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Italiens Nationalteam vor der EM: O Dio mio

REUTERSEine Woche vor der EM versinkt Italiens Fußball im Chaos, Nationalspieler müssen sich des Betrugsvorwurfs erwehren. Jetzt gerät auch Leitfigur und Kapitän Gianluigi Buffon ins Visier der Ermittler. Schon einmal waren die Azzurri in ähnlicher Lage - und wurden anschließend Weltmeister.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...836592,00.html
  1. #20

    Gut und schön, aber

    Zitat von BlakesWort Beitrag anzeigen
    Leider ist das Wetten und mafiöse Strukturen tief verwurzelt im italienischen Fußball. Nachgewiesen wurde schon, wie gut die Spieler von ganz oben geschützt wurden. Normalerweise müsste die FIFA die italienischen Ligen in Sippenhaft nehmen und härter durchgreifen, als 2006. Aber bei so einem sauberen Verein wie der FIFA (Ironie aus), wird man sich wohl aus den falschen Gründen gegen so einen Schritt entscheiden müssen.
    Sie können uns aber sicher erklären was eigentlich dagegen einzuwenden ist, dass er wettet? Oder hat irgend jemand, irgendwo, jemals behauptet er habe auf eine Niederlage in einem Spiel gewettet, an dem er beteiligt war?
    Das wäre natürlich Betrug, aber sonst?

    1,6 Millionen zu verwetten zeugt nicht gerade von grosser Klugheuít, aber es ist sein Geld und ich bin sogar sicher, er kann einen solchen Verlust verschmerzen.
  2. #21

    ...

    Zitat von wolfgangotto Beitrag anzeigen
    Fußball ist ein Spiel, bei dem gewettet wird. Immer wenn gewettet wird, gibt es kriminelle Elemente, die ihr Schäflein betrügerisch ins Trockene bringen wollen. Die gesamte FIFA an ihrem Schweizer Stammsitz fällt in diese Kategorie. Warum sollen die Vereine -und beileibe nicht nur die in Italien- das nicht ausnutzen, denn jeder ist korrumpierbar.
    Es herrschen dieselben Strukturen wie auf den halbseidenen Finanzmärkten, wo mir anderer Leute Geld gezockt wird.

    Trotzdem ist und bleibt Fußball ein schönes Spiel und es ist letztlich egal, wer aus welchen Gründen gewinnt.
    Der grösste Teil der Wetten findet über das Internet statt, und die meisten der Webseiten kommen aus Asien. Sie dienen zu einem grossen Teil der Geldwäsche und sind bei Drogenkartellen sehr beliebt.
  3. #22

    ...

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    Das klingt wie eine Drohung, denn auch 2006 ging, so schien es, nicht alles mit rechten Dingen zu. Italien hätte beispielsweise schon an Australien scheitern sollen, bekam aber vom vorübergehend blinden Schiedsrichter quasi in der letzten Minute der regulären Spielzeit einen Elfer geschenkt.

    Von den zuweilen seltsamen Vorgängen im Halbfinale dann ganz zu schweigen.
    Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fr.... halten.
    Über den Strafstoß lässt sich streiten, aber bei wie vielen Entscheidungen des Referees ist dies der Fall. Das ist doch nach jedem Spieltag der Fall.Referees sind halt auch nur Menschen und Menschen sind nun mal nicht perfekt.
    UNd was für seltsame Vorgänge gab es denn beim Halbfinale?
  4. #23

    Zitat von j-d Beitrag anzeigen
    Sportlich gesehen ist das auf den ersten Blick auf jeden Fall richtig, dass italienische Vereine noch oben dabei sind, aber ich glaube das Problem ist eher die Liga und ihr Image. Rassismus, Hooliganismus und sanierungsbedürftige Stadien sind ja Fakt. Und bei den Stadien halte ich keineswegs die Politik für verantwortlich, sonder die Vereine! Die Schuldenlast der Serie A Vereine ist so immens, dass gar kein Geld für solche Arbeiten vorhanden wäre! Selbst die kleinen vereine haben locker 20-30 Mios Schulden, bei den großen Namen sind es dann schon 100 (Lazio) bis ~330 Mios (Inter). Und da liegen noch einige zwischen. Auch in Bezug auf die Stars in den Ligen kann man das umlegen: würden die wie BL Mannschaften rechnen und finanzieren, gäbe es ebenfalls weniger Stars (oder die Gehälter und Spielerwerte kämen wieder in vernünftige Dimensionen!!). In Spanien ist es finanziell doch nicht anders (vmtl. gilt das auch für FR/ENG/POR).

