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Japanisches AKW Fukushima: Techniker müssen Reinigung radioaktiver Brühe stoppen
Schon wieder ein Rückschlag im japanischen Unglücks-AKW Fukushima: Mit einer aufwendig installierten Anlage sollte das radioaktiv verseuchte Wasser gereinigt werden. Doch nun mussten die Techniker des Betreibers Tepco den Apparat schon wieder abschalten.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...769139,00.html
- #150 18.06.2011 20:08 von
Kein Lerneffekt
"Ein technisches Teil", habe die max.Aufnahmefähigkeit erreicht. Warum diese verschleiernde Sprache? Was könnte das sein,vielleicht ein Filter ?Zitat von SPON
Es wird doch nicht etwa so sein,daß die Beschaffer des "Apparates" den mutmaßlich geschönten Strahlungswerten von TEPCO hinsichtlich des kontaminierten Kühlwassers vertraut haben und man nun erkennen muß, daß ebendiese Werte erheblich höher sind und zu einer schnelleren "Sättigung" und Ausfall des Filters führen? Oder diese erheblich höhere Radioaktivität dann vielleicht zu einem vorzeitigen Ausfall der Steuerungselektronik führte?
Jedenfalls muß TEPCO mit Spekulationen solcher oder ähnlicher Art weiterhin leben, wenn man nicht bereit scheint,transparente Informationen zu liefern.Das nährt den Eindruck, man habe etwas zu verbergen.
Gegenwärtig, vielleicht.Zitat von SPON
Das größere,wenn nicht das größte Problem überhaupt,ist wohl eher die Tatsache, daß man unverändert dem Glauben anhängt,man könne die Atomtechnik als solche beherrschen. Ein offenbar nach wie vor gültiges Dogma, dem man nicht abschwören möchte. Verfolgt man die Verlautbarungen von TEPCO,findet man die Indizien für diese Sichtweise in deren intransparenter Informationspolitik.
Dieses Dogma der Kontrollierbarkeit der Atomtechnik, existierte spätestens seit dem Tag nicht mehr, an dem der Kühlkreislauf im AKW Fukushima zusammenbrach und die Ereignisse eine Eigendynamik entwickelten, in deren Verlauf die Realität sich stets anders entwickelte als es die Planungen vorsahen. Mit einer Geisteshaltung der Schönfärberei, Verleugnung und Ignoranz werden sich die Aufgaben schwerlich bewältigen lassen, in dem selbstgesteckten Zeitrahmen schon gar nicht.
Hinge man hingegen bei der Begrenzung der Auswirkungen des Atom-Desasters nicht weiterhin dem Dogma "sicherer" AKW an, und verabschiedete sich auch geistig von diesem Credo, könnte man offener mit den Problemen bei der Schadensbegrenzung umgehen, ein mehr realitätsbezogener und erfolgversprechenderer Ansatz im Umgang mit den Folgen der Katastrophe.
Denn die tatsächlichen Ereignisse nach dem Ausfall der Kühlsysteme folgen nun nicht mehr irgendwelchen Sicherheitsphilosophien,vielmehr erfordert die Realität flexibles Vorgehen auf zuvor nicht geplante und verdrängte, verleugnete Schadensabläufe.
Ein Abschied vom Credo "sichere Atomkraftwerke" gefährdete aber wohl den Weiterbetrieb der verbliebenen AKW in Japan. Denn dann müßte man ja eingestehen, daß von der zuvor ständig propagierten Sicherheit im Zweifel nichts übrig bliebe.
So erfordert es wohl keine größere Phantasie anzunehmen, daß das verstrahlte Wasser in schnellerer Geschwindigkeit Überhand nehmen wird, als die Optionen, eine halbwegs adäquate Lösung für die Probleme zu finden. Letztlich wird dann doch nichts Anderes übrig bleiben, als das verstrahlte Wasser ins Meer zu leiten,wenn man nicht riskieren will, mit diesem Problem "abzusaufen". - #151 18.06.2011 20:12 von
Stimmt so nicht!
- #152 18.06.2011 20:25 von
-
So wurde und wird dort mit Wasser gekühlt:
http://www.wdr.de/tv/monitor//sendun...ima-report.pdf
(der Link ist ein Dokument der Firma Areva,mit deren Hilfe die Isotopenfilterung aufgebaut wurde)
Die Kühlung ging und geht demnach direkt in den RDB bzw. auf die Brennelemente. Alles andere macht nämlich schlicht keinen Sinn wegen der Wirkungsgrade im Promillebereich.....
