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Jahresbilanz 2011: Trotz Atomausstieg - Deutschland exportiert Strom

dapdDie Atomlobby warnte vor einer Stromlücke, doch das Gegenteil ist eingetreten: Obwohl acht Kernkraftwerke abgeschaltet wurden, hat Deutschland 2011 Elektrizität ins Ausland verkauft. Schwierig wird die Versorgungslage aber im Winter.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...829171,00.html
  1. #240

    Da

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Ich verhuette kein Kupfer.
    Ich habe eine stinknormale Autowerkstatt mit Motorenbauerei und habe dank der deutschen Pseudo-Energiepolitik Mehrkosten von ueber 500 Euro/Monat im Vergleich zu anderen Europaeischen Laendern, die ich entweder auf meine Kunden umlegen muss oder meinen Kindern vom Taschengeld abziehen (ueberspitzt gesagt).
    Ganz zu schweigen von Laendern ausserhalb Europas.
    Natuerlich bringt mich das nicht um, aber da die Klimawandel- und Antiatompropaganda bei mir auf taube Ohren stoesst bin ich davon alles andere als begeistert.
    kann aber etwas nicht stimmen, die EE-Einspeisevergütung in Frankreich ist erheblich höher als in Deutschland. Es kann also nicht an den EE liegen. Und in Frankreich hat der Rechnungshof der Regierung ja wohl klargemacht, dass der Atomstrom eben nicht billig ist.
    Wir werden nach der Wahl sehen, wie das in Frankreich weiter geht.
    Nicht umsonst investiert EdF massiv in EE.
  2. #241

    Falsch

    Zitat von Schiebetürverriegler Beitrag anzeigen
    werter Forist, Sie leben im falschen Jahr. Die "leistungsfähigsten Kernkraftwerke" sind abgeschaltet. Und dann noch das Wort "Propaganda" ! Das Wort assoziiere ich immer mit irgendwelchen verblendeten Schreihälsen...
    Sie sollten versuchen den "Unfug" zu verstehen, der geschrieben wird.
    Entweder haben Sie keine Ahnung - oder Sie lügen bewusst.

    Das leistungsfähigste Kernkraftwerk der Welt steht ca. 10 km östlich von Landshut in Ohu und heisst Isar II.

    Dieses Krakftwerk brummt 24 Stunden täglich.

    Man benötigt übrigens ca. 7.500 Windkrafträder, um die Stromproduktion von Isar II zu ersetzen (mal ganz unabhängig von der Speicherproblematik). In ganz Bayern gibt es derzeit noch nicht einmal 400 Stück. Ich wünsche viel Erfolg bei der weiteren Standortsuche!
  3. #242

    ...

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    Apropos Risiko, Kernenergie forderte, trotz Tschernobyl, bisher die geringsten Todesopfer, aller Stromerzeuger.
    Wie pervers wird da der, ideologisch begründetete, Ausstieg ?
    Wie viele Tote haben denn Windräder und Photovoltaikanlagen gefordert? Und wie sieht es mit Braunkohlekraftwerken aus? Da steht man doch vor dem selben Problem: Wie will man einen kausalen Zusammenhang zwischen Erkrankungen und Emissionen aus Kraftwerken beweisen? Noch schwerer wird es dann, konkrete Zahlen zu ermitteln.
    Immerhin haben andere Energieträger noch zu keiner großflächigen Kontaminierung von Nutzland geführt.
  4. #243

    Es gibt Studien,

    Zitat von franneck Beitrag anzeigen
    Wie viele Tote haben denn Windräder und Photovoltaikanlagen gefordert? Und wie sieht es mit Braunkohlekraftwerken aus? Da steht man doch vor dem selben Problem: Wie will man einen kausalen Zusammenhang zwischen Erkrankungen und Emissionen aus Kraftwerken beweisen? Noch schwerer wird es dann, konkrete Zahlen zu ermitteln.
    Immerhin haben andere Energieträger noch zu keiner großflächigen Kontaminierung von Nutzland geführt.
    die zumindest zeigen, welche Art der Stromerzeugung die meisten Todesopfern fordert.In Abhängigkeit von der erzeugten Energie.
    Deaths per TWh for all energy sources: Rooftop solar power is actually more dangerous than Chernobyl
    Kontaminierung von Nutzland kann nicht das einzige Kriterium sein, Todesopfer sollte der Massstab sein.
  5. #244

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    Die Vorfinanzierung war schon immer problematisch, die Summen sind sehr hoch.
    Da will man erst mal Bürgschaften, normal bei Grossprojekten.
    Tatsache bleibt, dass wir nicht nur aus der Kernkraft aussteigen, sondern, trotz Bürgschaften, die schlechten Karten haben bei EE.
    OK, die selben Vorfinanzierungsprobleme haben wir jetzt bei Offshore Anlagen, ebenso Haftungsfragen, wobei die Haftungsobergrenzen bezifferbar sind, bei Kernkraft nicht.

