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Italiens Jugend unter Druck: Schluss mit Hotel Mamma

Italiens Jugendliche müssen flexibler werden -*dafür bekommen sie fast täglich*Ratschläge von der Regierung: Sie sollen zu Hause ausziehen,*in andere Städte gehen und nicht länger von festen Stellen träumen.*Bei der von Massenarbeitslosigkeit geplagten Generation kommt das*gar nicht gut an.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...813855,00.html
  1. #1

    Recht hat er

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Italiens Jugendliche müssen flexibler werden -*dafür bekommen sie fast täglich*Ratschläge von der Regierung: Sie sollen zu Hause ausziehen,*in andere Städte gehen und nicht länger von festen Stellen träumen.*Bei der von Massenarbeitslosigkeit geplagten Generation kommt das*gar nicht gut an.

    Italiens Jugend unter Druck: Schluss mit Hotel Mamma - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    der gute Mann.
    Hauptsache ein warmes Plätzchen am Ofen.
    Und Mama bringt das leckere Essen und macht die Wäsche.
    Ach ja und Schule und Job sollen gefälligst zu einem kommen
    und nicht ein Fünkchen Flexibilität zeigen.

    Die Jugend sollte sich mal wieder drauf besinnen das es sich seine
    Kekse selbst verdienen muss.
    Nur von "alles ist ja so Sche...." wird keiner auch nur einen Job kriegen.
  2. #2

    Als alter Mann

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Italiens Jugendliche müssen flexibler werden -*dafür bekommen sie fast täglich*Ratschläge von der Regierung: Sie sollen zu Hause ausziehen,*in andere Städte gehen und nicht länger von festen Stellen träumen.*Bei der von Massenarbeitslosigkeit geplagten Generation kommt das*gar nicht gut an.

    Italiens Jugend unter Druck: Schluss mit Hotel Mamma - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    kann ich den jungen Leuten nur den Rat geben: Laßt Euch nicht zu Sklaven und rechtlosen Nomaden machen!

    Wenn es keine anständig bezahlte Arbeit für Euch gibt, dann gründet auch keine Familien. Setzt keine Kinder in die Welt, auf die ebenfalls nur ein Dahinvegetieren als rechtlose Verfügungsmasse der Kapitalisten wartet. Sollen doch die dann ihre Kinder auf schlechtbezahlten, gefährlichen und schädlichen Arbeitsplätzen verschleißen. Denn der Versuch ein neues williges Prekariat aus aller Herren Länder zu importieren funktioniert auch nicht so richtig.

    Klinkt Euch aus dem Konsumwahn aus und kauft nicht mehr unter Verschuldung jeden Mist. Macht Euch unabhängig und tut nicht mehr das, was man von Euch erwartet.
  3. #3

    Vorindustriell-romantisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...wirtschaftsliberale Regierung...
    Sollte Spon das nicht auch langsam mal begreifen? Eine Regierung, die auf die Flüchtigkeit der Arbeitsplätze hinweist, ist nicht wirtschaftsliberal, sondern wirtschaftsreal. Es gibt sie einfach nicht mehr, die generationenüberdauernden Arbeitsplätze "beim Daimler", das ist in Zeiten der weltweiten Vernetzung und des Internets, der Globalisierung also, unwiederbringlich verloren. Unser deutscher Erfolg beruht zu einem beträchtlichen Teil darauf, dass die Menschen hier nicht gegen die Welt protestieren, weil sie wissen, dass dies sinnlos ist, weil sie wissen, dass in einer globalisierten Welt der Unternehmer eher noch reicher wird und sie dennoch mehr für weniger Geld arbeiten müssen, weil sie wissen, dass eine Weltregierung, die daran etwas ändern könnte, nicht in Sicht ist - und wenn, dann vermutlich keine, die vorindustriell-romantische Gesellschaftsvorstellungen a la NPD oder SED hegt.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Italiens Jugendliche müssen flexibler werden -*dafür bekommen sie fast täglich*Ratschläge von der Regierung: Sie sollen zu Hause ausziehen,*in andere Städte gehen und nicht länger von festen Stellen träumen.*Bei der von Massenarbeitslosigkeit geplagten Generation kommt das*gar nicht gut an.

