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Jahrestag der Bombennacht: Neonazis rüsten zum Fackellauf durch Dresden

DPASeit dem Morgen fliegen Hubschrauber über die Stadt, die Polizei hat Straßen abgesperrt: Hunderte Neonazis marschieren am Abend durch Dresden, sie missbrauchen den Jahrestag der Bombardierung für ihren Protest. Linken Gegendemonstranten wird es in der Sachsenstadt immer noch schwer gemacht.

Jahrestag der Bombennacht: Neonazis rüsten zum Fackellauf durch Dresden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #170

    Zitat von andynm Beitrag anzeigen
    Wer Neonazis als "schutzwürdige Minderheit" bezeichnet, muss sich Fragen nach seiner eigenen Gesinnung stellen. Dieser Richterdarsteller ist eine Schande.
    und die Meinung- uns Versammlungsfreiheit für die wenigen Fehlgeleiteten nicht zu schützen, halten SIe für richitg? Da stell ich gern auhc an Sie die Frage nach der Gesinnung. Nur weil man die Moral für sich reklamiert, ist man nicht immer im Recht, und noch lange kein Demokrat
  2. #171

    Q.e.d.

    Zitat von spiegel-hai Beitrag anzeigen
    nun, das ist unbestreitbar eine Forderung der 68er und ihrer Nachkommen
    Als Nachkomme der 68er bestreite ich ihre unbestreitbare Forderung und beweise damit das ihre Beitrag bloedsinn ist.
  3. #172

    Zitat von Cassandra105 Beitrag anzeigen
    Sie reißen wieder aus dem Kontext. Das ganze ist in der Tat sehr nüchtern und in gewisser Weise emotionslos geschrieben, womit man es zynisch nennen könnte, weil es davon ausgeht, dass die Menschheit sich auf jeden Fall den Kopf einschlagen wird - aber der Mensch danach sich eben weiterentwickelt.

    Wobei die "Vernichtung eines Volkes" noch lange nicht bedeuten müssen, dass die Menschen, aus denen es besteht, sterben, sondern dass man sich z.B. von einer Nationalität lossagt.
    DIESE Lesart kam bei M&E garantiert NICHT vor, das wäre eine moderne Interpretation, die damals undenkbar gewesen wäre. Ein Preuße war ein Preuße, weil er dort lebte und dem preußischen König unterstand. Für den Franzosen galt das gleiche, ebenso für den Engländer. Irgendwessen Untertan war man immer, und konnte das nicht "ablegen".
    Würden z.B. die Deutschen und Franzosen morgen nicht mehr so nennen, sondern Europäer, hätten wir zwei Völker weniger und davon ein neues.
    es nutzt nix, das ist eine Kopfgeburt, vermutlich erzeugt von der Vorstellung, daß es doch eine allzu schrecklicher Gedanke sei, an die damit verbundenen zahllosen Toten zu denken, aber Sentimentalität ist für das Verständnis nicht der richtige Ratgeber. M&E dachten nicht individualistisch, sondern gewissermaßen strukturell. Die "modernen" Menschenmassen als Folge der aufkommenden Industrialisierung erzeugte bei vielen die Vorstellung der Volksmasse, die Volksgemeinschaft, die wie ein Heer zu dirigieren und zu versorgen ist, und die ein gemeinsames Schicksal hat, und manchmal eben dem, "vernichtet" zu werden. Für M&E war diese Vorstellung so selbstverständlich, wie später für Lenin, Stalin oder Hitler, bei dem in einer pseudoreligiös übersteigerten Form.
    Und wenn sich bei M&E der Gedanke der "Vernichtung" eines Volkes findet, dann ist das durchaus wörtlich zu nehmen. Ein "Volk" wird vernichtet, mit Mann und Maus.
    Marx und Engels waren nunmal Leute, welche die Probleme der Welt sahen und dazu gehörte der beständige Krieg zwischen den Völkern. Etwas zu sehen, zu bennen und die Folgen davon zu beurteilen, ist etwas gänzlich anderes, als es anzustreben.
    jein. Sie "sahen" einen Prozeß. Dem der Weg zu bereiten war.
    Abgesehen davon ist es natürlich leicht, einem toten Menschen sonstwas zu unterstellen. Das haben ja auch so manche russischen Redelsführer getan, als sie Marx´s Idee missbrauchten, ....
    der arme Marx, so entsetzlich mißverstanden. Wie gut, daß Sie uns heute erklären, wie wir in zu verstehen haben.
  4. #173

    Zitat von ajf00 Beitrag anzeigen
    Als Nachkomme der 68er bestreite ich ihre unbestreitbare Forderung und beweise damit das ihre Beitrag bloedsinn ist.
    hmmm. Ich warte. * wart * .... kommt da noch was nach?
  5. #174

