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Jagd auf Joseph Kony: Deal mit dem Chefplaner des Massenmörders

REUTERSEr soll den Massenmord in Uganda mitgeplant haben, jetzt soll er seinen Chef Joseph Kony verraten: Kriegsverbrecher Caesar Acellam könnte einer Strafe entgehen, wenn er gegen seinen Warlord aussagt. Offenbar hat ihm die ugandische Regierung diesen Deal angeboten - zum Entsetzen der Uno.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...834233,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er soll den Massenmord in Uganda mitgeplant haben, jetzt soll er seinen Chef Joseph Kony verraten: Kriegsverbrecher Caesar Acellam könnte einer Strafe entgehen, wenn er gegen seinen Warlord aussagt. Offenbar hat ihm die ugandische Regierung diesen Deal angeboten - zum Entsetzen der Uno.

    Armee von Uganda will Deal mit Konys Chefplaner Caesar Acellam - SPIEGEL ONLINE
    Wie nett von der internationalen Gemeinschaft, vorallem den VSA, bei
    der Festsetzung eines Verbrechers zu helfen.

    Wer war eigentlich für die Veröffentlichung des pathetischen Kony Videos verantwortlich? Geht es hier vielleicht auch um etwas Größeres? Herstellung bzw. Sicherung von Zugriffsmöglichkeiten auf die Ressourcen? Den chinesischen Machtansprüchen entgegen treten?

    Was ich mir da wieder denke. Die Afrikapolitik beruht natürlich auf Nächstenliebe und Gerechtigkeitsinteresse! Das Ganze hat nichts
    mit Machtpolitik bzw. geo-strategischem Handeln zu tun!
  2. #2

    hoert das nie auf ?

    niemand in Uganda spricht von Kony. zum letzten mal wurde er vor sechs (6) jahren gesehen. der president Ugandas wird vom westen finanziell und mit waffen unterstuetzt, hat selbst kinder armeen unter waffen, und ist fuer weit mehr todesopfer verantwortlich als das Kony gespenst. er ist der wahre massenmoerder Ugandas. die UN resolution zum einmarsch in Afrikanische laender ist vor zwei monaten unterzeichnet worden.

    ziel dieser aktion ist es, die Chinesen aus Afrika zu treiben, die das Afrikanische oel und die seltenen erden mit Gold bezahlen und nicht mit wertlosem gruen bedrucktem papier und treasury bonds.

    dass Kony in einem zuge mit Hitler genannt wird, hinkt so sehr wie eine dreibeinige kuh auf glatteis. 30.000 und 20 millionen sind doch ein gewisser unterschied.

    aber wie immer sind jene, die nicht den mainstream medien glauben, verschwoerungstheoretiker oder symphatisieren mit den terroristen. wie immer gilt auch hier : follow the money. mir ist schlecht...
  3. #3

    Und da ist sie die Frage nach den höheren Gut!

    Was ist wichtiger,

    Kony
    oder
    die Zerschlagung seiner Verbrechertruppe?

    Ich will die einfach nicht "Rebellen" nennen, denn sie begehen unmenschliche Verbrechen!

    Und?
    Wie sieht die Antwort aus?

    Glaubt irgendjemand, man könne seine Truppe endgültig lahmlegen, indem man Kony ausschaltet?

    Wenn ich mich auf der Welt so umsehe, dann glaube ich nicht daran.

    Es ist gut, daß sie diesen Deal machen wollen, um soviel wie möglich über diese Truppe zu erfahren. Je grundlegender die ausgeschaltet werden und je mehr dabei draufzahlen umso besser!

    Wir dürfen uns auch nicht der Illusion hingeben, daß Den Haag dabei die wichtigste Rolle spielt.

    Das wichtigste Ziel ist den Menschen in dieser Region ein ruhiges Leben zu bescheren, soviel Kämpfer wie möglich in ein friedliches, zuviles Leben zurückzuführen und den Rest zu töten!