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    Fall 1+x :
    Eins von vielen Opfern einer Devisenblase, es werden weitere folgen, einige bleiben bestehen. Völlig normale Vorgänge in einem neuen Markt.

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    Andererseits
    Fall 2:
    Oettinger plant! Aha..........

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen

    Fall 3:
    Genehmigt ist der Neubau, finanziert noch lange nicht und es sieht schlecht aus.......

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    Die Länder wie Indien, China, Russland, Brasilien u.s.w. mal aussen vor.
    Das sollte doch zumindest zum Überdenken anregen.
    Ein Kleinstaat könnte sich das erlauben, 100 % Umstieg auf EE.

    Eine Industrienation geht ein un - kalkulier - berechenbares Risiko ein.
    Das Risiko ist, entgegen einem Supergau mitten in Europa, durchaus kalkulierbar.
    Wir erzeugen Strom, er steht rund um die Uhr zur Verfügung. Zur Zeit noch mit Unterstützung von Kohle und Gas und teilweise aus dem Ausland. Andererseits importieren wir immer noch, Kohle und Gas werden wir über kurz oder lang ersetzen können, und trotzdem weiter exportieren. Sie sollten den deutschen Stromerzeugern mehr zutrauen, für Geld machen die alles ;)


    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    Sie werden sehen, die geplagte Nation Japan bringt den Grossteil ihrer Anlagen wieder ans Netz.
    Die Kosten für den momentanen Ersatz sind auf Dauer, volkswirtschaftlich, nicht zu stemmen.
    Egal wieviele Greenpisler und Grüne Antiatomexportpolitik dort betreiben.
    Unser Weg führt ins Stromchaos, selbst wenn die Lichter nicht ausgehen.
    Wir haben Nachbarn, die uns helfen werden.
    Die Spaltung unserer Nation wird verstärkt, denn der Strompreis ist ein elementarer Bestandteil für Wohlstand, zumindest in einem Industriestaat ohne Resourcen, mit 80 Mill. Einwohnern.
    Makaber daran ist, dass wir das einer Physikerin zu verdanken haben.
    Sie sollten, wollen Sie wirklich ernstgenommen werden, die unterschwelligen Beleidigungen vermeiden.
    Wir exportieren Greenpeace und auch die Grünen nicht, es entstehen überall auf der Welt immer neue Gruppen auch ohne deutsche Entwicklungshilfe.

    Japan wird ohne Kernkraft auskommen, nicht morgen oder übermorgen, aber ich glaube, wir beide werden es noch erleben.

    Der Strompreis spaltet unsere Republik?
    Na, meiner ist seit langer Zeit stabiler als er es vor der Abschaltung war.
    Ich beziehe meinen Strom aber auch schon ca. 10 Jahre von einem Anbieter alternativer Energie. Sie sollten auch wechseln.

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    Apropos Risiko, Kernenergie forderte, trotz Tschernobyl, bisher die geringsten Todesopfer, aller Stromerzeuger.
    Wie pervers wird da der, ideologisch begründetete, Ausstieg ?
    Ich kenne Ihre Statistiken dazu ebenso wie deren Fehler.
  6. #245

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    die zumindest zeigen, welche Art der Stromerzeugung die meisten Todesopfern fordert.In Abhängigkeit von der erzeugten Energie.
    Deaths per TWh for all energy sources: Rooftop solar power is actually more dangerous than Chernobyl
    Kontaminierung von Nutzland kann nicht das einzige Kriterium sein, Todesopfer sollte der Massstab sein.
    Es handelt sich hier nicht um Studien, sondern um eine Sammlung von Zahlen.
    In der Liste der Toten durch Windkraft finden sich unter anderem englische Müller, die im Jahre 1786 nachweislich von ihrer Mühle gefallen sind und an den Folgen starben.
  7. #246

    34567

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Was ist denn bitte am Alphastrahler Pu gefaehrlich, den Sie in eine Plastiktuete verpackt in die Hosentasche stecken koennen?
    Man darf es nur nicht zerstaeuben und als Aerosol freisetzen.
    "Kreuzgefaehrlich" ist fuer mich was anderes.
    Na ja, Plastiktüte wäre mir da nicht sicher genug, aber chemisch sicher verpackt stecke ich es mir auch in die Hosentasche. Tatsächlich ein alphastrahler, sogar ein besonders gutmütiger, da die nächste Zerfallstufe relativ erheblich stabiler ist. Das Problem ist der Zeitraum, es ist hat schwierig etwas ca 1 Million Jahre aufzubewahren. Das zeug kann immer wieder in Umlauf kommen.
  8. #247

