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Japans Katastrophen-AKW: US-Experten warnen vor verstecken Fukushima-Risiken

Japans AKW-Betreiber Tepco meldet erste Erfolge - aber Atomexperten aus den Vereinigten Staaten warnen vor neuen Problemen. In einem vertraulichen Gutachten der US-Atomaufsicht, das jetzt aufgetaucht ist, wird deutlich:*Die Gefahr*einer weiteren Eskalation in Fukushima ist größer als bisher vermutet.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...755392,00.html
  1. #50

    Einen Supergau bekommt man nicht mehr in den "Griff".

    Einen Supergau bekommt man nicht mehr in den "Griff".

    Ich habe in den 80èrn bei der KWU gearbeitet und weiß im Gegensatz zu Ihnen wovon ich rede.

    Fukushima ist und bleibt schlimmer wie Tschernobyl,in Fukushima sind 2500 Tonnen Radioaktives Material in den AKW`s.

    Mit einem GRAMM Plutonium kann man 25000 Menschen umbringen bei einer tödlichen Dosis von 40 Mikrogramm, früher wurde die Dosis mit 1 Mikrogramm angegeben.

    D.h. mit einem Kilo können sie 25.000.000 Menschen töten, mit einer Tonne 25.000.000.000 Milliarden Menschen und es reicht,wenn sie das Gift einatmen. Die Halbwertzeit z.B. für 239Pu Plutonium 24.110 Jahre. D.h in 24.110 Jahren können sie mit einer Tonne immer noch 12,5 Milliarden Menschen umbringen.
    Ich will sie nicht beleidigen, aber:
    Weltweit gibt es kein "Entsorgungskonzept" für Atommüll.
    Man muss entweder dumm sein oder skrupellos um AKW´s weiter zu betreiben oder zu befürworten.


    Zitat von Hannovergenuss Beitrag anzeigen
    Es ging um die Kernschmelze mit Containmentversagen und die hat es nicht gegeben sie Vereinfacher....
  2. #51

    und schon wieder: "Panikmache"

    Zitat von Steuersklave Beitrag anzeigen
    Nicht nur Nachbeben könnten zu weiteren Problemen führen, auch ein Komet, der ins Kraftwerk stürzt.
    Was soll die ganze Panikmache? Die Brennelemente in den Abklingbecken können wieder gekühlt werden und die Containments sind dicht oder lassen sich - wie gerade geschehen - wieder abdichten. Natürlich werden die Arbeiten noch dauern, aber die Nachzerfallswärme wird von Tag zu Tag weniger. Wenn nichts wirklich Schlimmes passiert, arbeitet die Zeit jetzt für die Japaner.
    Die Brennelemente koennen gekuehlt werden? Wo haben Sie das denn her? Die Kuehlung, wie sie vorgeshen ist, funktioniert nicht, und Messtemperaturen gibt's auch nicht (auf NISA nachschauen).

    Containments abgedichtet? Auch nicht der Fall. Man hat gerade einen Riss abgedichtet, der sich in einem Keller befand. Ansonsten: Strahlenbelastung zu hoch, um ueberhaupt in die Naehe des Containments zu gelangen.

    Abklingende Nachzerfallswaerme und Zeit arbeitet fuer die Japaner? Eingentlich schon richtig, aber leider ein jahrelanger Prozess, also wohl etwas verfrueht fuer eine Entwarnung.

    FAZIT: Das Abschaetzen von leider nur allzu realen Risiken und das Einkalkulieren von Problemen hat nichts mit Panikmache zu tun. Es ist einfach nur Realismus und leider aeusserst notwendig. Haetten nicht so viele, Laien und Fachleute gleichermassen, immer behauptet, AKWs seien sicher, muessten wir uns viele dieser "panikmachenden" Gedanken jetzt gar nicht erst machen.
  3. #52

    Rekritikalität

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    *Die Gefahr*einer weiteren Eskalation in Fukushima ist größer als bisher vermutet.
    Ja dann benennt sie doch!
    Warum wird die wahrscheinlich vorhandene Rekritikalität nicht erwähnt?
    http://fairewinds.com/home

    Ist dann eine Leistungsexkursion bis zu einer nuklearen Explosion *möglich*?
    http://www.youtube.com/watch?v=ieL7R8a15-U#t=2m45s

    Und wenn ja, was wären die Folgen wenn eine nukleare Explosion in unmittelbarer Nähe von 1900 Tonnen spaltbarem Material stattfindet?

    Das Problem ist doch, das es für so eine Situation keine Erfahrungswerte gibt. Das was in Fukushima passiert, wurde noch nie in einem Labor durchgeführt.
  4. #53

    ...

    Zitat von aprilapril Beitrag anzeigen
    Ontologe oder Onkologe?
    Onkologe. :)
  5. #54

    Zugang zu Geheimpapier?