    Bitte gebe sich keiner der eigenartigen Vorstellung hin, man würde für diese Damen und Herren eine Haftanstalt im Dschungel errichten und sie einer Resozialisierung unterziehen und jedesmal wenn einer der Delinquenten nicht gut behandelt wird, dann können wir Deutschen Gutmenschen den Finger heben und die Menschen in Uganda darüber belehren wie Strafvollzug zu funktionieren hat.

    No Go!

    Das ist die harte Tour und je weniger wir darüber erfahren, wie der Kampf gegen Kony und seine Verbrecherbande wirklich funktioniert, umso besser!

    Allerdings wäre es mal ganz lustig zu erfahren, wie es denn geht, daß alle Unmenschen dieser Welt mit AK-47 Schießprügeln zu Werke gehen.
  4. #4

    Große Kinderaugen

    Zitat von thinkrice Beitrag anzeigen
    Wer war eigentlich für die Veröffentlichung des pathetischen Kony Videos verantwortlich?
    Das war allerdings wirklich schlimm. Ich kann verstehen, daß die Leute in Afrika ausgerastet sind, als man den Film dort zeigte. Diese entsetzliche weiße Überheblichkeit, diese emotionsheischende Präsentation ... zeigt seinem kleinen Jungen ein Foto von Kony und erzählt ihm, das sei "a bad man" der anderen Kindern wehtun will und was man dagegen tun solle. Das grenzt doch schon fast an die Gehirnwäsche, die man Kony unterstellt. "Hier, das ist der Feind. Er ist böse. Er verletzt und tötet unsere Freunde. Das ist alles, was du wissen mußt."
    Wann immer etwas dermaßen "hohl" gezeichnet wird, regt sich in mir Zweifel.

    Wesentlich amüsanter war das zweite Video, das der Macher "produziert" hat, als er nach einem Nervenzusammenbruch nackt und onanierend auf einer Straße stand. Vielleicht sollte man die beiden Filme als "Double Feature" zeigen.
  5. #5

    Zum Entsetzten der UNO wird in Ruanda niemand verurteilt

    "zum Entsetzen der Uno." Wenn ich diese Wort schon höre, wird mir schlecht, oh, darf ich nicht sagen, da geht dann wieder die Schere im Kopf des Zensoren an. Keine Kritik an: Islam, UNO, etc...

    Bevor ich abschweife, in Ruanda gilt das Prinzip der Versöhnung. Die Führenden und die Bevölkerung scheinen begriffen zu haben, dass Verurteilung zu weiterem Mord und Totschlag führt. Das Programm der Versöhnung jedoch bringt dem Land eine Chance und Frieden. Und es scheint zu funktionieren.

    Gerächtigkeit und Rache sind leider meistens nur ein paar Millimeter voneinander entfernt. Rächt sprechen immer die Sieger.
  6. #6

    Zitat von roland.vanhelven Beitrag anzeigen
    aber wie immer sind jene, die nicht den mainstream medien glauben, verschwoerungstheoretiker oder symphatisieren mit den terroristen. wie immer gilt auch hier : follow the money. mir ist schlecht...
    Followw the money ist oft Fehlerhaft. Oder haben sich meine Eltern mit Politikern verschworen damit sie Kindergeld bekommen? Nein.
    Meist gibt es Nutzniesser ohne auchn nur den Hauch einer direkten Verbindung.
  7. #7

    Heuchler

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er soll den Massenmord in Uganda mitgeplant haben, jetzt soll er seinen Chef Joseph Kony verraten: Kriegsverbrecher Caesar Acellam könnte einer Strafe entgehen, wenn er gegen seinen Warlord aussagt. Offenbar hat ihm die ugandische Regierung diesen Deal angeboten - zum Entsetzen der Uno.

    Armee von Uganda will Deal mit Konys Chefplaner Caesar Acellam - SPIEGEL ONLINE
    Entsetzt sind die nur, wenn so ein Deal gegen ihre Interessen vorgenommen wird (Damit meine ich die, die in der UN - UNSR - das Sagen haben).

    Dem mordenden Praesidenten von Jemen wurden etliche Ultimaten gesetzt. Er gab nicht auf, mordete weiter. Am Ende erhielt er Straffreiheit und medizinische Behandlung in den USA.

