..oft beim Arzt...bis man an den Richtigen gerät !
Nina Meier hat Neurodermitis. Jahrelang versuchten die Ärzte eine Therapie nach der anderen, ohne die Erkrankung zu erkennen. Auch nach der Diagnose blieben teure und schmerzhafte Behandlungen wirkungslos. Dann brachte ein einfacher Rat die Wende.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...780722,00.html
..oft beim Arzt...bis man an den Richtigen gerät !
Ich habe mein Neurodermitis ebenfalls durch einen simple Nahrungsumstellung beendet.
Nach jahrelangem Leiden, und keinerlei Hilfe bei Medizinern, reichte es mir und ich begann von frisch geschrotetem Bio Getreide, gutem Pflanzenöl Kräutern und Obst zu leben.
8-9 Wochen lang und seit dem ist das geheilt.
Danach konnte ich wieder essen, was immer ich wollte, es kam nicht wieder.
Dass jemand 20 Jahre lang bei Hautärzten in Behandlung ist, und keiner von denen erkennt angeblich die Neurodermitis.....? Was wurde stattdessen diagnostiziert ?
Dass Menschen, die von solchen chronischen Krankheiten betroffen sind, sehr stark in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sein können, steht außer Zweifel. Aber einen Beitrag in der Manier " jahrelang hat niemand helfen können, bis " steht doch ehrlich gesagt in jeder Frauenzeitschrift ( sorry, wahrscheinlich politisch nicht korrekt ! ). Eher ein Sommerlochartikel, der vom Infogehalt her niemandem etwas bringt ....
Ich habe selber Neurodermitis, wenn ich es auch nie so schlimm hatte wie die dargestelte Person. Zu Milch und Eiern kann ich nichts sagen, möchte aber einen Tipp weitergeben.
Die Spezialklinik Neukirchen
http://www.allergieklinik.de/
ist eine der führenden (wenn nicht die führende) Klinik auf dem Gebiet.
Ich war dort vor ca. 20 Jahren in Behandlung, ein paar Jahre, nachdem die Klinik aufgesperrt hat. Von den etwa 15 bis 18 Männern auf der Herrenstation war damals nur einer, bei dem die Therapie nicht richtig angeschlagen hatte. Bei allen anderen hatten sich die Symptome weitgehend zurückgebildet.
Ich selber war nachher über 10 Jahre komplett erscheinungsfrei, seit ein paar Jahren habe ich allerdings wieder Probleme mit Neurodermitis. Aber bei weitem nicht in dem Umfang wie früher.
Ich habe noch einen Nachtrag. Mit einer chronischen Erkrankung muss man sich selber informieren, das hat die Betroffene offenbar nicht getan. Auf die Ärzte ist da oftmals leider kein Verlass.
Informationen über bewährte Heilverfahren gibt es (bevorzugt für Mitglieder) beim Bundesverband Neurodermitiskranker:
http://www.neurodermitis.net/
Die Vielfalt der (konkurrierenden) Anbieter und Mittelchen ist allerdings ziemlich verwirrend. Eine weit verbreitete Erkrankung ist halt auch ein Markt. Da muss man schon ercherchieren und den Verstand walten lassen.
Was genau in der Nahrung loesst die Symptome aus ? Verzicht auf Milch und Eier ist mir zu vage. Kann mir einer der Foristen mehr Information geben ? Es waere interessant gewesen, das im Artikel zu lesen. Dann waere das Journalismus...
Ein sehr interessanter Bericht. Schön auch mal die Lösung des Rätsels zu erfahren (zumindest für diesen konkreten Fall).
wie hörig doch die Menschen werden, wenn es um ihre Gesundheit geht. Wie naiv man dem Herrn in Weiß so alles glaubt, was er sagt. "Herr Doktor hat immer Recht und weiß schon was er tut." ...ich habe jahrelang Ärzten blind vertraut ...
1) Sind die meisten Ärzte eben Akademiker und von Natur aus kompensiert entsprechendes Auftreten so manche Lücke.
2) Sind die meisten eben keine Naturwissenschaftler oder ausreichend befähigt, auch mal um ein paar Ecken zu denken. Dr. med ist meistens eine längere Hausarbeit hat aber meist mit konsequenten wissenschaftlichen Arbeiten nicht viel am Hut. Das Studium besteht ebenfalls größtenteils aus Auswendiglernen und dem Widerkauen des eingetrichterten Lernstoffes. Transferleistung und Verständnis Fehlanzeige (der Leistungsanspruch in Chemie und Physik an der Uni heutzutage ist schon fast peinlich, wo es genau auf solche Dinge ankommt).
3) Ist den meisten der Patient egal, eher Status und Einkommen sind priorisiert.
Wer sich jetzt verunglimpft fühlt, der darf sich ruhig angesprochen fühlen. Es gibt gute Ärzte und Mediziner. Ist eben wie in jedem Berufsfeld, nur dass man anderen Berufen eindeutig mit mehr Skepsis begegnet.
Aber weißer Kittel und diesen tollen "Titel" und die Hysterie - immer wieder für mich verblüffend.
Schönen Tag noch :D
die richtige Diagnose Neurodermitis. Da gehört schon etwas mehr zur Untersuchung als mal gerade eben die Haut zu sichten. Viele niedergelassene Ärzte und auch viele Kliniken sind damit schlichtweg überfordert und/oder haben auch gar keine Zeit für zielgerichtete Untersuchungen. Da ist es halt einfacher ein paar Pillen oder gar Cortison zu verschreiben.
In der Spezialklinik-Neukirchen (www.spezialklinik-neukirchen.de) z.B., einer Akutklinik zur Behandlung von Allergien, Haut- und Umwelterkrankungen anhand eines ganzheitlichen cortison- und bestrahlungsfreien Therapiekonzeptes durchlaufen die Patienten (wie ich auch einmal) in stationärem Aufhalt erst einmal unterschiedliche Diagnoseverfahren um die genaue Ursache auch entsprechend ermitteln zu können.
Dazu gehört dann u.a. auch eine entsprechende Ernährungsanalyse sowie Ernährungsberatung - nach entsprechenden vorherigen labortechnischen Untersuchungen versteht sich.
Sehr viele Menschen (mich eingeschlossen) sind dafür sehr dankbar, denn es kann sich niemand so wirklich vorstellen was Neurodermitis für einen Menschen (ganz schlimm sind hier vor allem Kinder betroffen) bedeutet - wenn er/sie nicht selber Neurodermitis hat.
Ich wünsche daher allen den richtigen Arzt, die richtige Ärztin bzw. die richtige Klinik für sein Neurodermitis.