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Japans Katastrophen-AKW: US-Experten warnen vor verstecken Fukushima-Risiken

Japans AKW-Betreiber Tepco meldet erste Erfolge - aber Atomexperten aus den Vereinigten Staaten warnen vor neuen Problemen. In einem vertraulichen Gutachten der US-Atomaufsicht, das jetzt aufgetaucht ist, wird deutlich:*Die Gefahr*einer weiteren Eskalation in Fukushima ist größer als bisher vermutet.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...755392,00.html
  1. #80

    Antimodernistisch?

    Zitat von publicminx Beitrag anzeigen
    Irgendwie muss man ja die voellig irrationale, antimodernistische "Energiewende" begruenden.
    Hmm.. modern ist dann Wohl seinen Käfer aus den 70ern ohne irgendwelche Sicherheiten wie Airbag mit einem Treibstoff der uns bald ausgeht (das ist ein Vergleich, ich meine tatsächlich das Uran. nicht das Öl) weiterzufahren und sich über den produzierten Müll zu freuen?

    Irrational ist es auf eine unsichere Energieerzeugung zu bauen. Unsicher in der Beschaffung, unsicher im Betrieb, und noch für Generationen unsicher selbst wenn der Mist endlich abgeschaltet wird.. klasse :)

    Atomkraft als modern zu bezeichnen.. haben sie noch einen C64? Der hat auch grad sein "Revival":
    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...755090,00.html
  2. #81

    Harrisburg ist gleich sein eigenes Zwischenlager

    Zitat von platten Beitrag anzeigen
    Hätte man den nicht längst abreißen können?
    Weil in Harrisburg 70% des Kerninventars geschmolzen sind und somit sicher erstmal im Reaktor im Zwischenlager sind. Warum soll man sie dann aufwendig mit einem Roboter auseinanderschneiden, wenn Sie jetzt noch Wärme entwickeln? Windscale (Unglück 1955) wird jetzt erst abgebaut.
  3. #82

    Titanic war auch unsinkbar

    Zitat von Ööcher Beitrag anzeigen
    Ich habe das Gefühl, daß die Atombefürworter erst dann zurückrudern wenn dutzende Menschen dort tot umfallen. alles andere zählt für diese Menschen nicht.
    Das Gefuehl taeuscht!
    Die richtigen Befuerworter, also die, die an Atomkraft verdienen, wuerden nur zurueckrudern, wenn sie selber tot umfallen wuerden.
    Haette aber nichts mit Einsicht zu tun!
  4. #83

    Einsicht in Sicht?

    Zitat von Altesocke Beitrag anzeigen
    Das Gefuehl taeuscht!
    ........Haette aber nichts mit Einsicht zu tun!
    Einsicht? Einsicht? Wo, bitte, gehts hier zur Einsicht?
    Zu glauben, daß die Menschheit per Einsicht noch mal die Kurve kriegte, ist reichlich einfältig.
    Wenn sich ärmlich weitervererbt, wirds erb-ärmlich!
  5. #84

    Titel

    Zitat von platten Beitrag anzeigen
    Gibt es Stoffe die giftiger sind als Plutonium?
    Dachte auch immer, dass Plutonium so giftig sei. Ist es aber garnicht.

    Giftiger sind z.B. Botox und Nikotin.
    Ungefähr genauso giftig ist Koffein.

    Die sind nur halt nicht radioaktiv....
  6. #85

    Teilchenzoo

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    Ein GAU wurde bereits 1967 in Jülich "ausprobiert" um Erkenntnisse für den Realfall und zur Erhöhung der Sicherheit in der Konstruktion zu gewinnen. Eine Katastrophe vergleichbar mit Tschernobyl kann man degegen nirgends testen.
    Was hat man denn da in Jülich gemacht?

    Reaktor 1 und 2
    Hat man da so rund Tonnen Uran (2-4%angreichert)
    und 1-2 Tonnen Plutonium unten entfacht,
    und dann in einen Stahlbehälter gegossen,
    und geguckt was passiert.

    Oder
    Reaktor 1 und 3
    Hat man da so rund 100 Tonnen Uran (2-4%angreichert)
    und 6-2 Tonnen Plutonium mittendrin entfacht,
    und dann in einen Stahlbehälter gegossen,
    und geguckt was passiert.
    und nochmal so 200-400 Tonnen Brennstäbe
    im Swimming pool gelagert,
    und ob man das ganze mit Wasser so kühl gehalten,
    dass die Moderatoren nicht schmelzen.
    Die Sache ist unberechenbar,
    Zwar sind die Japsen übern Berg -sag ich mal-,
    eine weitere Putzmeisester-Pumpe
    und noch eine aus der neuen MOX-Brennelemente
    Fabrik-Baustelle in USA (welch Ironie)
    ist im Anmarsch.
    Die Zugänglickeit des Areal wird mitunter
    drastisch abnehmen.
    Um den doch recht stabilen Zustand
    beizubehalten, braucht's mehr Leute.

    Es ist so, dass Jülich ne Menge getestet hat,
    im Hardy Krüger Format -der Flug des Phoenix-.
    das hat ja noch geklappt, durch Trinkwasserdiebstahl.

    Aber wie soll man das hochrechen auf grosse Anlagen.
    Mit der Bergmannschen Regel?
    Das ist ein zoologische Regel,
    auf dem auch die Hoffnungen
    der Kernfusuionreaktor ITER beruht.
    Das wär die Erlösung.
  7. #86

    Achso?

    Zitat von publicminx Beitrag anzeigen
    Jaja, wie alle tausenden von Artikeln der meisten Medien in Deutschland wird gewarnt, befuerchtet, suggeriert.

