  9. #18

    xxx

    Zitat von deus-io-vult Beitrag anzeigen
    Ich war von der gestrigen Sendung mehr als enttäuscht. Inhaltlich war da NULL!!!
    Was haben Sie erwartet. Staatstragende Volkverdummung, sonst nichts. Schritt für Schritt wird der politische bildende Teil des öffentlich-rechtlichen Fernsehens auf butterweichen, staatsnahen Kuscheltalk zusammengedampft.
  10. #19

    Fehlte noch Gottschalk,

    dann wäre die Trivial-Gesellschaft komplt. gewesen. Ich kann mich da dem Vorschreiber nur anschliessen, das war Staatsfernsehen vom Feinsten. Langweilig, Langatmig und keine Kontroverse zulassen. Alles stromlinienförmig durchziehen. Wahrscheinlich läuft das in so einer Posse weiter. Etwas koncervatives Politfolk und viel Fernseh-B-Prominenz. Viel Blabla und absolut keinen kritischen Inhalt.
    Schaltete nach 30 Minuten ab, das Gesülze von Jauch ging mir auf den Keks.








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