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Jackpot-Gewinner aus Illinois: Amerikas Lotto-Fluch

DPAEs ist eine gigantische Summe: Das Rentner-Ehepaar Merle und Patricia Butler hat beim Lotto fast 219 Millionen Dollar gewonnen - ein Drittel des größten Jackpots der Geschichte. Jetzt feiert Amerika seine Geldkönige. Doch die Vermutung liegt nahe, dass den beiden viel Ärger bevorsteht.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,828417,00.html
  1. #40

    Zitat von theodorheuss Beitrag anzeigen
    Letztendlich sage ich mir häufig: "Hey was willst du denn? Hast ne nette Bude, n ollen Wagen und n schickes Motorrad. Der Kühlschrank ist immer voll. I-net, 500 Fernsehprogramme, sauberes Wasser, Frieden, nette Nachbarn. Nö, ich bin da schon mehr als zufrieden, wohl auch ein Grund warum ich kein Lotto spiele.
    Sie haben Recht aber genau diese Selbstverständlichkeiten werden mit normaler Arbeit ja immer unmöglicher. Das man heutzutage für ein normales Gehalt (mit dem alles von ihnen aufgezählte erst möglich wird) schon studiert haben muss, ist eine Frechheit, so schlau ist nämlich nicht jeder. Also spielen die normalen Leute Lotto und hoffen, rechnen tun sie nämlich nicht :D
  2. #41

    Schlüssig und funktional

    Wer es nicht schafft, nach solch einem Gewinn den Mund zu halten, verdient ihn im Grunde nicht und muss mit den Konsequenzen leben.

    Ein sich selbst bestrafendes Sytem insoweit auf der Gundlage dass der Mensch des Menschen Wolf ist.
  3. #42

    Schon in der Bibel steht schnell verdientes Geld ist auch schnell wieder weg.

    Eine griffige Kurzzusammenfassung von "Die Psyche des Menschen ist nicht darauf eingestellt und bla bla".
  4. #43

    .

    Zitat von Rodelkönig Beitrag anzeigen
    Und eine richtig gute Taschenlampe, um meinen Taschenlampen-Tick zu befriedigen, wär bestimmt auch noch drin.
    Wie wäre es mit einer Surefire, ich bin mit meiner sehr zufrieden...
    :-)
  5. #44

    Ich kann dieses Prassen und Protzen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine gigantische Summe: Das Rentner-Ehepaar Merle und Patricia Butler hat beim Lotto fast 219 Millionen Dollar gewonnen - ein Drittel des größten Jackpots der Geschichte. Jetzt feiert Amerika seine Geldkönige. Doch die Vermutung liegt nahe, dass den beiden viel Ärger bevorsteht.

    Jackpot-Gewinner aus Illinois: Amerikas Lotto-Fluch - SPIEGEL ONLINE
    auch nicht nachvollziehen. Gehen wir mal von 100.000.000 Gewinn aus, die zu nicht besonders tollen 2,5% angelegt, ergeben 2,5 Mio Zinsen im Jahr, nach Abzug der 25% Abgeltungssteuer verbleiben immer noch 156.250 Euro im Monat Zinsen zur freien Verfügung....und die 100.000.000 sind noch nicht mal angerührt, ich behaupte einfach mal, damit könnt ich leben :-)

    Aber es gibt natürlich schon Charaktere, die dann halt 100 neue Freunde haben, viele hübsche Frauen an der Seite (dieses Ekelunterdrücken für Geld hab ich bei einigen Frauen noch nie verstanden) und schon rieseln die 10.000 durch die Finger pro Abend, aber selbst mit dem Rechenbeispiel oben könnte er 15 Abende so feiern und die 100 Mio wären immer noch ganz...

    Achja, 2 Bodyguards und Schutz um meine Hütte dürfte man sich auch noch leisten können, wenn man von den Killerscharen liest, die Lottogewinner meucheln...
  6. #45

    Zitat von pfzt Beitrag anzeigen
    Sie haben Recht aber genau diese Selbstverständlichkeiten werden mit normaler Arbeit ja immer unmöglicher. Das man heutzutage für ein normales Gehalt (mit dem alles von ihnen aufgezählte erst möglich wird) schon studiert haben muss, ist eine Frechheit, so schlau ist nämlich nicht jeder.
    Und selbst viele Akademiker, selbst aus dem technischen und naturwissenschaftliche Bereich, haben es heute schwer, sich das leisten zu können.
    Man denke nur daran, dass 90% aller wissenschaftlichen Mitarbeiter an den Unis (diplomiert, promoviert, oft sogar habilitiert) heutzutage nur Ein-Jahres-Kettenverträge kriegen und nach jedem Jahr neu hoffen müssen, dass der Vertrag verlängert wird. Vom oft schlechten Verdienst (weil meist nur als halbe Stelle bezahlt, obwohl voll gearbeitet wird) gar nicht zu reden. Und selbst in der Wirtschaft gibt's in vielen Branchen Ingenieure, die mit 30.000€ brutto im Jahr nach Hause gehen, aber es schwer haben, woanders hinzuwechseln, weil sie vielleicht familiär an eine Region gebunden sind. Von den ganzen anderen Akademikern will ich gar nicht erst reden. Die verdienen oft weniger als ein guter Facharbeiter, wenn sie überhaupt einen Job in ihrem Berufsgebiet finden.
    In Deutschland muss man sich nicht wundern, dass hier teuer ausgebildete Akademiker (Ingenieure, Ärzte, Wissenschaftler usw.) reihenweise ins Ausland abwandern, weil sie dort doppelt so hohe und in manchen Branchen sogar dreimal so hohe Bruttogehälter angeboten bekommen wie hier.
  7. #46

