Jagdrennen Grand National: Tod zweier Rennpferde empört Tierschützer

APBeim englischen Galopp-Jagdrennen Grand National sind erneut zwei Pferde verendet. Sie stürzten an einem Hindernis, das als "Pferdefriedhof" bekannt ist. Insgesamt starben bei dem Rennen in den vergangenen Jahren 35 Tiere. Kritiker schlagen Alarm, doch die Organisatoren wollen nichts ändern.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,827654,00.html
  1. #20

    Zitat von maxgil Beitrag anzeigen
    So ein Schwachsinn! Der Mensch ist Bestandteil der Nahrungskette wie alle anderen auch und zoologisch und physiologisch ein sog. Allesfresser und somit auf tierisches Protein angewiesen. Wollen Sie auch einem Orka verbieten, Robben zu fressen?
    Es ist etwas anderes, ob man Tiere tötet, um sie dem Speiseplan hinzu zu fügen, oder nur aus Spaß. By the way: die sterben eh, wir auch.
    Na dann brauchen wir auch kein tierisches Protein. Sterben wir halt früher. Irgendwann sterben wir eh, da kommt es auf ein paar Järchen früher ja nicht an.

    Nein, ich esse gerne Fleisch aber immer dieses der Mensch braucht Fleisch ist doch nur eine Ausrede. Man sollte einfach mal dazu stehen, dass man es einfach gerne macht.

    Und BTT, ich halte dieses Rennen für abartig da man billigend den Tod der Tiere nur so zum Spaß in Kauf nimmt. Warum dann nicht noch ein paar Sportschützen an den Rand die Pferde und Reiter aufs Korn nehmen. Wäre bestimmt eine Mordsgaudi. Und sterben müssen ja alle mal.
  2. #21

    Sofort auch Fußball verbieten

    Eine lebensgefährliche Sportart. Erst am Wochende ist in Italien ein Fußballer auf dem Platz zusammengebrochen und an einem Herzinfarkt gestorben. Gibt es Statistiken, die die Lebensgefährlichkeit von "Fußball-Sport" und "Pferde-Sport" vergleichen? Sicherlich gibt es beim Fußball mehr verletzte Spieler als verletzte Pferde bei Pferderennen. Es ist eben alles relativ. Deshalb nochmals: Sofortiges Fußballverbot.
  3. #22

    Wann gibt es wieder offiziell Hundekämpfe?

    >> Andere Tierschutzorganisationen bezeichneten das Rennen als "die schlimmste Form der Massenunterhaltung". <<

    So ist es. Eine Unterhaltung, die die niederen Emotionen, das Sensationslüsterne anspricht, und die Quälereien sind ein wichtiger Teil davon.

    Wann gibt es wieder offiziell Hundekämpfe? Bei denen es dem Veranstalter dann natürlich auch unglaublich leid tut um die Hunde, die auf der Strecke bleiben.
  4. #23

    Rheinischer Sauerbraten

    Zitat von maschinchen Beitrag anzeigen
    ich kann mir gut vorstellen, dass aus den beiden Tieren lecker Wurst gemacht wird. Insofern war's ja nicht ganz für die Katz, oder?
    Den esse ich gerne, und er muss aus Pferdefleisch sein. Vom Pferdemetzger; es gibt allerdings kaum noch einen.

    Jedoch, für einen solchen Braten waren die beiden Zossen in Aintree viel zu alt. Es müssen also die Halter, vielleicht mit Anschub- und Unterstützerhilfe der Pfredenarrin auf dem Thron des britischen Weltreiches, gesetzlich gezwungen werden, den Pferden ein würdiges altern zu ermöglichen. Der Gesundung eines Beinbruches bei einem Pferd kann die heutige Tiermedzin wertvolle, wenn auch kostspielige Hilfe geben.

    Selbstverständlich gehört das Grand National wie auch der spanische Stierkampf in der jetzigen, tiergefährdenden Form abgeschafft.
  5. #24

    111

    Zitat von calusix Beitrag anzeigen
    Wer es unterhaltsam findet, Tiere als Sportgeräte benutzt zu sehen, sollte an seiner Empathiefähigkeit arbeiten.

    Calu6
    Na das sollten sollten Sie mal den Menschen in Frankreich, Schweden, Italien, USA, Kanada usw. erzählen.
    Da finden bestimmt so um die 1.000 Rennen statt, pro Tag.
  6. #25

    Richtig ...

    Zitat von Spiegelleserin57 Beitrag anzeigen
    ...Letztendlich sollte ein Verbot erfolgen da die Organisatoren nicht einsichtig sind...
    alles, was nicht Ihrer Meinung entspricht, muss verboten werden.

    Pferderennen und Stierkämpfe in Spanien müssen verboten werden, da ja arme Tiere leiden, obwohl Teil einer Landestradition und -charakters. Rennpferde und Stiere würden in der Form gar nicht existieren, gäbe es Rennen und Kämpfe nicht.

