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Italiens Premier zur Euro-Krise: Monti fürchtet Auseinanderbrechen Europas

APItaliens Premier Mario Monti sieht Europas Zukunft düster. Im SPIEGEL-Interview spricht er über eine drohende "psychologische Auflösung Europas" und die Grundlagen der Union. Allen Regierungschefs der Euro-Zone empfiehlt er mehr Unabhängigkeit von den Parlamenten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...848280,00.html
  1. #1

    Demokratie auf italienisch

    Herr Monti disqalifiziert sich selbst!
  2. #2

    Heilsamer Spaltpilz Euro

    Dann sei es so. Wir werden nicht unsere Verfassung auf dem Altar der Eurokraten opfern, Herr Monti. Unabhängigkeit vom Parlament würde einen Staatstreich bedeuten. Demokratie statt Eurokratie!
  3. #3

    Spanien und Italien sind zutiefst unserioes...

    Die "Kleinen" sollen unter den Schutzschild schluepfen muessen und eine Analyse und "Bevormundung" durch die Troika akzeptieren, aber solche Laender, zu gross um fallengelassen zu werden, sollen von ausserhalb finanziert werden, ohne dass in ihre Buecher geschaut wird. Wahrscheinlich schlummern in den Buechern astronomische Risiken und Ausgabeposten, die nicht bekannt werden sollen..
    Die Firma Fiat macht deutlich klar, der Standort Italien ist nicht wettbewerbsfaehig. Platz 87 im Ranking der Weltbank "Ease of Doing Business" ist mehr als eine Ohrfeige. Dafuer darf Italien auch gerne mehr Goldmedaillen bei der Olympiade einheimsen.
  4. #4

    Fazit:

    Herr Monti möchte (noch) weniger Demokratie in EUropa. Alles klar, dann werden die Probleme demnächst im Krieg und auf der Strasse "gelöst"!
  5. #5

    Ach so solls laufen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Italiens Premier Mario Monti sieht Europas Zukunft düster. Im SPIEGEL-Interview spricht er über eine drohende "psychologische Auflösung Europas" und die Grundlagen der Union. Allen Regierungschefs der Euro-Zone empfiehlt er mehr Unabhängigkeit von den Parlamenten.

    Italiens Premier Monti warnt im SPIEGEL vor Auseinanderbrechen Europas - SPIEGEL ONLINE
    Gewählte Parlamente sollen aussen vor bleiben. Dann brauchen wir ja auch nicht mehr Abgeortnete in die Parlamente wählen, wenn die nichts mehr zu sagen haben. Also EU schafft die Länderparlamente endlich ab und entscheidet Diktatorisch. Uns wird es ganz bestimmt freuen. 600 Sesselpupser brauchen wir dann nicht mehr zu allimentieren.
  6. #6

    Wieder mal wird durch bewusste sprachliche Unschrärfe Europa mit der EU gleichgesetzt. Wenn die EU auseinanderbrechen würde, hätte ich wenig dagegen, denn dieses undemokratische, verfilzte Bürokratiemonstrum ist größtenteils eine kolossale Fehlentwicklung. Danach wäre vielleicht ein frischer Neustart möglich, bei dem man aus den vielen Geburtsfehler und institutionellen Mängeln lernt und sie beim nächsten Versuch von Anfang an vermeidet.
  7. #7

    Monti ist doch das Sprachrohr von Goldman Sachs in Europa. Soll uns Deutschen damit mehr Angst gemacht werden, damit wir weiterhin Geld an andere Länder quasi verschenken?
  8. #8

    O-Ton H. Kohl:

    Richtig, Herr "Historiker" Kohl, DEN Wirtschafts-Krieg haben wir jetzt.
  9. #9

    Was Monti fürchtet...

    Was Monti fürchtet, wünschen sich viele! Dieses Konglomerat, welches mühselig vom Politikerwillen (und damit vom Geld und Einfluß der Lobbyisten), aber nicht vom Wollen der Staatsvölker getragen wird, ist unregierbar geworden: Weg damit! Und wenn es heißt "Allen Regierungschefs der Euro-Zone empfiehlt er mehr Unabhängigkeit von den Parlamenten." ist das ein offener Aufruf zur Mißachtung der Rechte der Parlamente und somit der Völker. Neben einem Lügen-Juncker jetzt auch noch ein Putsch-Monti? Es reicht! Schon lange.








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