    Italiens Jugend unter Druck: Schluss mit Hotel Mamma - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    wie in deutschland: zum großen teil ein-personen-haushalte, die natürlich alles doppelt anschaffen, kaufen oder unterhalten. dafür gibts eben kein leckeres essen von der italienischen mama, sondern was schnelles vom ami-fast-food. molto buono !!
  5. #5

    Klingt leichter,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Italiens Jugendliche müssen flexibler werden -*dafür bekommen sie fast täglich*Ratschläge von der Regierung: Sie sollen zu Hause ausziehen,*in andere Städte gehen und nicht länger von festen Stellen träumen.*Bei der von Massenarbeitslosigkeit geplagten Generation kommt das*gar nicht gut an.

    Italiens Jugend unter Druck: Schluss mit Hotel Mamma - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    als gesagt!
    Die wirtschaftlichen Ballungszentren sind Rom und Mailand. Einen Job als Studienabgaenger ausserhalb dieser Staedte zu finden ist ungemein schwierig. Turin, Florenz und Genua bieten evtl. noch Moeglichkeiten. Die Mietpreise sind extrem hoch. Das gilt vor allem fuer Mailand und Rom (Zimmer in einer WG 500 EUR und mehr).

    Nun gut, fuer deutsche Einstiegsgehaelter kein Problem. Fuer italienische aber nicht. Man nennt die Studienabgaenger aus diesem Grund auch "Generation-1000", wobei 1000 fuer 1000 EUR Anfangsgehalt stehen.

    Leider wird das im Artikeln nicht erwaehnt. Wie auch, dass viele Ankoemmlinge in den grossen Staedten gezwungen sind , sich WG Zimmer zu teilen (der vielgeruehmte "posto letto", zu deutsch "bett Platz") und das auch in Kauf nehmen. In Deutschland waere es eher schwierig einem frisch diplomierten BwLer beizubringen, er muesse sich abends mit seinem Zimmermitbewohner absprechen, wann das Licht ausgemacht wird.

    Ausserdem fehlt eine eindeutige Differzierung des, neben der Steuerhinterziehung, Hauptproblems in Italien - das wirtschaftliche NordSued-Gefaelle. Waehrend im Norden die Jugendarbeitslosigkeit mit derjenigen Deutschlands vergleichbar ist, so ist si im Sueden des Landes um ein fuenffaches erhoeht. Wer kann zieht weg, was unweigerlich zu einem Braindrain fuehrt.

    Einfache Polemik (wie auch viele Griechenlandartikel) sind in dieser Situation, wo ein europaeisches Miteinander gefragter ist denn je, eher suboptimal....
  6. #6

    rimanere a casa o no

    In Italien sind Mieten horrend hoch und fast unbezahlbar.
    Kein wunder bleiben die jungen Leute lange zuhause, ausziehen ist so gut wie unmöglich. Meine Oma wohnt in einem der äußeren Vierteln in Rom, keine sehr schöne Umgebung, eher Sozialwohnungen und mehrstöckige Wohnhäuser. Eine Eigentumswohnung mit 70 Quadrat Meter kostet da ab 450000€ aufwärts. Wer würde da nicht lange bei Mama Wohnen. Das die Jugentliche das unbedingt aus Bequemlichkeit wollen ist schlichtweg Falsch.
  7. #7

    arhnliche .............

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Italiens Jugendliche müssen flexibler werden -*dafür bekommen sie fast täglich*Ratschläge von der Regierung: Sie sollen zu Hause ausziehen,*in andere Städte gehen und nicht länger von festen Stellen träumen.*Bei der von Massenarbeitslosigkeit geplagten Generation kommt das*gar nicht gut an.

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    aehnliche verhaeltnisse wie beim nachbarn griechenland.
  8. #8

    vom Regen in die Traufe

    Tja, jetzt heulen sie Berlusconi hinterher, dabei stellten viele bei Montis Machtergreifung die berechtigte Frage, ob es jetzt besser, oder noch schlimmer wird. Es IST noch schlimmer geworden! Jetzt regiert nicht mehr der selbstsüchtige Frauenheld, jetzt regiert die pure kapitalistische Rücksichtslosigkeit.
  9. #9

    Warnsignal: keine feste Anstellung mehr erwarten.

    Die Konsequenzen daraus kann man sich ausmalen.


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