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Italien im EM-Finale: Tausende Tifosi feiern ihre Finalhelden

DPAItalien bejubelt den Finaleinzug seiner "Squadra Azzurra": Nach dem Halbfinalsieg bei der EM feierte das Volk, es gab Hupkonzerte und spontane Feiern auf der Straße. Einige Arbeiter hatten sogar gestreikt, um die Partie ihrer Mannschaft sehen zu können.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...841609,00.html
  1. #1

    Hic Rhodos, hic salta

    Wenn es ankommt sollte man Bestform haben. Die hatten viele Spieler der deutschen Mannschaft nicht. So ist das Leben. Jetzt gilt die Konzentration der Qualifikation für die WM. Kopf hoch!
  2. #2

    Und wen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Italien bejubelt den Finaleinzug seiner "Squadra Azzurra": Nach dem Halbfinalsieg bei der EM feierte das Volk, es gab Hupkonzerte und spontane Feiern auf der Straße. Einige Arbeiter hatten sogar gestreikt, um die Partie ihrer Mannschaft sehen zu können.

    EM 2012: Italien jubelt nach dem Finaleinzug - SPIEGEL ONLINE
    interessiert das jetzt noch? Back to the reality please...marode Staaten wie Italien und Spanien die meinen es wäre schon toll im Fussball zu gewinnen sollen endlich mal ihre Hausaufgaben machen....
  3. #3

    Funktion

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Italien bejubelt den Finaleinzug seiner "Squadra Azzurra": Nach dem Halbfinalsieg bei der EM feierte das Volk, es gab Hupkonzerte und spontane Feiern auf der Straße. Einige Arbeiter hatten sogar gestreikt, um die Partie ihrer Mannschaft sehen zu können.

    EM 2012: Italien jubelt nach dem Finaleinzug - SPIEGEL ONLINE
    Zu Recht
    Deutschland war einfach schlechter und der Kindergarten noch nicht reif für Europa, jetzt schauen wir mal auf die Ratingagenturen...
  4. #4

    Glückwunsch

    Ja, wir haben verdient verloren. Die Italiener waren leider besser. Sollen sie ihren Sieg genießen, sie haben ja sonst nichts zu lachen.
  5. #5

    Jogis Schuetzenhilfe

    Man kann zur Verteidigung von Jogi Loew und seiner deutschen Mannschaft ein Argument anfuehren: die Italiener waren einfach besser, zielorientierter und agressiver - und taktisch klueger eingestellt als unser Team. Als ich die Aufstellung vor dem Spiel las, dachte ich an einen April-Scherz. Die hoelzernen Podolski und Gomez gegen die technisch versierteste Abwehr der Welt, im ohnehin schon ueberfuellten Mittelfeld auch noch den zweikampfschwachen Toni Kross dazu - das kann nicht gutgehen! Ging es nicht, und nun ist der von den Medien hochgelobte Bundes-Jogi erstmals (berechtigt) ins Schussfeld gelaufen. Ich sehe ihn und seine Aura schon laenger kritisch. Sein sichtliches Bad in der eigenen Attraktivitaet, die eitle Koerpersprache, selbst sein Fingernaegel kauen auf der Bank wirkt noch edel - als wenn er den Anspruch auf den EM-Titel dieses Mal gepachtet haette. Es gab trotz aller Siege der jungen deutschen Mannschaft bei diesem Turnier genuegend Warnsignale. Sie wurden allesamt uebersehen. Loew hielt eisern an seinen alten Kampfgefaehrten fest: Podolski und der nicht fitte Schweinsteiger waren fuer mich die bezeichnenden Faktoren fuer das Versagen im Ernstfall. Die Aufstellung beider muss sich Loew anlasten. Wer Spieler wie Reuss, Schuerrle und den quirligen Goetze zur Verfuegung hat und sie in einem K.O.-Spiel gegen die bekannt verteidigungsstarken Italiener auf der Bank laesst, muss sich nicht uebers Scheitern wundern. Die Aufstellung von Mario Gomez war fast schon wie eine Hinrichtung. Wer Gomez und seine Staerken kennt, der wusste, dass Italien fuer ihn zum Himmelfahrtskommando wird. Nun ist das eingetreten, was keiner nur denken wollte. Der 'gepachtete' EM-Sieger Deutschland faehrt nach Hause. Vielleicht sollte sich Jogi Loew mal beim unspektakulaeren Trainerkollegen aus Italien ein paar Anregungen holen, wie man in einem entscheidenden Spiel die richtigen Zuege macht. Moeglicherweise hat Cesare Pranelli dabei nicht das eigene schoene Spiegelbild im Blick gehabt und einfach nur ein wichtiges Spiel gewinnen wollen. Bei Pranelli hatte man nie das Gefuehl, dass alte Kampfgefaehrten und willige Ja-Sager mehr wert sind als die Leistungsfaehigkeit am Tage X. Sicher, Jogi Loew hat jahrelang gute Arbeit geleistet und die Nationalmannschaft fuer junge Spieler geoeffnet. Wenn's darauf ankam, hatten die alten Kumpels im Team aber stets die besseren Karten... So wird's nie etwas mit einem Titel. Dieses Mal nicht und wahrscheinlich auch nicht beim naechsten Mal.
  6. #6