    Es geht hier weniger um die Tiere, hier es geht darum, es mal wieder den vermeintlichen "Reichen" und "Schönen", die sich angeblich an "diesen Spektakeln erfreuen", zu zeigen, es geht um puren Sozialneid in seiner reinsten Form, wie üblich.

    Hier sind die selben Leute am Werk, die eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen fordert, da sie sich keine schnelleren Autos leisten können und es ihr Ego nicht zulässt, von anderen überholt zu werden.

    Dieselben, die das Rauchen überall verbieten wollen, damit ja kein Kind einen Raucher rauchen sieht und wohlmöglich fragen könnte, was das denn sei.
  7. #26

    Wär ich ein Tier und hätte die Wahl

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim englischen Galopp-Jagdrennen Grand National sind erneut zwei Pferde verendet. Sie stürzten an einem Hindernis, das als "Pferdefriedhof" bekannt ist. Insgesamt starben bei dem Rennen in den vergangenen Jahren 35 Tiere. Kritiker schlagen Alarm, doch die Organisatoren wollen nichts ändern.

    Jagdrennen Grand National: Tod zweier Rennpferde empört Tierschützer - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    würde ich bestimmt ein Leben als umsorgtes Rennpferd/Kampfstier mit einem dramatischen, kurzen und blutigen Ende demjenigen vorziehen, das ein Mastrind, Hähnchen oder Ferkel in seinem kurzen aber qualvoll langem und in engen Boxen verlebten Dahinvegetieren und industriellem Abschlachten erlebt.
  8. #27

    Zitat von wago Beitrag anzeigen
    Eine lebensgefährliche Sportart. Erst am Wochende ist in Italien ein Fußballer auf dem Platz zusammengebrochen und an einem Herzinfarkt gestorben. Gibt es Statistiken, die die Lebensgefährlichkeit von "Fußball-Sport" und "Pferde-Sport" vergleichen? Sicherlich gibt es beim Fußball mehr verletzte Spieler als verletzte Pferde bei Pferderennen. Es ist eben alles relativ. Deshalb nochmals: Sofortiges Fußballverbot.
    Sie sind ja ein richtiger Spaßvogel. Vielleicht ist ihnen schon mal aufgefallen, dass Fußball ein Sport ist, den man völlig freiwillig betreibt. Aber der Pferdesport durch den Zwang des Besitzers ausgeübt wird. Dadurch übernimmt der Besitzer auch die Entscheidung über Leben und Tod des Sportkameraden Pferd.

    Wenn diese Hindernis überproportional zum Tode eines Pferdes führt, dann liegt es in der Verantwortung der Betreiber diesen "Sport" zu entschärfen.

    MfG. Rainer
  9. #28

    Grand National

    In Aintree laufen nicht die letzten Ackergäule, sondern durchweg Pferde, die bereits gezeigt haben, dass sie Hindernisrennen gewinnen können. Es ist zwar zutreffend, dass die Pferde nicht gefragt werden, ob sie laufen möchten. Nachdem sie jedoch ausreichend Talent gezeigt haben, ist davon auszugehen, dass sie zumindest für Hindernisrennen veranlagt sind.

    Ein Rennpferd gehört zu denjenigen Tieren, die wohl die optimalsten Lebensbedingungen von allen Haus- und Hobbytieren haben. Den Rennpferden geht es bedeutend besser als irgendwelchen Schulpferden oder Pferden in der Dressur.

    Es ist daher reine Heuchelei, wenn gegen den Hindernisrennsport gewettert wird. Diesem Sport können wir uns dann zuwenden, wenn sämtliches Elend in der Massentierhaltung beseitigt worden ist.

    Im übrigen werden viele Menschen sehr traurig über die Unfälle dieser Pferde sein, über den Tod ihres Steak-Lieferanten denkt niemand nach!
  10. #29

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Wir töten Millionen Rinder, Schweine, Hühner und viele andere Tiere, um sie zu essen oder anderweitig auszu"schlachten". Was machen da schon zwei tote Pferde aus?
    Oder sind Pferde mehr wert als andere Tiere?
    Eine solche Meinung wäre doch rassistisch, oder?
    Quatsch. Ich esse auch ab und zu mal Pferdesalami ... kein Witz. Das ist eine Spezialität unseres ortansässigen Fleischers. Neben Rind, Schwein und Geflügel bietet der nämlich auch Fleischprodukte von Pferden, Schafen und Ziegen an ... alles selbst geschlachtet und verarbeitet. So ein Angebot findet man wahrlich nicht mehr sehr oft in Deutschland.

    Aber es ist ein Unterschied, ob man Tiere zum Essen hält und schlachtet (wie das in der Natur nunmal mehr oder weniger vorgesehen ist) oder ob man das aus reinem sportlichen Spaß und Vergnügen macht. Zweifelsohne muss man sehr darauf achten, auch den Schlachttieren ein möglichst würdevolles Leben ohne Quälerei und Schmerzen zu ermöglichen und einen möglichst schonenden Tod, so weit das möglich ist.