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Jagd auf Hinterzieher: Neun Millionen Euro für vier Steuer-CDs

DPANordrhein-Westfalens Fahnder lassen sich die Jagd auf Steuerhinterzieher einiges kosten. Laut einem Zeitungsbericht zahlten sie neun Millionen Euro für vier CDs mit Daten möglicher Fiskusbetrüger. Die Einkaufstour gefährdet das deutsch-schweizerische Steuerabkommen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...849040,00.html
  1. #1

    Machen wir uns nichts vor

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nordrhein-Westfalens Fahnder lassen sich die Jagd auf Steuerhinterzieher einiges kosten. Laut einem Zeitungsbericht zahlten sie neun Millionen Euro für vier CDs mit Daten möglicher Fiskusbetrüger. Die Einkaufstour gefährdet das deutsch-schweizerische Steuerabkommen.

    Steuerhinterziehung: NRW zahlte neun Millionen Euro für vier CDs - SPIEGEL ONLINE
    Jahre lang hat der Staat die Steuerhinterzieher
    gefördert und belohnt. Jetzt, wo das Ende für
    Parteien wie CDU und SPD in Sicht ist, tun
    die so als wären sie nicht gegen ein Korruptions-
    abkommen.
    Ihre eigene Brut wird dabei immer schön geschützt.
  2. #2

    Alles ein Witz !

    Auf das Deutsch-Schweizerische Steuerabkommen ist doch eh gesch....., oder ? Die erhofften Einnahmen werden bei weitem nicht so hoch sein, wie Schäuble sich das erhofft. Die Schweizer Banker haben bereits andere Konstrukten konstruiert, die es notorischen Steuersündern weiterhin ermöglichen werden, Ihr Geld am deutschen Fiskus vorbei bei den Eidgenossen anzulegen. Also was soll die Farce ?

    Was wird hier 'gefährdet' ? Schlimm ist, daß wenn dieses ominöse Pseudoabkommen in Kraft treten sollte, werden Steuersünder viel mild behandelt werden und damit quasi ihr Fehlverhalten gesetzlich legitimiert (zu geringe Steuersatzpauschale für Vergangenheit z.B.).

    Von mir aus kann dieser tolle Deal platzen, er ist meines Erachtens nach ein relativ zahnloser Tiger.
  3. #3

    Bravo!

    Die, die jetzt noch erwischt werden, hatten alle lamge genug Zeit, per Selbstanzeige straffrei davonzukommen. Sie werden jetzt nicht Opfer der Kriminalität von Datendieben, sondern Opfer ihrer eigenen Gier, die vor Kriminalität nicht halt macht. Und Kriminelle gehören nun einmal bestraft, und zwar- wie bei allen anderen Kriminellen auch - in öffentlicher Verhandlung.
  4. #4

    der Zweck

    heiligt die Mittel. Auch wenn man nur zwei oder 3 Millionen mehr in die Kasse bekäme, wäre es immer noch ein gutes Geschäft. Die Stuerhinterziehung kann man damit nicht verhindern sondern nur etwas erschweren. Wer nichts zu verschleiern hat, braucht auch nichts zu befürchten und das ist die überwältigende Mehrheit der ehrlichen Steuerzahler. Steuerbetrüger indes gehören aus dem Verkehr gezogen.
  5. #5

    Je mehr er hat ....................

    Es sit schon erstaunlich: Dieaugenscheinlich reichsten Einwohner dieses Landes haben immer noch nicht genug und bringen ihr Geldsteuerfrei ins Ausland!
    Als Arbeitnehmer wird mir die Steuerimmer sofort abgezogen! Wo bleibt da die Gerechtigkeit und auch die Ehrlichkeit?
    Sind diese Steuerhinterzieher am Ende noch Stolz auf ihre Betrügereien oder warum geht das immer noch weiter?

    Wenn es die "scheunentorgroßen" Schlupflöcher im abkommen mit der Schweiz wirklich gibt, dann kann man den Steuerbehörden in NRW wirklich nur raten, weiterCD zu kaufen!
  6. #6

    Gut so

    Die deutschen Behörden sollten gleich ein paar Millionen hinzulegen und Daten Griechischer Millionäre gleich mitkaufen und an die griechischen Behörden übergeben. Das wär dann mal ein richtig gute Investition.
    In Zeiten wo viele Staaten ihre hausaufgaben nicht machen und zögern steuerflüchtlinge zu verfolgen, macht die BRD das genau richtig. Weiter so. Das sage ich als Einwohner eines kleinen Nachbarlandes, das auch als Steueroase gilt.
  7. #7

    Ich gratuliere NRW!

    Das sogenannte "Steuerabkommen" zwischen der Schweiz und Deutschland ist Schäubles "Ritterkreuzprojekt" ... aber letzten Endes für die Tonne, weil inzwischen ja bekannt geworden ist, dass die schweizerischen Banken bereits die möglichen Umgehungsvarianten augelotet haben. Die Schweizer wollen uns also ganz offensichtlich betrügen. Ich gratuliere deshalb NRW zum Ankauf und möchte andere Bundesländer motivieren, es gleichzutun.
  8. #8

    ambivalent

    Wer Illegales tut und wer dabei gedeckt wird, der darf sich nicht wundern, wenn man Mittel in die Hand, um dem beizukommen.
    Mir ist das geplante Steuerabkommen im Einzelnen nicht bekannt, aber sollte es so sein, dass es Schlupflöcher bietet, wäre ich gegen ein solches Abkommen. Ich habe das Gefühl, die USA haben mit der Schweizer besser verhandelt.
    Steuerhinterzieher begehen meiner Ansicht nach ein generelles Verbrechen an der Gesellschaft, in der sie leben! Dafür müssen sie belangt werden, notfalls auch mit dem Ankauf von CDs.
  9. #9

    Grenzt langsam an Witschaftsspionage

    Da auch Schulungsmaterial von Privaten Banken gekauft wurde grenzt das ganze langsam an Wirtschaftsspionage. Es ist nicht in Ordnung wenn jemand in der Größenordnung Steuern hinter-zieht, aber das mit weiteren illegalen Methoden herauszufinden ist auch grenzwertig.








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