    Zitat von Thomas Kossatz Beitrag anzeigen
    Vom dicken Ende steht nichts drin - überhaupt enthält das "Geheimpapier" nichts, was nicht ein Student der Physik im zweiten Semester ohne Ortskenntnissse aufschreiben könnte. Zudem ist der Wissensstand mindestens zwei Wochen alt. Die Zeit ist längst über dieses Papier hinweggegangen.
    Wissen Sie, wo dieses Gutachten eingesehen werden kann? Falls Sie oder irgendjemand anders ein link dafuer hat, das waere toll.
  6. #55

    Gestern...

    Zitat von Thomas Kossatz Beitrag anzeigen
    Zudem ist der Wissensstand mindestens zwei Wochen alt. Die Zeit ist längst über dieses Papier hinweggegangen.
    ...standen wir kurz vor dem Abgrund. Heute sind wir schon einen Schritt weiter.
  7. #56

    ?

    Zitat von Wortkarg Beitrag anzeigen
    Und wenn ja, was wären die Folgen wenn eine nukleare Explosion in unmittelbarer Nähe von 1900 Tonnen spaltbarem Material stattfindet?
    Die Evakuierung des nicht in den Rekatoren befindlichen Brennstoffs hätte sofort begonnen werden müssen. Die einzige Steigerung des Totalverlustes der Reaktoren ist die Freisetzung der umlagernden Brennelemente, also der Totalverlust der gesamten Anlage.
  8. #57

    Er hat die....

    Zitat von Adrenalina Beitrag anzeigen
    Köstlich, dieser Hannoverstuss: Erst wochenlang in penetranter Manier eine Kernschmelze für unmöglich erklären und nach erfolgter Schmelze ganz nonchalant darüber hinweggehen und die Gefahr für beendet erklären. Was stört ihn sein Geschwätz von gestern...
    Fähigkeiten eines Politikers. Sollte sich bei der FDP (Forum Der Pharisäer) bewerben!
  9. #58

    Ausstieg aus Kernenergie ist ein Rueckschritt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Japans AKW-Betreiber Tepco meldet erste Erfolge - aber Atomexperten aus den Vereinigten Staaten warnen vor neuen Problemen. In einem vertraulichen Gutachten der US-Atomaufsicht, das jetzt aufgetaucht ist, wird deutlich:*Die Gefahr*einer weiteren Eskalation in Fukushima ist größer als bisher vermutet.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...755392,00.html
    Jaja, wie alle tausenden von Artikeln der meisten Medien in Deutschland wird gewarnt, befuerchtet, suggeriert.

    Real ist praktisch wenig passiert, virtuell eine Endzeit.

    Irgendwie muss man ja die voellig irrationale, antimodernistische "Energiewende" begruenden.
  10. #59

    Der Killerargumentierer

    Zitat von rg-net Beitrag anzeigen
    Einen Supergau bekommt man nicht mehr in den "Griff".

    Ich habe in den 80èrn bei der KWU gearbeitet und weiß im Gegensatz zu Ihnen wovon ich rede.

    Fukushima ist und bleibt schlimmer wie Tschernobyl,in Fukushima sind 2500 Tonnen Radioaktives Material in den AKW`s.

    Mit einem GRAMM Plutonium kann man 25000 Menschen umbringen bei einer tödlichen Dosis von 40 Mikrogramm, früher wurde die Dosis mit 1 Mikrogramm angegeben.
    .....
    Ich will sie nicht beleidigen, aber:
    Weltweit gibt es kein "Entsorgungskonzept" für Atommüll.
    Man muss entweder dumm sein oder skrupellos um AKW´s weiter zu betreiben oder zu befürworten.
    Wenn Sie bei KWU gearbeitet haben sollten sich wirklich auskennen, aber in 20 Jahren kann man ja mal schon so einiges vergessen. Mit ihren Argumenten müssten auch alle Anlagen der Störfallverordnung sofort stillgelegt werden die sehr giftige Stoffe verarbeiten. Dort gibt es Stoffe die sogar noch giftiger sind.
    Einen Super-Gau kann man sehr wohl beherschen siehe Harrisburg. Fukushima ist ein Super-Gau. Na und! Entscheidend ist und das sollten Sie auch wissen ist das die radioaktiven Isotope zurückgehalten werden. Kernschmelze hin oder her.
    Wenn sie zu dem bei KWU gearbeitet haben, sollten sie auch wissen das ihrer früheren Kollegen, die dort zum Teil heute noch arbeiten weder alle dumm noch alle skrupellos sind. Auch gibt es ausreichend Experten, die die Endlagerung für technisch gelöst halten, aber wer anders denkt muss halt dumm oder skrupellos sein.
    Frei nach Murphy, wenn Du keine Argumente mehr hast dämonisiere die Gegenseite. Wie kann man nur so in Schwarz-Weiß denken!


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