    Es stellt den "Moralisten" ein sehr schlechtes Zeignis aus, dass sie mit verschiedenem Mass messen, insbesondere bei Verbrechern, wenn es in ihrem Interesse liegt.
  8. #8

    Einseitige Informationspolitik.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er soll den Massenmord in Uganda mitgeplant haben, jetzt soll er seinen Chef Joseph Kony verraten: Kriegsverbrecher Caesar Acellam könnte einer Strafe entgehen, wenn er gegen seinen Warlord aussagt. Offenbar hat ihm die ugandische Regierung diesen Deal angeboten - zum Entsetzen der Uno.

    Armee von Uganda will Deal mit Konys Chefplaner Caesar Acellam - SPIEGEL ONLINE
    Was in den meisten westlichen Kommentaren zu Joseph Kony unterschlagen wird ist, dass es sich hier um einen christlichen Fundamentalisten handelt. Kony ist der Anführer der Lord’s Resistance Army („Widerstandsarmee des Herrn“, LRA), die in Uganda ein theokratisches, christliches Herrschaftssystem einführen will, das auf den Zehn Geboten basieren soll. Er hat 1983 angeblich vom „heiligen Geist“ den Befehl erhalten die LRA zu gründen.

    Bei jeder kleinen arabischen Widerstandsgruppe wird sofort von "radikal-islamisch" gesprochen, bei den Fundamentalisten der christlichen Glaubensgemeinde geht man viel differenzierter vor.
  9. #9

    Zitat von thinkrice Beitrag anzeigen
    (...)
    Wer war eigentlich für die Veröffentlichung des pathetischen Kony Videos verantwortlich? Geht es hier vielleicht auch um etwas Größeres? Herstellung bzw. Sicherung von Zugriffsmöglichkeiten auf die Ressourcen? Den chinesischen Machtansprüchen entgegen treten?(...)
    Wow! Sie sind ja ein richtiger Experte!
    USA + Afrika = Öl!
    So ungefähr?

    Diesem Mist kann man in jedem Forum lesen, seitdem dieses Video über Kony erschien, und die entschiedendste Meinung haben natürlich diejenigen, die vor 3 Monaten den Namen noch nicht buchstabieren konnten.

    Wie wärs mal mit einem vorsichtigen Blick auf die Realität:

    Es ist wahr, man hat in Uganda Öl gefunden. Und die USA sind beteiligt an der Förderung. Waren also zur Abwechselung mal schneller als die Chinesen.
    Kann aber auch sein, daß die Chinesen in Uganda nicht zum Zuge kamen, weil die seit Jahren den ehrenwerten Herrn Bashir in Sudan unterstützen, vor jeglicher Verfolgung seiner Verbrechen schützen und jede noch so harmlose UNO-Sanktion wegen Darfur verhindern. Und Bashir hat - ja genau! - jahrelang Kony unterstützt, als Retourkutsche für Ugandas Unterstützung der Rebellen im Südsudan.
    Mag von daher sein, daß es von ugandischer Seite gewisse Antipathien gegen China gegeben hat.
    Was die ungestörte Förderung des Öls betrifft: Da könnten sich die Amerikaner entspannt zurück lehnen, weil Kony gar nicht mehr in Uganda ist, sondern inzwischen die Menschen in Kongo, ZAR und Südsudan terrorisiert.
    Mag aber sein, daß Hilfe bei der Jagd nach Kony sozusagen als "Dreingabe" Teil des Deals war.
    Das ist allerdings etwas völlig anderes als die von Ihnen unterstellte Politik zur Sicherung von Bodenschätzen.

    Und was die Interessen Chinas in Afrika angeht: Wenn Sie mal für 5 Minunten Ihren liebevoll gepflegten Antiamerikanusmus vergessen, werden Sie erstaunt fest stellen, daß diese von einem unverdünnten Imperialismus und Neokolonialismus geprägt sind, den sich kein westlicher Staat mehr erlauben könnte.








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