    Wir hatten auch mal das Glück, einen kleineren Betrag zu gewinnen.
    so im fünfstelligen Bereich.
    Das hat es uns ermöglicht, ein Häuschen für unsere Familie zu bauen.
    Hat natürlich nicht fürs ganze Haus gereicht, aber die Finanzierung insgesamt war solide.
    Ich habe aber ziemlich zeitig festgestellt, das ich zu diesem Geld emotional keine Beziehung aufbauen konnte.
    Ich empfinde das grundsätzlich so. Ob ich das Geld gewinne oder finde oder klaue oder geschenkt bekomme ist egal. Es ist emotional gesehen nicht MEIN Geld. Vieleicht fällt es deswegen vielen so leicht, daß alles auf den Kopf zu hauen, weil sie keine Beziehung zu diesem Geld aufbauen können. All die Dinge, die ich im Nachhinein an mein Haus angebaut habe, mögen sie auch noch so schlicht und laienhaft sein, haben für mich viel mehr Bedeutung als das was ich von dem Gewonnenen Betrag bezahlt habe.
    Wenn ich wirklich reich wäre ohne was dafür getan zu haben, könnte ich mir eine Riesenvilla mit allem Schnickschnack bauen lassen, aber es hätte keinerlei Bedeutung für mich und es würde immer der Makel anhaften, daß ich es mir nicht verdient habe.
    Aus diesem Grund habe ich, soweit das ging, den Gewinn vor allen verheimlicht.
    Wenn man einen Betrag gewinnt, der die Lebensplanung von Jahrzenten in einem Moment erledigt, reißt das sicherlicht ein ziemlich großes Loch in den Lebenablauf, der mit etwas anderem gefüllt werden muß. Daran zerbrechen sicherlich viele.
  8. #47

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine gigantische Summe: Das Rentner-Ehepaar Merle und Patricia Butler hat beim Lotto fast 219 Millionen Dollar gewonnen - ein Drittel des größten Jackpots der Geschichte. Jetzt feiert Amerika seine Geldkönige. Doch die Vermutung liegt nahe, dass den beiden viel Ärger bevorsteht.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,828417,00.html
    Jeder der an diesem Casino System teilnimmt denkt er könnte zu den Gewinnern gehören. In der Tat, bei einigen trifft dies ja dann auch ein. Allerdings in einem Prozentbereich, der fast gegen Null geht. Es reicht also aus einige, wenige "gewinnen" zu lassen um dieses System am Laufen zu halten. Ausgetestet wird nur noch wie wenige Lotterie-Gewinne ausgeschüttet werden müssen, damit nicht alles zusammenbricht. Hier scheint die Regel zu gelten, je höher die Einzelgewinne umso weniger muß insgesamt verteilt werden.

    Die Schwierigkeit besteht darin einen genügend großen Teil der Teilnehmer denken zu lassen, sie könnten zu den Gewinnern gehören.
    Die eigentlichen Gewinner sind natürlich diejenigen, die sich dieses System ausgedacht haben und Woche für Woche däumchendrehend darauf warten, dass man ihnen das Geld zuträgt.

    Also irgendwie erinnert mich das an etwas.
  9. #48

    Zitat von markus_wienken Beitrag anzeigen
    Wie wäre es mit einer Surefire, ich bin mit meiner sehr zufrieden...
    :-)
    Ich will jetzt hier den Grabenkrieg zwischen den Anhängern der verschiedenen großen Taschenlampenproduzenten lieber nicht eröffnen. Das reicht mir schon im Taschenlampenforum. Deshalb gebe ich jetzt mal keine konkrete Antwort auf die von Ihnen gestellte Frage. ;-)
  10. #49

    Das ist das Problem

    Zitat von Sleeper_in_Metropolis Beitrag anzeigen
    Kleine Leute aus kleinen Verhältnissen werden über Nacht auf einmal reich, können aber leider nicht mit Geld umgehen. Also wird ordentlich Eingekauft und geprotzt, und irgendwann ist die Kohle dann halt plötzlich weg.
    Als es auf RTL noch die 100.000 Mark-Show gab, habe ich mich schon als Kind immer gewundert, was die Gewinner alles mit dem Geld machen wollten.
    Erst mal Urlaub, ein neues Auto, neue Möbel und der Rest dient als Anzahlung für eine Eigentumswohnung.
    Ich hatte noch nie auch nur eine Sache davon jemals gekauft, konnte mir aber trotzdem vorstellen, dass alles zusammen deutlich jenseits der 100.000 DM-Marke lag.

    Ich glaube viele unbedarfte Lottogewinner verwechseln den einmaligen Gewinn mit einem regelmäßigen Einkommen und tun so, als ob nun regelmäßig die Millionen ins Haus flattern.
    Und man muss sich auch verdeutlichen, dass die in den bunten Boulevardblättchen gezeigte Welt der Reichen selbst mit einem Gewinn von 10 Mio. Euro noch ziemlich weit weg ist.


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