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Jahrestag der Dreifach-Katastrophe: Japan schweigt für die Opfer

REUTERSErdbeben, Tsunami, Atomdesaster - die Menschen in Japan gedenken heute dieser furchtbaren Katastrophen. Sie legten um 14.46 Uhr Ortszeit, dem Moment, in dem vor einem Jahr die Erde bebte, eine Minute der Stille ein. Premier Yoshihiko Noda versprach, den Wiederaufbau mit aller Kraft voranzutreiben.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...820596,00.html
  1. #60

    Voreilig

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    ....Was man eindeutig an der Tatsache erkennt, daß Sie die Anzahl der Fukushima-Opfer mit 0 angeben. Die Krebsraten werden massiv steigen, die Zahl der Mißbildungen wird steigen, dazu andere Erkrankungen wie Immunschwächen, Augenkrankheiten etc....
    Sie sollten keine Behauptungen aufstellen, die Sie nicht belegen können.
    Die Bevölkerung wurde rechtzeitig evakuiert und es wurden keine langlebigen Partikel freigesetzt, die in den menschlichen Körper gelangen konnten.
    Es scheint Mode in Deutschland zu werden, die Schuldigen bereits zu einem Zeitpunkt zu verurteilen, wo die Schuld noch nicht bewiesen wurde.
  2. #61

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Die AKWs haben kein Geld eingespart. Einbezüglich der Folgeschäden von Fukushima ist die volkswirtschaftliche Bilanz der Atomwirtschaft in Japan mit hundertprozentiger Sicherheit negativ. Wie viel Cent/kw/h hat denn die Kernkraft gegenüber anderen Energien eingespart in den letzten 30 Jahren? 2? 3? Wenn überhaupt, da ja Leute wie Sie dazu neigen sämtliche externalisierten Kosten zu ignorieren.
    Selbst unter diesen Annahmen hat Kernkraft in Japan hunderte Milliarden Euro gespart.


    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Fukushima kostet hunderte Milliarden:

    - Entwertung von tausenden Quadratkilometern Nutzfläche in einem Land in dem nichts so teuer ist wie Nutzflächen
    - Entwertung von Immobilien
    - Entseuchung von Immobilien, Nutzflächen, Infrastruktur
    - Belastungen für das Gesundheitssystem durch steigende Krebsraten, Mißbildungen und andere Krankheiten
    - Jahrelange Kontrolle und schließlich Rückbau der Reaktoren
    - Produktionsausfälle in Industrie und Landwirtschaft
    - Fangausfälle für die Fischindustrie
    - Evakuierung und Umsiedelung
    - Schadensersatzforderungen
    - Umrüstung anderer Reaktoren
    Vollständig falsch.
    Es wurden keine tausende Quadratkilometer "Nutzfläche" entwertet. Zudem sind Flächen in der Abgelegenheit von Fukushima Daichi nicht teurer als in (West-)Deutschland.

    Wenn Immobilien entseucht werden, dann kann man sie nicht gleichzeitig als entwertet berechnen.

    Nach allen vorliegenden Daten müssen Vermutungen über steigende Krebsraten in das Reich der Fantasie verwiesen werden. Anzurechnen sind nur die Programme für zusätzliche Gesundheitskontrollen.

    Jahrelange Kontrolle und Rückbau wären auch ohne die Havarie angefallen. Es ist nur die Differenz zu einem Normal-Rückbau zu berücksichtigen. Der Vergleich der geplanten Rückbauzeit von 30-40 Jahren mit der normalen Rückbauzeit eines unbeschädigten Reaktor von 25 Jahren zeigt, dass der Unterschied nicht soo groß sein wird.

    Fangbeschränkungen bestehen nur für wenige küstennahe Fischarten vor Fukushima. Da die Fischfangindustrie durch den Tsunami ohnehin zerschlagen wurde, entstehen auch hier zumindest momentan kaum Schäden.

    Evakuierung und Umsiedlung wären redundant zum Verlust von Nutzfläche und Immobilien. Sie werden zudem nur eine niedrige 5-stellige Zahl von Personen betreffen, was wiederum nur eine einstellige Milliarden Summe bedeutet.

    Schadensersatzforderungen ist Unsinn, da dies keine Schadensart ist.

    Nachrüstung anderer Reaktoren ist keine Schadereignis.
  3. #62

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Die AKWs haben kein Geld eingespart. Einbezüglich der Folgeschäden von Fukushima ist die volkswirtschaftliche Bilanz der Atomwirtschaft in Japan mit hundertprozentiger Sicherheit negativ. Wie viel Cent/kw/h hat denn die Kernkraft gegenüber anderen Energien eingespart in den letzten 30 Jahren? 2? 3? Wenn überhaupt, da ja Leute wie Sie dazu neigen sämtliche externalisierten Kosten zu ignorieren.
    Drei Cent pro Kilowattstunde bedeutet auf 30 Jahre bei der Leistung der japanischen KKW trotzdem rund 200 Milliarden Euro. Und das sind ihre Anti-KKW-Zahlen.

    Für die Kosten der Daiichi Havarie liegen die materiellen Schäden nach meinen Brechnungen - beruhend auf den Grundstückpreisen der Region, den bisher geleisteten Entschädiungen und dem Arbeitsaufwand/fortschritt an den Reaktoren - hingegen bei rund 50 Milliarden.
  4. #63

    Zitat von digitalesradiergummi Beitrag anzeigen
    Es gibt keinen Reaktor in Fukushima,
    es gibt 6 und noch mehr, die man
    teilweise nach der Präfektur Fukushima
    benannt hat,in der sie stehen.
    Deren Küste war auch Zentrum des richtig hohen
    Tsunamis.
    Das Zentrum des richtig hohen Tsunami war weiter nördlich die Präfektur Miyagi.
  5. #64

    Desaster-Industriezweig mit entspr. schmutzigen PR Methoden

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Sie sollten keine Behauptungen aufstellen, die Sie nicht belegen können.
    Die Bevölkerung wurde rechtzeitig evakuiert und es wurden keine langlebigen Partikel freigesetzt, die in den menschlichen Körper gelangen konnten.
    Es scheint Mode in Deutschland zu werden, die Schuldigen bereits zu einem Zeitpunkt zu verurteilen, wo die Schuld noch nicht bewiesen wurde.
    Ein Normalforist schreibt also Zit: Die Krebsraten werden massiv steigen, die Zahl der Mißbildungen wird steigen usw
    und dagegen Sie protestieren mit Zit: Sie sollten keine Behauptungen aufstellen, die Sie nicht belegen können.

    In allen Foren, die ich in SPON zum AKW-Desaster öffne, begegne ich immer den selben Pseudonymen, die jegliche Diskussion mit professioneller Rhetorik und immer den gleichen Floskeln wie hier torpedieren. Jeweils stundenlang.








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