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Jagd auf den Massenmörder: Wie Joseph Kony die US-Spezialkräfte austrickst

APSeit sechs Monaten jagen US-Eliteeinheiten den ugandischen Rebellenchef Joseph Kony - ohne Erfolg. Der Massenmörder überlistet seine Verfolger ständig. Er sitzt tief im afrikanischen Dschungel, in einem Gebiet von der Größe Kaliforniens. Ihre High-Tech-Ausrüstung nützt den Amerikanern dort kaum.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830599,00.html
  1. #1

    Sexistische Formulierung

    Als Fan Ihrer Berichterstatung möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie wahrscheinlich unabsichtlich eine Formulierung verwenden, die zwar weit verbreitet ist, aber stark Männer-diskriminierend:
    "Rücksichten auf bestimmte Volksgruppen gibt es ebenso wenig wie auf Frauen und Kinder."

    Warum schreiben Sie nicht:
    "... wie auf Unbewaffnete" oder "... wie auf Zivilisten"?
    Ihre Formulierung impliziert ein militaristisches Männerbild, so als seien Männer selbstverständlich immer auch bewaffnet, Frauen oder Kinder dagegen nicht.
    Sie wollen doch bestimmt nicht sagen, dass es moralisch weniger verwerflich ist, einen wehrlosen Mann zu erschießen, als eine wehrlose Frau oder ein wehrloses Kind, oder?
  2. #2

    Der Afrikanische Bin Laden??

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit sechs Monaten jagen US-Eliteeinheiten den ugandischen Rebellenchef Joseph Kony - ohne Erfolg. Der Massenmörder überlistet seine Verfolger ständig. Er sitzt tief im afrikanischen Dschungel, in einem Gebiet von der Größe Kaliforniens. Ihre High-Tech-Ausrüstung nützt den Amerikanern dort kaum.

    Jagd auf den Massenmörder: Wie Joseph Kony die US-Spezialkräfte austrickst - SPIEGEL ONLINE
    Brauchen die Amis nun einen Afrikanischen Bin Laden, um in Afrika militärisch Präsent zu sein?

    Und die richtigen Massenmörder sitzen woanders. Wieviele Tote haben der Irak-Krieg, Afghanistan-Krieg und die anderen US geführten Kriege gefordert?
  3. #3

    Die USA als ausgewiesene Spezialisten werden die Ressourcen schon sichern, keine Sorge.
  4. #4

    Jagd nach Kony?!?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit sechs Monaten jagen US-Eliteeinheiten den ugandischen Rebellenchef Joseph Kony - ohne Erfolg. Der Massenmörder überlistet seine Verfolger ständig. Er sitzt tief im afrikanischen Dschungel, in einem Gebiet von der Größe Kaliforniens. Ihre High-Tech-Ausrüstung nützt den Amerikanern dort kaum.

    Jagd auf den Massenmörder: Wie Joseph Kony die US-Spezialkräfte austrickst - SPIEGEL ONLINE
    Die Jagd nach Kony ist nur ein Vorwand um die militärische Präsenz der US-Army in Zentral-Afrika zu begründen. Es geht gegen den Niger, Mali, Tschad, Uganda, Sudan usw.
    Zitat aus dem Artikel:
    Große Hoffnungen, den Rebellenchef selbst in näherer Zukunft zu fassen, machen sich die US-Einheiten dagegen nicht. "Es hat zehn Jahre gedauert, bis Osama Bin Laden gefunden und getötet wurde - obwohl die USA sich voll auf ihn konzentriert haben", sagte General Carter Ham, Kommandeur der US-Kräfte in Afrika: Nun versuche man mit hundert Soldaten einen einzelnen Mann in einem Irrgarten zu stellen. "Das ist eine harte Mission."
    Aus einigen Hundert Soldaten können schnell einige Tausend werden, je nach Anlass. In Zentral-Afrika wird intensiv nach Rohstoffen gesucht, im Sudan gibt es viel Erdöl und in der Zentralafrikanischen Union und in Uganda wird gleichfalls intensiv prospektiert. Schutz von Menschenrechten hat heute dieselbe Funktion wie im 19.Jahrhundert die Verbreitung der Europäischen Kultur unter den unterentwickelten zurückgebliebenen Völkern, den Wilden.
  5. #5

    Wieder mal ein Soldat(Mensch) der gejagt wird von Soldaten(Menschen).
    Ich glaube schon das wir die wirkliche Menschlichkeit nicht gelernt haben und auch nicht mehr lernen,solange es Soldaten(Menschen) auf der Welt gibt wird es Krieg geben.
    Vielleicht doch erst nach dem 3.Weltkrieg wenn die Lebenden dann doch die Toten beneiden würden,aber dann ist es zu spät.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie Joseph Kony die US-Spezialkräfte austrickst
    So lautet die Überschrift dieses Artikel. Nun lieber SPON. Wie trickst er denn die Spezialkräfte aus? Davon steht nichts in Ihrem tollen Artikel. Lediglich mit welchen Problemen die Häscher zu kämpfen haben. Dass er Boten sendet statt zu funken is keine Neuigkeit, und ebensowenig ist die Verwischung von Spuren ein Trick.

    Sind wir mal wieder auf BILD-Niveau hm? Erstmal ne schöne Schlagzeile und mit etwas Glück gibts im Bericht dann sogar Fakten...
  7. #7

    ..

    Naja, diesmal sind die Amerikaner wohl weniger auf Ressourcen aus.

    Wer die Geschichte um Kony von Anfang an mitbekommen hat,
    weiß das die US Regierung da auch nicht mit "Freude und Ausblick" interveniert hat...

    Diesmal, wenn ich mich nicht irre,
    wurde die US Regierung von einer Stiftung (Invisible Children) und deren Volksbegehren dazu "gebracht" dort zu intervenieren und Kony zu stellen...

    Wenn es für die US-Regierung dort wirklich etwas zu holen gäbe,
    glaubt Ihr doch nicht ernsthaft,
    das die nur mit Bummelig 100 Mann dort anrücken würden, oder?

    Das ganze Sache würde ohne die "KONY 2012" Aktion doch überhaupt gar kein politisches und erst recht kein mediales Interesse wecken.
  8. #8

    es ist , wie im wahren leben,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit sechs Monaten jagen US-Eliteeinheiten den ugandischen Rebellenchef Joseph Kony - ohne Erfolg. Der Massenmörder überlistet seine Verfolger ständig. Er sitzt tief im afrikanischen Dschungel, in einem Gebiet von der Größe Kaliforniens. Ihre High-Tech-Ausrüstung nützt den Amerikanern dort kaum.

    Jagd auf den Massenmörder: Wie Joseph Kony die US-Spezialkräfte austrickst - SPIEGEL ONLINE
    die kleinen fische hängt man ( oder die gutmenschen aus amerika versuchen es ) und die großen massenmörder ( im eigenen land ) bekommen ehre und pensionen. es stellt sich die frage, was herr kony falsch gemacht hat, daß er plötzlich im fadenkreuz seiner ehemaligen schutzmacht steht! aber das ging ja osama schon genauso
  9. #9

    Zitat von viceman Beitrag anzeigen
    es stellt sich die frage, was herr kony falsch gemacht hat, daß er plötzlich im fadenkreuz seiner ehemaligen schutzmacht steht!
    Die Frage ist hoffentloch nicht ernst gemeint.


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