Übringens an unsere Profi VTler: im Englischen Sheffield ist 1984 auch eine Atombome explodiert. Hier der Photobeweis:
http://anythinghorror.files.wordpres...4/threads1.jpg
Das ist eindeutig eine Atomexplosion wie man mit Anhand des Photos eines echten Atomwaffentest sehen kann:
http://www.allmystery.de/dateien/uh6...-explosion.jpg
dass war natürlich die CIA und es ist alles unter dem teppich gekehrt worden weil Atomunfall und so. Oder war es doch die BBC. Man bei den ganzen Akronymen kommt man durcheinander......
Nun ja wer, bei Fukushima an eine Atomexplosion glaubt, dem kann man wahrscheinlich auch erzählen, dass die NASA ein Gerät auf der Erde stehen hat, das die Schweerkraft aufhebt, oder einen Mikrowellensender der Erdbeben auslöst.
Keine Ahnung von Physik, weil vermutlich geistig in der Schule durchgepennt aber seinen Senf dazu geben....... - #153 18.06.2011 20:27 von
Kein Widerspruch
Sorry für die Ungenauigkeit. Ich meinte natürlich Knallgas. Ob das bei 200 bar üerhaupt noch knallen kann, weiß ich nicht. Ich hab's mal gegoogelt, aber die Reaktionskurven in Abhängigkeit zum Umgebungsdruck enden alle bei 10 bar oder so. Ich find's jetzt gerade nicht wieder.
Nee, das widerspricht sich doch gar nicht. Wenn der RDB platzt, gibt das schon richtig Trümmer im Gebäude. Selbst wenn nur Pressluft die Ursache wäre, sähe man in dem Moment die Hand vor Augen nicht mehr. Eine unmittelbar folgende Knallgasexplosion reißt also die Trümmer der unmittelbar vorangegangenen Kesselexplosion mit.
Das erklärt auch die orangegelbe Farbe des Explosionsblitzes. Staub schluckt die höherfrequenten Lichtanteile (Richtung violett), während er langwelligeres Licht (Richtung rot) passieren lässt. Das ist der gleiche Effekt wie wenn gerade besonders viel Wüstensand aus Afrika in unsere Richtung geblasen wird, dann haben wir hier blutrote Sonnenuntergänge.
Wie Du schon richtig bemerktest, es war kein Wasserstoff sondern Knallgas. Da trennt sich der Sauerstoff nur langsam vom Sauerstoff. Ähnlich wie eine Öl- Wasser- Emulsion, die braucht auch Stunden und Tage bis das Öl wieder oben schwimmt und das Wasser unten ist. Neenee, im Moment der Explosion war das Gebäude schlagartig voll Knallgas, und wo soll das so schlagartig herkommen, wenn nicht aus dem geplatzten RDB? Die gleichzeitig austretende Schmelze mit ihren bummelig 2400 °C bildet bildet einen ziemlich zuverlässigen Zünder, und -rumms- haben wir unser Fukushima. - #154 18.06.2011 20:30 von
tttttt
So mal ganz zynisch am Rande erwähnt, damit die Menschen vor lauter Technikgeilheit nicht vergessen werden:
Die Opfer von Fukushima, welche Sozialhilfe bezogen, bekommen nach der Auszahlung des TEPCO-Ausgleiches (~8000€??) ihre Unterstützung gestrichen, bis diese donations aufgebraucht sind...
der „Ausgleich“ für die Evakuierung und der Verlust von Eigentum, Wohnung etc. wird als Einkommen angerechnet.
Ähnelt ja den Hartz IV Praktiken hier.... das Achsenmächtesyndrom? - #155 18.06.2011 20:38 von
wohin?
Ich verfolge hier diesen Blog:
Wohin mit dem radioaktiv belasteten Kühlwasser?
http://fukushima.physikblog.eu/discu...uehlwassers/p2
Sie kennen ihn? - #156 18.06.2011 20:47 von
- #157 18.06.2011 20:48 von
- #158 18.06.2011 20:59 von
- #159 18.06.2011 21:10 von
Vertell, vertell...
Laut Tepco besteht auch keine Gefahr für die Bevölkerung.
Wenn jemand auf die Idee käme, in die Druckbehälter Wasser zu leiten, würde es dampfen bis der Arzt kommt. Durch welche Zuleitungen sollte das auch erfolgen? Auf den letzten Bildern waren nur völlig verwurschtelte Rohrleitungen zu sehen. Erzählen Sie mir nichts von intakten Leitungen im Kühlsystem.
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