    Real ist praktisch wenig passiert, virtuell eine Endzeit.

    Irgendwie muss man ja die voellig irrationale, antimodernistische "Energiewende" begruenden.
    Ist nix passiert, oder wie der hohe Herr meinen, 'wenig'.

    Jane is klar. Sie wissen schon, wiewenig Pazifik sich direkt 'hinter' z.B. Philippsburg oder Neggarweschdhoim befindet?
    Ja? Nein? Okay ich erklärs Ihnen...da ist bewohntes Gebiet. Heilbronn ist Luftline ca.13km weg. Speyer hat Philippsburg quasi im Vorgarten. Klar sind ja blos oinzelne Reaktorle und net 4 und mir Deutsche -Schwoaba sowieso - sind ja soviel besser mit Technologie als die Japanerle...

    'Antimodernistisch'...ich habe schon als 14 Jähriger gegen Atomkraft demonstriert, das war damals schon sehr vielen Landsleuten ein Dorn im Auge. Heute bin ich 45 und bin immer noch gegen AKWs. Das ich theoretisch - ich habs nicht getan - eine undemokratische Verbieterpartei wie die Grünen wählen müsste um den Atommüll loszuwerden ist der Störfall der deutschen Politik.
    Schaunse einfach mal was diese unsägliche Tanja Gönner in BW als Umweltministerin angestellt hat ums Atömle janet in die Schlagzeilen zu bringen...man kann weder den Schwatten noch der Atomindustrie vertrauen und genau deswegen muss Sie weg. Das Restrisiko wäre vertretbar, wären diese Typen nicht so gewissenlos voll auf Profit orientiert. Das lässt nämlich das Restrisiko so ansteigen, das es nicht mehr akzeptabel ist. Fragen se mal nach wem der TÜV Süd zu 80% gehört (EnBW, REW, EON, Vattenfall) und welcher TÜV die Reaktoren prüft. (TÜV Süd)
  8. #87

    Spiegel online - und etwas benennen?

    Zitat von Wortkarg Beitrag anzeigen
    Ja dann benennt sie doch!
    Warum wird die wahrscheinlich vorhandene Rekritikalität nicht erwähnt? ...
    Die Hoffnung habe ich inzwischen aufgegeben. SPON übt sich allenfalls im Übersetzen irgendwelcher dubiosen Infos - unverstanden aufbereitet und meist auf peinliche Weise sachlich falsch bzw. irreführend dargestellt. Aktuelles Beispiel:

    "Innerhalb der Sicherheits- und Reaktordruckbehälter kann es dem Gutachten zufolge weiterhin zu Explosionen kommen. Der Grund: Aus dem Meerwasser, das in die Reaktoren gepumpt wurde, wird Wasserstoff und Sauerstoff freigesetzt."

    Falsch: Der Grund ist nicht das Meerwasser, sondern das mangels ausreichender Kühlung überhitze Zirkonium der Brennstab-Mäntel, an denen sich (jegliches!) Wasser chemisch zersetzt und Wasserstoff freisetzt. Würde der Redakteur auch nur eine Minute korrekt recherchieren, sollte er eigentlich bemerken, dass ein Siedewasser-Reaktor IMMER mit Wasser gekühlt wird.
    Aua.
  9. #88

    Kernschmelze hin oder her, entscheident ist Zurückhaltung,

    Zitat von rufer2009 Beitrag anzeigen
    ...Entscheidend ist und das sollten Sie auch wissen ist das die radioaktiven Isotope zurückgehalten werden. Kernschmelze hin oder her....
    Erinnern Sie sich noch an die Sandsäcke, mit denen das Überlaufen eines Wasserbeckens verhindert/unterbunden werden sollte. Und dann war ein Art aufblasbares Gummifloß im Gespräch, mit dem das radioaktive Wasser, dass dann doch ins Meer geflossen war, 'einzudämmen'.
    Was ist eigentlich aus der großflächigen Abdeckung von Fukushima mit 'Folien' geworden, kommen die noch. Und jetzt Wasserglas. Wenn ich mir das so ansehe, da ist aber schon maximale Zurückhaltung geboten um nicht einen Riesen-Schreikrampf zu bekommen. Ich mach mir noch einen Baldrian-Aufguss, besser ist es.
  10. #89

    Wirklich modern

    Zitat von bluxx Beitrag anzeigen
    Hmm.. modern ist dann Wohl seinen Käfer aus den 70ern ohne irgendwelche Sicherheiten wie Airbag mit einem Treibstoff der uns bald ausgeht (das ist ein Vergleich, ich meine tatsächlich das Uran. nicht das Öl) weiterzufahren und sich über den produzierten Müll zu freuen?

    Irrational ist es auf eine unsichere Energieerzeugung zu bauen. Unsicher in der Beschaffung, unsicher im Betrieb, und noch für Generationen unsicher selbst wenn der Mist endlich abgeschaltet wird.. klasse :)

    Atomkraft als modern zu bezeichnen.. haben sie noch einen C64? Der hat auch grad sein "Revival":
    Atomkraft war gestern! WIRKLICH moderne Energieträger sind Windenergie, Sonnenlicht und das Verbrennen von Biomasse: also Windmühlen, Lufttrocken und Torffeuer - ach ja, und die Transportmittel der Zukunft sind natürlich Postkutschen und Segelschiffe...und warten Sie ab, bis erst mal das Schießpulver neu erfunden wird...

    Herr, schmeiss Hirn vom Himmel, siehe, Dein Volk darbt...








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