    @grubersam

    Ihren Beitrag unterschreibe ich sofort. Der Kölner Ex-Prinz hatte vor 6 Jahren mal eine gute Zeit bei einem großen Turnier aber diesmal ? Und bei Schweinsteiger tat es mir körperlich weh ihm zuzuschauen wie er dauernd die zehntel Sekunde zu spät kam weil sein Sprunggelenk den richtigen Abdruck nicht aushielt. Ich wünsche ihm dass er sich wirklich auskurieren kann, Denn was er wirklich drauf hat konnten wir 2010 ja sehen. In der Form hätte ein Pirlo u.a. dieses Spielchen nicht so locker aufgezogen.
    Nun ja, ich hoffe die jungen Kerle lernen aus diesem Spiel. Solche Patzer werden dann nicht mehr passieren.
  7. #7

    Zitat von grubersam Beitrag anzeigen
    Man kann zur Verteidigung von Jogi Loew ....wird's nie etwas mit einem Titel. Dieses Mal nicht und wahrscheinlich auch nicht beim naechsten Mal.
    Sie schreiben meine Gedanken vom zweiten bis zum letzten Satz perfekt auf und spreche mir aus der Seele, danke dafür.

    Das einzige was ich anders finde...die Italiener waren nicht besser ...wir haben Italien erst besser gemacht, mit einem Team das man schon nach 5 Minuten angesehen hat, dass sie selbst SO nicht zusammen spielen wollen. Jeder der mal lange Trainer war hat das gesehen, Löw auch, nur hätte er nach 5 Minuten die 3 wieder ausgwechselt, hätte sein "Lack" einen ganz schönen Kratzer bekommen. So saß er dann 45 Minten nasenpopelnd auf der Bank und erstarrte in Erhfurcht vor seinem eigenen Fehler. Toni Kroos wäre allerdings in meinen Augen der richtige Mann gewesen, allerdings um Schweinsteiger von Anfang an zu ersetzen, was er auch schon sehr gut in der ersten Hälfte der abgelaufenenen Saison gemacht hat.

    Das Problem Löw würde sich von selbst erledigen, wenn man wie anno dazumal nur 2-3 technisch überragende Spieler in der Bundesliga hätte.
    Früher wären ein paar zurückgetreten...jetzt kann Jogisuperpappa sich es leisten einen abdanken zu sehen und sich einfach das nächste "talent" holen der dann auch erst mal alles super findet und klein beigibt.

    Ich werde langsam zu alt um da zuzuschauen, ich kann das ganze Gewäsch von wegen "Alle haben sich lieb und ist doch nicht so schlimm und dann in 2 Jahren halt" NICHT MEHR HÖREN
  8. #8

    zitat eisbaerchen

    interessiert das jetzt noch? Back to the reality please...marode Staaten wie Italien und Spanien die meinen es wäre schon toll im Fussball zu gewinnen sollen endlich mal ihre Hausaufgaben machen....
    __________

    ohh schlechter verlierer !
    man sollte ein fairer sportsman bleiben und den italienern respekt erweisen, indem man sport und politik trennt.
    sie waren das bessere team und haben verdient das finale erreicht.

