wäre gut so . . . je früher desto besser.
DPAAngela Merkel zeigt sich stur, die Kanzlerin stemmt sich vehement gegen eine europäische Schuldenunion. Doch ihre Gegner drängen: Italiens Regierungschef Mario Monti warnt gar vor einem Crash des Euro, falls der Brüsseler Gipfel scheitern sollte.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...841375,00.html
wäre gut so . . . je früher desto besser.
Nun seien die Geberländer wie Deutschland am Zug!
Kennt hier jemand Geberländer, die in der Lage wären Hilfe zu leisten? Auch D, mit seinen 2,04 Billionen Schulden, benötigt eigentlich Hilfe, da es auch hier nicht mehr möglich ist, diese Schulden zu tilgen.
Ich bin immer erstaunt ueber die 41 Prozent die zur DM zurück wollen... haben die die wirtschaftskriese in den 90ern vergessen... erkennen die nicht das elend das es in Deutschland bei einem rueckkehr zu DM ging...
Sieht keiner das Deutschland bisher absolut keinen Nachteil durch den EURO hatte...
"Wenn die Italiener entmutigt würden - sprich: falls es keine Hilfssignale aus Deutschland gebe" - also wird erst reformiert wenn Kohle fliesst.
Wenn DAS unter "Solidarität" vertanden wird sollte der Euro lieber früher als später zur Hölle fahren.
Der Mehrheit der Empfängerländer fehlt ganz einfach die Einsicht daß sie für ihre Situation erst einmal selbst verantwortlich sind - und ohne Selbstreflektion kann noch so oft reformiert oder umgebaut werden, es wird am Ende keine tragfähigen Resultate geben.
Die Mentalitäten von Nord und Süd sind offenbar nicht kompatibel. Langsam sollte diese Erkenntnis sich auch in der "hohen Politik" einen Weg bahnen.
Die erste Krise, die Europa offensichtlich nicht in den Griff bekommt. Ich denke, es liegt auch an der zögerlichen und sturen Art wie Merkel diese Krise handhabt. Sie ist zu konservativ und will die Gefahren, die durch einen Crash oder auch durch einen länderübergreifenden Ruck in die extreme Rechte sich abzeichnen einfach nicht sehen. Offensichtlich glaubt sie ihre bisher angewandte Politik, was ich nicht offiziell sehe das gibt es auch nicht, wird ihr auch hier helfen. Nur Aussitzen kann nicht immer eine positive Wirkung haben. Was auf dem Spiel steht ist ein gemeinsames Europa, aufgebaut von europäischen Politikern die Werte als Richtschnur ihres Handelns hatten. Heute ist diese Richtschnur nur noch der Markt! Merkel will nicht aktiv eingreifen so lange sie lebt. Nun, wir wollen ja nicht hoffen das sie ein schlechtes Omen heraufbeschwört, aber abwählen würde als Alternative schon wichtig sein. Das Problem ist, die Opposition hat auch keine wirklich mutigen kreativen Köpfe, zumindest nicht an der Spitze. Sollte es zu einem Ende Europas kommen, werden alle Länder dieses bitter zahlen müssen. Ich denke, das besonders Deutschland sehr viel von seinem positiven Bild und dem über viele Jahre hinweg bewusst kooperativen positiven Start in die Gemeinsamkeit der EU verspielt hat. Als im Ausland lebende Deutsche findet ich dies um so bedauerlicher weil man in dieser Stellung am schnellstens merkt wie sich das Bild verschiebt. Nicht zum Positiven!
Frau Merkel, Sie sind die Oberlehrerin Europas und der Welt! Am deutschen Wesen sollte nicht die Welt genesen! Es reicht, wenn auch Sie endlich einsehen, das in unserer Wissensgesellschaft eine der wichtigsten Keycompetences die Teamfähigkeit ist. Beweisen Sie und doch bitte das Sie auch dazu fähig sind. Teamfähigkeit bedeutet doch nicht man muss immer und zu allem Ja und Amen sagen, aber es bedeutet, man muss den Anderen zuhören, ihre Vorschläge ernst nehmen und gemeinsam versuchen eine Lösung zu finden. Und dieses Gemeinsam vermisse ich in dieser Regierung und vor allem in ihrem Regierungsstil. Nur ganz nebenbei! Vielleicht haben auch einige der anderen Regierungschefs nicht so unrecht mit ihren Vorschlägen?
Die Länder sollten endlich mal die fälligen Steuern bei den Reichen eintreiben. Erst danach sollte man die Geberländer um Hilfe bitten !!!
...das ab was ich befürchte. Wenn es tatsächlich dazu kommen sollte das die EURO-Nationalstaaten ihre Finanzhoheiten an die EU abgeben, wird das Mehrheitsprinzip gelten...sprich Deutschland wird von allen anderen überstimmt und gezwungen entsprechend den Mehrheitsverhältnissen zu agieren...Eurobonds und ähnlicher Blödsinn sind dann erst der Anfang....wie schon vor langen unbemerkt in einer ÖR Diskussionssendung angemerkt: Das Niveau in Europa muss auf einen Level kommen...da wird es in vielen Ländern steigen...aber eben in denen die ein hohes Niveau haben fallen - und dazu wird wohl Deutschland gehören.
Es gibt überhaupt keinen Zusammenhang zwischen einer gemeinschaftlichen Währung und einer gemeinschaftlichen Haftung der daran beteiligten Staaten für ihre Schulden.
Darüber war man sich bei Schaffung der Eurozone auch einig, daher steht in den Verträgen ein glasklares Bail-Out-Verbot.
Es kann sehr gut sein, dass die Krisenländer ohne Euro heute nicht in einer solch schwierigen Lage wären, weil der Euro erst durch niedrige Zinsen die Schuldenorgie ermöglicht hat. Aber der Umkehrschluss, dann müssen die anderen Staaten der Währungsunion die Schulden der Krisenländer bezahlen, entbehrt jeder Logik. Es gibt auch außerhalb der Eurozone EU-Staaten, die Probleme haben, sich am Markt zu refinanzieren. Die Probleme der Krisenländer sind also ein EU-Problem, kein Eurostaatenproblem.
Deutschland müsste ja völlig den Verstand verloren haben, wenn es sich die Schulden anderer Staaten aufdrücken lässt. Wer das in Deutschland fordert, der muss auch mal erklären, wo und wie er diese Gelder im Staatshaushalt einsparen will. Wir reden hier über hunderte Milliarden Euro.
Gerade ein Staat wie Italien ist sehr reich, die Sozialrenten sind viel höher als in D. Welcher Politiker in D kann es da den Bürgern plausibel erklären, dass Italien seine wohlhabenden Bürger verschont und die Arbeitnehmer und Sozialrentner in D für seine Schulden zahlen lässt?