    Zitat von happy2010 Beitrag anzeigen
    Das ist kein Unsinn sondern Marktwirtschaft
    Sie erwarten von Ihrem Eigentum auch das es Rendite erwirtschaftet

    Und wenn es dies nicht macht dann verkaufen Sie

    Und gerade unsere EVUs wurden auf den europäischen Markt geworfen und waren-da zu klein-jahrelang Übernahmekandidaten.
    Und da ist eben die einzige Verteidigung ein fetter Gewinn und hohe Dividenden, denn nur so ist eine Übernahme unwahrscheinlich da die Eigentümer keinen Grund haben Anteile zu verkaufen.

    Das Verhalten der EVUs ist letztendlich ein hausgemachtes Problem
    Das ist keine Marktwirtschaft, sondern ein Rattenrennen.

    Ging's um Kochtöpfe, wär's mir egal. Ich verstehe auch Marktwirtschaftler Ihres Typs nicht. Da wird wegen lächerlicher Beträge (denn Milliardenbeträge im zweistelligen Bereich erscheinen heute wie die Breuer-Peanuts seinerzeit) verantwortungslos wichtige Infrastruktur unzureichend gewartet und erneuert (von Investionen in
    neue Netze, um die seit 2001 bekannten Anforderungen erfüllen zu können, ganz zu schweigen) und damit die Gefahr heraufbeschworen, dass es zu großflächigen Versorgungsausfällen kommen kann.

    Also bei so fundamentalen Dingen wie Energieerzeugung und -verteilung muß zunächst die optimal mögliche Funktion im Vordergrund stehen. Wenn diese gewährleistet ist, dann könnte daran gedacht werden, Gewinne zu erwirtschaften. Vorher gehören diese investiert.
  9. #248

    Zitat von franneck Beitrag anzeigen
    Wie viele Tote haben denn Windräder und Photovoltaikanlagen gefordert? Und wie sieht es mit Braunkohlekraftwerken aus? Da steht man doch vor dem selben Problem: Wie will man einen kausalen Zusammenhang zwischen Erkrankungen und Emissionen aus Kraftwerken beweisen? Noch schwerer wird es dann, konkrete Zahlen zu ermitteln.
    ...
    Das ist weitaus weniger schwierig, als Ihnen womöglich bewusst ist. Das sog. "Life Cycle Assessment" gestattet bei ganzheitlicher Betrachtung eine hinreichend genaue Beschreibung.

    Siehe z.B. hier, S.6, Tabelle 2.
  10. #249

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    sind Sie kein verheirateter Arbeitnehmer, sonst würden Sie sich wundern, wieviel Strom Tags über anfällt. Deshalb ist eben der Stromverbrauch tagsüber erheblich höher als Nachts.
    Da kann ich Sie beruhigen, da ich glücklich verheiratet bin :).
    Wahrscheinlich sind Sie CSU Anhänger und Herdprämienfan ;).
    Zum Glück ist es bei uns so, das zwischen 8 und 16 Uhr alle aus dem Haus sind, sodas kaum elektrischer Strom benötigt wird, außer ab und an für den Kühlschrank, daher würde auch eine PV Anlage für die private Nutzung ohne Speichersystem kaum Sinn machen, da der Großteil des erzeugten Stromes gar nicht privat verwendet werden kann.

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Man wird sehen. Die ersten Jahre wurde man verlacht, seitdem aber seit 10 Jahren die Preise ständig steigen ( in diesem Jahr wieder bis zu 9,3% ), baut hier einer nach dem anderen sich eine Anlage aufs Dach. Auch die schwärzesten Parteifreunde, die früher nicht müde wurden über Effizienz zu schwafeln haben auf einmal tolle billige Anlage auf dem Dach.
    Natürlich, ist ja mit billigen chinesischen Modulen immer noch eine recht sichere Geldanlage.

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Die nicht privilegierten Endkunden profitieren davon, dass der Druck der Nachfrageseite auf endliche Brennstoffe gebremst wird und die Preise an der Strombörse gedrückt werden.
    Davon hat der nicht privilegierte Stromverbraucher aber nichts.
    Denn nur ein geringer Teil der Strommenge wird über die Börse gehandelt.
    Zudem, ist der Börsenpreis gering, steigt die EEG Umlage, da der PV/WK Stromproduzent einen garantierten Preis gezahlt bekommt.


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