    bis auf das griechenland-spiel, welche wirklich nicht eine größe im fussball ist, die aus einer chance deutschland zwei tore eingeschenkt hat, hat deutschland meines erachtens sowieso nicht überzeugt.
    gegen portugal hätte man genauso gut verlieren können. dänemark war eine lange zeit eine zitterpartie.
    holland hätte auch locker führen können, wenn sie nicht so fahrlässig mit ihren chancen umgegangen wären, dann hätte dieses spiel auch evtl einen anderen ausgang haben können.
    jogi löw ist für mich ein sehr guter trainer der viel von taktik versteht, was seine aufstellung betrifft finde ich allerdings sehr fragwürdig.
    viele spieler werden trotz schlechter leistung aufgestellt, was ich auf einen bonus zurückführe.
  9. #9

    Zitat von grubersam Beitrag anzeigen
    Man kann zur Verteidigung von Jogi Loew und seiner deutschen Mannschaft ein Argument anfuehren: die Italiener waren einfach besser, zielorientierter und agressiver - und taktisch klueger eingestellt als unser Team. Als ich die Aufstellung vor dem Spiel las, dachte ich an einen April-Scherz. Die hoelzernen Podolski und Gomez gegen die technisch versierteste Abwehr der Welt, im ohnehin schon ueberfuellten Mittelfeld auch noch den zweikampfschwachen Toni Kross dazu - das kann nicht gutgehen! Ging es nicht, und nun ist der von den Medien hochgelobte Bundes-Jogi erstmals (berechtigt) ins Schussfeld gelaufen. Ich sehe ihn und seine Aura schon laenger kritisch. Sein sichtliches Bad in der eigenen Attraktivitaet, die eitle Koerpersprache, selbst sein Fingernaegel kauen auf der Bank wirkt noch edel - als wenn er den Anspruch auf den EM-Titel dieses Mal gepachtet haette. Es gab trotz aller Siege der jungen deutschen Mannschaft bei diesem Turnier genuegend Warnsignale. Sie wurden allesamt uebersehen. Loew hielt eisern an seinen alten Kampfgefaehrten fest: Podolski und der nicht fitte Schweinsteiger waren fuer mich die bezeichnenden Faktoren fuer das Versagen im Ernstfall. Die Aufstellung beider muss sich Loew anlasten. Wer Spieler wie Reuss, Schuerrle und den quirligen Goetze zur Verfuegung hat und sie in einem K.O.-Spiel gegen die bekannt verteidigungsstarken Italiener auf der Bank laesst, muss sich nicht uebers Scheitern wundern. Die Aufstellung von Mario Gomez war fast schon wie eine Hinrichtung. Wer Gomez und seine Staerken kennt, der wusste, dass Italien fuer ihn zum Himmelfahrtskommando wird. Nun ist das eingetreten, was keiner nur denken wollte. Der 'gepachtete' EM-Sieger Deutschland faehrt nach Hause. Vielleicht sollte sich Jogi Loew mal beim unspektakulaeren Trainerkollegen aus Italien ein paar Anregungen holen, wie man in einem entscheidenden Spiel die richtigen Zuege macht. Moeglicherweise hat Cesare Pranelli dabei nicht das eigene schoene Spiegelbild im Blick gehabt und einfach nur ein wichtiges Spiel gewinnen wollen. Bei Pranelli hatte man nie das Gefuehl, dass alte Kampfgefaehrten und willige Ja-Sager mehr wert sind als die Leistungsfaehigkeit am Tage X. Sicher, Jogi Loew hat jahrelang gute Arbeit geleistet und die Nationalmannschaft fuer junge Spieler geoeffnet. Wenn's darauf ankam, hatten die alten Kumpels im Team aber stets die besseren Karten... So wird's nie etwas mit einem Titel. Dieses Mal nicht und wahrscheinlich auch nicht beim naechsten Mal.
    Immer diese ganzen Bundestrainer. Erstens darf jeder mal einen Fehler machen, wenn es denn eine war. Das was man plant,ist das Eine und das was die Spieler dann auch umsetzen, das Andere. Wir dürfen mal nicht vergessen, wieviele Pflichtspiele nacheinander gewonnen wurde. Und wenn der Schiedrichter zum Anfang gesehen hätte, das die Rettungstat von Pirlo auch mit der Hand erfolgte und der Abpraller von Buffon wirklich ins Tor gegangen wäre und Balotelli wie gewohnt seine Chancen versemmelt hätte, hätten wir uns über ein anderes Ergebnis unterhalten. Fußball ist nun mal ein Spiel, bei dem man auch verlieren kann. Und das sich Sportler Ziele setzen, ist mehr als legetim.


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