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IWF-Chefin: Lagarde will Griechenland mehr Zeit geben

AFPChristine Lagarde plädiert für mehr Geduld mit Griechenland. Man müsse dem Land zwei weitere Jahre Zeit für den Schuldenabbau geben, sagte die IWF-Chefin. Die Regierungen in Europa, den USA und Japan forderte sie auf, ihre eigenen Probleme schnell zu lösen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-860635.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Christine Lagarde plädiert für mehr Geduld mit Griechenland. Man müsse dem Land zwei weitere Jahre Zeit für den Schuldenabbau geben, sagte die IWF-Chefin. Die Regierungen in Europa, den USA und Japan forderte sie auf, ihre eigenen Probleme schnell zu lösen.

    IWF-Chefin Lagarde will Griechenland zwei Jahre mehr Zeit geben - SPIEGEL ONLINE
    Sie "vergaß" hinzuzufügen, dass neben der Zeit auch noch viel viel Geld in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten an Griechenland zu zahlen ist.
  2. #2

    Madame

    Ist die französische Madame unter Drogen? Schuldenabbau??? Griechenland hat noch nie in den letzten 10 Jahren Schulden abgebaut - es geht darum die Neuverschuldung auf ein erträgliches Maß zu senken.
  3. #3

    Im Klartext bedeutet dies, dass man die Schuldenkrise nicht im Griff hat und die Lösung einfach weitere zwei Jahre verschiebt, weil ein Konzept fehlt. Derweil wachsen die Schulden kräftig weiter.
    Mal schauen, wie lange der IWF der Chefin folgt.
  4. #4

    Workflow

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Christine Lagarde plädiert für mehr Geduld mit Griechenland. Man müsse dem Land zwei weitere Jahre Zeit für den Schuldenabbau geben, sagte die IWF-Chefin. Die Regierungen in Europa, den USA und Japan forderte sie auf, ihre eigenen Probleme schnell zu lösen.

    IWF-Chefin Lagarde will Griechenland zwei Jahre mehr Zeit geben - SPIEGEL ONLINE
    Altbekammtes Muster....bald wird auch Angie einknicken, Griechenland verspricht das blaue vom Himmel....
    Alles nach dem Motto: wie schnell ist wieder nichts passiert
  5. #5

    Zeit ist Geld

    Mehr Zeit bedeutet in diesem Zusammenhang natürlich auch mehr Geld. Hellas gelingt es auch weiterhin mit dem Prinzip Verzögerung die wirklich Ursachen der Krise anzugehen. Und alle schauen zu und machen mit.
  6. #6

    Warum ein Staatsbankrott nicht stattfinden darf

    Ein Staatsbankrott bedeutet einen Schuldenschnitt für alle Gläubiger, also auch für privaten Finanzinvestoren.
    Ohne Stattsbankrott zahlen nur die einfachen Steuerzahler, mit Inflation, mit Sozialabbau mit Rentenkürzungen.
    Ohne Staatsbankrott sind eben auch solche perversen Hilfsmaßnahmen, wie ein "Schuldenschnitt der öffentlichen Gläubiger" möglich, was Brüdele jetzt andiskutiert. Immer haften die einfachen Leute. Das Geld der Reichen muss geschützt werden.
    Eigentlich ist es höchste Zeit, festzulegen, wie ein geordneter Staatsbankrott abläuft. Vor allem, wie hoch ist der Selbstbehalt (analog Privatinsolvenz)? Wieviel Bildung, Umweltschutz, Infrastruktur und soziale Absicherung stehen einem bankrotten Staat zu? Man hat den Eindruck, dass diese Frage erst diskutiert werden soll, wenn die Standards in Europa richtig im Keller sind.
  7. #7

    ohje herr schäuble

    verweisen sie ruhig auf ihre erfolge bei der krisenbewältigung - ich frage mich nur, welche krise meinen sie denn ? die euro-krise wohl nicht, spanien wurde gerade von den ratingagenturen auf bbb - also der letzten stufe vor ramschniveau herabgerated und das nennen sie erfolg ? solch ein statement muss doch weh tun, vor allem dann, wenn postwendend die schäublesche träumerei oder sollte man besser sagen spinnerei ad absurdum geführt wird. griechenland kann nicht mehr, braucht mehr zeit, spanien hat fertig, nahe ramsch ohne positive zukunftsperspektive und dieser europafanatiker namens schäuble faselt von erfolgen bei der bekämpfung der krise. wilkommen im wolkenkuckucksheim herr schäuble. außer zeit kaufen bis zum großen knall fällt euch eh nicht mehr ein.
  8. #8

    "Zugleich rief die IWF-Chefin Politiker in Europa und andere große Volkswirtschaften wie die USA und Japan auf, energischer gegen ihre Probleme vorzugehen. Rund um den Globus hindere die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung die Entscheider daran, zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen. Gefragt seien jetzt "mutige und kooperative Handlungen". "

    Klar - mit welchem Geld denn bitte Frau Lagarde? Falls es Ihnen entgangen ist: Das bisschen, was wir eigentlich auch nicht haben sondern wofür wir Kredite aufnehmen müssen, geht an die Banken in Griechenland, Spanien und Co.

    Man könnte natürlich einfach vorsorglich jedem deutschen Staatsbürger im Monat 100 Euro vom Konto abbuchen (Kinder unter 16 zahlen die Hälfte). Wer keine 100 Euro über hat kann sie mit ABM Kräften und Sozialstunden ableistenden Menschen bei der Reinigung von Parkwegen abarbeiten. Wer dafür zu krank oder zu alt ist muss eben seine Lebensversicherung überschreiben.
    WIrd irgendwie Zeit die Staatsbürgerschaft abzugeben, ich glaube nämlich so abwegig ist die Idee einer Zwangsabgabe gar nicht mehr, langfristig gesehen.
  9. #9

    Insolvenzverschleppung - oder eine wirkliche Perspektive?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Christine Lagarde plädiert für mehr Geduld mit Griechenland. Man müsse dem Land zwei weitere Jahre Zeit für den Schuldenabbau geben, sagte die IWF-Chefin. Die Regierungen in Europa, den USA und Japan forderte sie auf, ihre eigenen Probleme schnell zu lösen.

    IWF-Chefin Lagarde will Griechenland zwei Jahre mehr Zeit geben - SPIEGEL ONLINE
    Offenbar fürchtet man bei einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone
    einen Ansteckungseffekt auf andere Eurovolkswirtschaften. Und dieses
    Szenario möchte man wohl um jeden Preis vermeiden.

    Leider kann die griechische Volkswirtschaft innerhalb dieser europäischen
    Währungsunion niemals selbst aus eigener Kraft eine leistungsfähige
    Wettbewerbswirtschaft entwickeln. Die Voraussetzungen dafür sind
    unter dem Euro schlichtweg unmöglich. Zeitlich, ökonomisch, politisch.

    Dazu eine volkswirtschaftliche Analyse aus der Wirtschaftswoche:

    Denkfabrik: Die Euro-Zone muss verkleinert werden - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Schuldenkrise: Die Trickkiste der Gelddrucker - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Währungsexperte Hankel: "Der Euro droht zum Transfer-Rubel zu werden" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche








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