    Zitat von denkdochmal Beitrag anzeigen
    Vorab: jene, die sich gern als „links“ bezeichnen (lassen) und weder Mensch noch fremdes Eigentum achten, verhöhnen die wirklich Linken besudeln deren Ansehen und bringen sie so in Mißkredit.
    Was die Nachfolger der fäkalbraunen Verbrecherbanden angeht, spreche ich ihnen jegliches Recht zu Zusammenschlüssen und das grundgesetzlich garantierte Recht auf Meinungsfreiheit und deren .....
    und das halen Sie für demokratisch, anderen aufgrund Ihrer Einstellung und Gesinnung elementarste Menschenrechte abzusprechen. Na Sie hätten wohl auch auf dem Wachturm gedient, je nach Zeitgeist, nicht wahr. Selten etwas bigotteres gelesen.
  6. #175

    Zitat von katerramus Beitrag anzeigen
    Vor allem sollten der Stadt die Kosten für die massiven Polizeieinsätze in Rechnung gestellt werden-
    vielleicht überlegt es sich die Stadtverwaltung im nächsten Jahr, ob sie den Braunen am 3.2. einen Fackelumzug gestattet.

    ?
    Wo bleibt denn bitte die Demokratie, wenn wir einer Seite die REchte absprechen. Das haben genau jene, denen SIe die Demo gerade verbieten wollen ab 1933 andersrum gemacht. Nämlich den Linken die Nummer untersagt. WO ist der UNTSCHIED zwischen den vermeintlchen Nazis und EUCH AUFRECHTEN DEMOKRATEN? WO?

    Null, da ist nix, nicht ein Millimeter. Demokratie hält sowas aus, organisiert Widerstand, klärt auf, wählt ab, argumetiert nd geht notfalls auf die Barrikaden. Verbote, Ausschlüsse, Stigmatisierungen helfen nur der Gegenseite.
  7. #176

    Zitat von spiegel-hai Beitrag anzeigen
    DIESE Lesart kam bei M&E garantiert NICHT vor, das wäre eine moderne Interpretation, die damals undenkbar gewesen wäre. Ein Preuße war ein Preuße, weil er dort lebte und dem preußischen König unterstand. Für den Franzosen galt das gleiche, ebenso für den Engländer. Irgendwessen Untertan war man immer, und konnte das nicht "ablegen".
    Ich glaube es war nicht als individuelles Ablegen gemeint, sondern eben wie von ihnen gesagt ein herumschieben von "Volksmassen", wo jemand an einem Tag halt der Untertan des preussischen Koenigs ist und am naechsten beispielsweise von Napoleon erobert wird. Dabei werden manche Staaten und Gesellschaftsstrukturen verschwinden. Die Menschen verschwinden nicht, sie sind der Spielball der Weltenlaeufe.
  8. #177

    Zitat von spiegel-hai Beitrag anzeigen
    hmmm. Ich warte. * wart * .... kommt da noch was nach?
    Was soll da noch nachkommen? Ich bin ein Nachkomme der 68er, ich fordere nicht was Sie behaupten was Nachkommen von 68ern "unbestreitbar" fordern, und habe damit ihre Aussage widerlegt.
  9. #178

    Zitat von ajf00 Beitrag anzeigen
    Ich glaube es war nicht als individuelles Ablegen gemeint, sondern eben wie von ihnen gesagt ein herumschieben von "Volksmassen", wo jemand an einem Tag halt der Untertan des preussischen Koenigs ist und am naechsten beispielsweise von Napoleon erobert wird. Dabei werden manche Staaten und Gesellschaftsstrukturen verschwinden. Die Menschen verschwinden nicht, sie sind der Spielball der Weltenlaeufe.
    nun, den Unterschied zwischen "Eroberung" und "Vernichtung" dürfen wir wo bei M&E als bekannt voraussetzen.
  10. #179

    Zitat von Benjowi Beitrag anzeigen
    Sehe ich genauso-und das gilt in diesem tollen Bundesland nach den bisher aufgelaufenen "Heldentaten" sicher nicht nur für diesen einen Vertreter der Justiz und sonstiger Behörden! Die eigentliche Bedeutung von Grundrechten ist dort offensichtlich noch nicht angekommen!
    SIe meinen solche Grundrechte wie:
    Meinungsfrieheit
    Gesinnugnsfreiheit
    Versammlungsfreiheit
    Redefreiheti usw
    Nun, ich denke gerade die Bürger in Sachsen haben 1989 ne Menge Heldentaten vollbracht und Ihre Grundrechte sehr wohl gekannt. Das die Behörden nun aus Gebrauchtdeutschland bestückt wurden, kann man dem Ossi ja un nicht vorwerfen.

    Aber nochmal zum Thema Grundrechte:
    mal ne ganz blöde Frage an Sie:
    Welche Staatsbürgerschaft haben Sie eigentlich?


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