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Japans Katastrophe im Bild: "Ich fotografierte, so viel ich konnte"

AP/ Kyodo NewsAls der Tsunami zuschlug, saß Reporter Koichiro Tezuka im Helikopter. Er hatte gerade Schüler aus der Luft fotografiert, plötzlich verwandelte sich die Stadt unter ihm in ein Meer. Der 34-Jährige betäubte sein Entsetzen, indem er pausenlos den Auslöser drückte. Seine Bilder erschütterten die Welt.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...819707,00.html
  1. #1

    Wo ist der Oberlehrer?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Als der Tsunami zuschlug, saß Reporter Koichiro Tezuka im Helikopter. Er hatte gerade Schüler aus der Luft fotografiert, plötzlich verwandelte sich die Stadt unter ihm in ein Meer. Der 34-Jährige betäubte sein Entsetzen, indem er pausenlos den Auslöser drückte. Seine Bilder erschütterten die Welt.

    Japans Katastrophe im Bild: "Ich fotografierte, so viel ich konnte" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Hier schreibt natürlich keiner was, denn es geht ja "nur" um die Naturkatastrophe. Sobald es dann aber mal um Fukushima geht, dann kommt der deutsche Michel und erklärt allen die Welt, wie schlecht doch die Atomkraft ist. Und der Tsunami oder das Erdbeben selbst, das etwa 20.000 Menschen auf dem Gewissen hat, ist vergessen.
  2. #2

    Beeindruckend

    Zitat von ip- Beitrag anzeigen
    Hier schreibt natürlich keiner was, denn es geht ja "nur" um die Naturkatastrophe. Sobald es dann aber mal um Fukushima geht, dann kommt der deutsche Michel und erklärt allen die Welt, wie schlecht doch die Atomkraft ist. Und der Tsunami oder das Erdbeben selbst, das etwa 20.000 Menschen auf dem Gewissen hat, ist vergessen.
    Daüber hinaus finde ich beeindruckend wie bereits nach einem Jahr in weiten Gebieten die Trümmer entfernt sind und die Infrastruktur inklusive Stromleitungen und Straßenbeleuchtung wieder funktioniert. Diese Aufbauleistung wird journalistisch und im Forum überhaupt nicht erkannt oder kommentiert. Was haben wir doch alle für Scheuklappen auf.
  3. #3

    schonmal von den Steinen gehört ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Uns allen ist bewusst, dass Japan ein Erdbebenland ist. Trotzdem hätten wir nicht gedacht, dass so etwas passieren könnte"
    Japans Katastrophe im Bild: "Ich fotografierte, so viel ich konnte" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    die da seit Jahrhunderten an den Berghängen stehen ?
    Sowas wie "Tiefer als hier solltet ihr nicht siedeln" steht darauf.

    Wen scherts schon .... von wegen nicht gewusst .....

    Quelle:
    http://www.nytimes.com/2011/04/21/wo...pagewanted=all
  4. #4

    Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze

    Aus dem Manager Magazin vom 31.3.2011:
    Hamburg - Eine Kernschmelze in 10.000 Jahren. So schätzte die deutsche Gesellschaft für Anlage- und Reaktorsicherheit im Jahre 1979 die statistische Wahrscheinlichkeit eines GAUs ein.

    Nun, 33 Jahre später hatten wir schon drei Kernschmelzen weltweit. Eine kleine in Harrisburg/Three Mile Island, eine riesige 1986 in Tschernobyl und eine ziemlich große 2011 in Fukuschima.

    Ich glaube den falschen Atompropheten kein Wort mehr.
  5. #5

    Zitat von susaz Beitrag anzeigen
    Und dennoch verkündete die japanische Regierung, ihre Atomenergiekapazitäten im Lande auszuweiten.
    Japan hat kaum eigene Vorräte von Öl und Kohle, der Import ist logistisch aufwendig und die Schiffsroute politisch anfällig (siehe Iran). Außerdem drohen unkontrollierte Preissteigerungen, wenn die Europäer mit dem Emissionshandel weltweit durchsetzen sollte.

    Wind und Sonne ist für ein Industrieland mit solch hohen Export zu wenig. Selbst DESSERTEC wäre für die Japaner keine Option, da die umliegenden Länder sicher die so gewonnenen Energie selbst verbrauchen würde als dem Erzfeind zu exportieren.

    Außer Kernkraft bleibt wahrscheinlich nur eine erhebliche Verlagerung der energieintensiven Produktion nach Ausland.
  6. #6

    Der deutsche Atommichel

    Zitat von susaz Beitrag anzeigen
    Und dennoch verkündete die japanische Regierung, ihre Atomenergiekapazitäten im Lande auszuweiten. Mehrere Atomexperten warnen seit Jahrzehnten über die Folgen, doch die Gier ist unberechenbar: Bundestagsabgeordneter bewertet Atomenergie Südafrikas | SÜDAFRIKA – Land der Kontraste.
    Einer der ersten Artikel in SPON über den Tsunami in dem Fukushima nicht erwähnt wird und der sich dem Leid der Japaner durch den Tsunami widmet und dem fünften Kommentator geht's bereits wieder nur um die deutsche Atomangst. Es ist wirklich nur zum Fremdschämen.


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