    Meiner Meinung nach hat man damals verpasst einen richtigen, harten, rücksichtslosen Cut zu machen. Das war zu halbherzig, da wird noch einiges auf die Tifosi zu kommen, da ist die Wett-Nummer eher ne Kleinigkeit...
    Es stimmt, dass italienische Vereine hochverschuldet sind. Trotzdem ist in puncto Stadion die Politik und der Staat dafür verantwortlich, denn im Gegensatz zu England z.B, sind die Eigentümer der Stadien nicht die Vereine selbst, sondern die Städte! Bei Juves neuem Stadion handelt es sich zum ersten Mal überhaupt, dass ein ital. Verein Eigentümer seines Stadions ist und somit mit neuen Geldeinnahmen rechnen kann. sogar der Ac und Inter Mailand müssen sich ein Stadion teilen, dass ihnen überhaupt nicht gehört! Erst 2015 ist ein Restyling S.Siros geplant. Über ein eigenes Stadion zu verfügen und dieses auch finanziell verwalten zu können macht einen sehr großen Unterschied aus. Hier liegt der ital. Fussball wirklich zurück. Betrachtet man die Ausgaben von Ac und Inter in den letzten Jahren, sieht man, dass Moratti und Berlusconi den finanziellen Fair-Play der Uefa konsequent befolgen. Und das sollte nicht nur in der Serie A passieren, sondern auch in England oder Spanien, wo die Schuldenberge um einiges höher sind als woanders. Fakt ist, auch die Einnahmen sind um vieles ergiebiger, aber wie lange können das ihre Geldgeber, sprich die Banken, ihre Schulden noch vertuschen?
  5. #24

    Ach die Deutschen...

    Klar die italienische Stadien sind alt. Vielleicht ist die Serie A nicht mehr wie vor 10 Jahren aber ich bitte euch, es ist nicht möglich zu sagen, dass die Italienische Liga eine 2. Klasse Liga ist. Inter hat vor 2 Jahren die CL gewonnen (gegen wenn?), Milan vor 5 Jahren. Italien ist 2006 Weltmeister gewonnen und im 2008 gegen Spanien im Elftmeter mit einer viel schwächer Mannaschaft als die von diesem Jahr ausgeschieden. Sicherlich werden wir nicht eine große Rolle bei dieser EM spielen aber die deutschen müssen noch beweisen, dass sie eine starke Mannaschaft ist. Immerhin seit 1995 gewinnt Deutschland gegen Italien nicht. Forza Azzurri!
  6. #25

    Zitat von tylerdurdenvolland Beitrag anzeigen
    Sie können uns aber sicher erklären was eigentlich dagegen einzuwenden ist, dass er wettet? Oder hat irgend jemand, irgendwo, jemals behauptet er habe auf eine Niederlage in einem Spiel gewettet, an dem er beteiligt war?
    Das wäre natürlich Betrug, aber sonst?

    1,6 Millionen zu verwetten zeugt nicht gerade von grosser Klugheuít, aber es ist sein Geld und ich bin sogar sicher, er kann einen solchen Verlust verschmerzen.
    Ich sprach nicht explizit von Buffon. In Deutschland ist es Funktionäre vom DFB untersagt, Wetten abzuschließen. Keine Ahnung, ob das auch für Fußballer gilt.

    Mit ging es in meinem Kommentar eher darum darauf hinzuweisen, wie anfällig gerade die Italiener für diese Art des Betrugs sind, eben weil die (Wett-)Mafia überall ihre Finger im Spiel hat. Italien liegt im Korruptionsranking in der Nähe von Kuba oder Griechenland und da geht es noch nicht mal in vollem Umfang um die tief verwurzelte Kriminalität.

    Betrug und Manipulation kann es überall geben, gerade weil man irgendwo in China oder sonstwo auf so ziemlich alle Dinge wetten kann, die während eines Spiels passieren können. Solange der Einsatz stimmt, ist wohl jeder käuflich.
  7. #26

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    Das klingt wie eine Drohung, denn auch 2006 ging, so schien es, nicht alles mit rechten Dingen zu. Italien hätte beispielsweise schon an Australien scheitern sollen, bekam aber vom vorübergehend blinden Schiedsrichter quasi in der letzten Minute der regulären Spielzeit einen Elfer geschenkt.

    Von den zuweilen seltsamen Vorgängen im Halbfinale dann ganz zu schweigen.
    Der Elfmeter gegen Australien war berechtigt. Bitteschön

    Lucas Neill vs Fabio Grosso - Was There Contact? - YouTube
    Und welche "zuweilen seltsamen Vorgängen im Halbfinale"...was reden sie da ???
  8. #27

    Ja, genau!

    Zitat von wolfgangotto Beitrag anzeigen
    Fußball ist ein Spiel, bei dem gewettet wird. Immer wenn gewettet wird, gibt es kriminelle Elemente, die ihr Schäflein betrügerisch ins Trockene bringen wollen. Die gesamte FIFA an ihrem Schweizer Stammsitz fällt in diese Kategorie. Warum sollen die Vereine -und beileibe nicht nur die in Italien- das nicht ausnutzen, denn jeder ist korrumpierbar.
    Es herrschen dieselben Strukturen wie auf den halbseidenen Finanzmärkten, wo mir anderer Leute Geld gezockt wird.

    Trotzdem ist und bleibt Fußball ein schönes Spiel und es ist letztlich egal, wer aus welchen Gründen gewinnt.
    Zynisch, aber treffend!








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