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Jagdrennen Grand National: Tod zweier Rennpferde empört Tierschützer
APBeim englischen Galopp-Jagdrennen Grand National sind erneut zwei Pferde verendet. Sie stürzten an einem Hindernis, das als "Pferdefriedhof" bekannt ist. Insgesamt starben bei dem Rennen in den vergangenen Jahren 35 Tiere. Kritiker schlagen Alarm, doch die Organisatoren wollen nichts ändern.
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,827654,00.html
- #20 15.04.2012 17:59 von
Na dann brauchen wir auch kein tierisches Protein. Sterben wir halt früher. Irgendwann sterben wir eh, da kommt es auf ein paar Järchen früher ja nicht an.
Nein, ich esse gerne Fleisch aber immer dieses der Mensch braucht Fleisch ist doch nur eine Ausrede. Man sollte einfach mal dazu stehen, dass man es einfach gerne macht.
Und BTT, ich halte dieses Rennen für abartig da man billigend den Tod der Tiere nur so zum Spaß in Kauf nimmt. Warum dann nicht noch ein paar Sportschützen an den Rand die Pferde und Reiter aufs Korn nehmen. Wäre bestimmt eine Mordsgaudi. Und sterben müssen ja alle mal. - #21 15.04.2012 18:00 von
Sofort auch Fußball verbieten
Eine lebensgefährliche Sportart. Erst am Wochende ist in Italien ein Fußballer auf dem Platz zusammengebrochen und an einem Herzinfarkt gestorben. Gibt es Statistiken, die die Lebensgefährlichkeit von "Fußball-Sport" und "Pferde-Sport" vergleichen? Sicherlich gibt es beim Fußball mehr verletzte Spieler als verletzte Pferde bei Pferderennen. Es ist eben alles relativ. Deshalb nochmals: Sofortiges Fußballverbot.
- #22 15.04.2012 18:04 von
Wann gibt es wieder offiziell Hundekämpfe?
>> Andere Tierschutzorganisationen bezeichneten das Rennen als "die schlimmste Form der Massenunterhaltung". <<
So ist es. Eine Unterhaltung, die die niederen Emotionen, das Sensationslüsterne anspricht, und die Quälereien sind ein wichtiger Teil davon.
Wann gibt es wieder offiziell Hundekämpfe? Bei denen es dem Veranstalter dann natürlich auch unglaublich leid tut um die Hunde, die auf der Strecke bleiben. - #23 15.04.2012 18:05 von
Rheinischer Sauerbraten
Den esse ich gerne, und er muss aus Pferdefleisch sein. Vom Pferdemetzger; es gibt allerdings kaum noch einen.
Jedoch, für einen solchen Braten waren die beiden Zossen in Aintree viel zu alt. Es müssen also die Halter, vielleicht mit Anschub- und Unterstützerhilfe der Pfredenarrin auf dem Thron des britischen Weltreiches, gesetzlich gezwungen werden, den Pferden ein würdiges altern zu ermöglichen. Der Gesundung eines Beinbruches bei einem Pferd kann die heutige Tiermedzin wertvolle, wenn auch kostspielige Hilfe geben.
Selbstverständlich gehört das Grand National wie auch der spanische Stierkampf in der jetzigen, tiergefährdenden Form abgeschafft. - #24 15.04.2012 18:08 von
- #25 15.04.2012 18:09 von
Richtig ...
alles, was nicht Ihrer Meinung entspricht, muss verboten werden.
Pferderennen und Stierkämpfe in Spanien müssen verboten werden, da ja arme Tiere leiden, obwohl Teil einer Landestradition und -charakters. Rennpferde und Stiere würden in der Form gar nicht existieren, gäbe es Rennen und Kämpfe nicht.
Es geht hier weniger um die Tiere, hier es geht darum, es mal wieder den vermeintlichen "Reichen" und "Schönen", die sich angeblich an "diesen Spektakeln erfreuen", zu zeigen, es geht um puren Sozialneid in seiner reinsten Form, wie üblich.
Hier sind die selben Leute am Werk, die eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen fordert, da sie sich keine schnelleren Autos leisten können und es ihr Ego nicht zulässt, von anderen überholt zu werden.
Dieselben, die das Rauchen überall verbieten wollen, damit ja kein Kind einen Raucher rauchen sieht und wohlmöglich fragen könnte, was das denn sei. - #26 15.04.2012 18:12 von
Wär ich ein Tier und hätte die Wahl
würde ich bestimmt ein Leben als umsorgtes Rennpferd/Kampfstier mit einem dramatischen, kurzen und blutigen Ende demjenigen vorziehen, das ein Mastrind, Hähnchen oder Ferkel in seinem kurzen aber qualvoll langem und in engen Boxen verlebten Dahinvegetieren und industriellem Abschlachten erlebt.
- #27 15.04.2012 18:13 von
Sie sind ja ein richtiger Spaßvogel. Vielleicht ist ihnen schon mal aufgefallen, dass Fußball ein Sport ist, den man völlig freiwillig betreibt. Aber der Pferdesport durch den Zwang des Besitzers ausgeübt wird. Dadurch übernimmt der Besitzer auch die Entscheidung über Leben und Tod des Sportkameraden Pferd.
Wenn diese Hindernis überproportional zum Tode eines Pferdes führt, dann liegt es in der Verantwortung der Betreiber diesen "Sport" zu entschärfen.
MfG. Rainer - #28 15.04.2012 18:18 von
Grand National
In Aintree laufen nicht die letzten Ackergäule, sondern durchweg Pferde, die bereits gezeigt haben, dass sie Hindernisrennen gewinnen können. Es ist zwar zutreffend, dass die Pferde nicht gefragt werden, ob sie laufen möchten. Nachdem sie jedoch ausreichend Talent gezeigt haben, ist davon auszugehen, dass sie zumindest für Hindernisrennen veranlagt sind.
Ein Rennpferd gehört zu denjenigen Tieren, die wohl die optimalsten Lebensbedingungen von allen Haus- und Hobbytieren haben. Den Rennpferden geht es bedeutend besser als irgendwelchen Schulpferden oder Pferden in der Dressur.
Es ist daher reine Heuchelei, wenn gegen den Hindernisrennsport gewettert wird. Diesem Sport können wir uns dann zuwenden, wenn sämtliches Elend in der Massentierhaltung beseitigt worden ist.
Im übrigen werden viele Menschen sehr traurig über die Unfälle dieser Pferde sein, über den Tod ihres Steak-Lieferanten denkt niemand nach! - #29 15.04.2012 18:19 von
Quatsch. Ich esse auch ab und zu mal Pferdesalami ... kein Witz. Das ist eine Spezialität unseres ortansässigen Fleischers. Neben Rind, Schwein und Geflügel bietet der nämlich auch Fleischprodukte von Pferden, Schafen und Ziegen an ... alles selbst geschlachtet und verarbeitet. So ein Angebot findet man wahrlich nicht mehr sehr oft in Deutschland.
Aber es ist ein Unterschied, ob man Tiere zum Essen hält und schlachtet (wie das in der Natur nunmal mehr oder weniger vorgesehen ist) oder ob man das aus reinem sportlichen Spaß und Vergnügen macht. Zweifelsohne muss man sehr darauf achten, auch den Schlachttieren ein möglichst würdevolles Leben ohne Quälerei und Schmerzen zu ermöglichen und einen möglichst schonenden Tod, so weit das möglich ist.
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