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Israels Offensive gegen Hamas: Twitter-Krieg um Gaza
IDFDer jüngste Konflikt zwischen Israel und der Hamas eskaliert auch im Web. Nach dem Angriff auf den Gaza-Streifen liefern sich die Kontrahenten eine Propaganda-Schlacht auf Twitter. Jerusalem hat aus Fehlern gelernt und kämpft jetzt gezielt um Bilder und Schlagzeilen.
Israel führt Twitter-Krieg in Gaza gegen die Hamas - SPIEGEL ONLINE
- #1 15.11.2012 15:54 von
Unakzeptabler Bericht
Beim Lesen dieses Artikels wurde mir regelrecht schlecht. Wieso wird Israel derartig dämonisiert? Da wird in Zusammenhang mit der israelischen Seite von "Internet-Krieger", "fortführung des Krieges im Internet" und "PR-Debakel" gesprochen. Einfach plump und einseitig. Wie kann man nur von Propaganda sprechen, wenn dieser Typ als Terrorist bezeichnet wird? Oder wenn die Israelis es nicht gut heißen, wenn auf sie ständig eingedroschen wird? Was auch immer Frau Salloum sich bei dem Artikel gedacht hat, es ist nichts weiter als plumpe Meinungsmache.
- #2 15.11.2012 16:01 von
Gedächtnis
Im Gedächtnis blieb, dass man nicht mit dem Messer auf bewaffnete Soldaten losgehen sollte...Israelische Soldaten stürmten ein Boot mit Aktivisten, die offenbar nur mit Messern und Stöcken bewaffnet waren. Mehrere von ihnen wurden von den Israelis erschossen. Die Aktivisten streuten anschließend Videos des Militärzugriffs ins Internet. Im Gedächtnis blieb, dass Israel Menschenrechtler erschoss. - #3 15.11.2012 16:02 von
- #4 15.11.2012 16:28 von
Elektronische Lügen sind -
Lügen. Ganz einfach. Da hält man sich dann doch besser an unumstössliche Tatsachen. Es wird schwierig bis unmöglich sein, den Landraub und den Siedlungsbau seitens Israel auf palästinensischem Boden einfach ,wegzulügen'.
Israel geht es auch darum, den Antrag der Palästinenser als Beobachter in die UN aufgenommen zu werden, zu stören. - #5 15.11.2012 16:33 von
optional
Irgendwie ist mir nicht ganz klar, was Frau Salloum der Menschheit mitteilen möchte... a) Dschabari war ein Terrorist. b) Was kann denn Israel dafür, dass sie keine besseren Verhandlungspartner bei der Hamas haben/Hatten?! Sollen die etwa gar nicht erst diplomatische Beziehungen aufnehmen und gleich drauf ballern? c) beim Versuch in ein Sperrgebiet zu gelangen mit Messern und Stangen Soldaten anzugreifen ist wohl kaum "friedlich". Und d) das mit Youtube war ein guter Witz. Die zeigen täglich Videos von Massenhinrichtungen und nehmen die trotz Beschwerden nicht raus.
- #6 15.11.2012 16:55 von
Vorschlag:
Friedensnobelpreisträger Obama fliegt mit Friedensnobelpreisträgern der letzten Jahrzehnte sowie den anerkannten Führern der jeweiligen Weltreligionen nach Gaza und bittet die Hitzköpfe aus beiden Lagern zum Gespräch. Kommt nichts Konkretes dabei raus, hat man zumindest als Nichtgläubiger die engültige Gewissheit, dass Religion eine Sache ist, von der man die Finger lassen sollte.
- #7 15.11.2012 17:03 von
Krieg um und in den Medien
@ip: Die Begriffe sind alle vollkommen berechtigt. Soldaten, die ihre Propaganda twittern, Internet-Krieger zu nennen, ist vollkommen legitim. Ebenso die "Fortführung des Krieges im Internet" - Im Krieg geht es auch immer um die öffentliche Meinung und die eigene Rechtfertigung. Daraus ergibt sich dann auch dass es ein "PR-Debakel" ist, wenn der Feind sich am Ende mit seiner Darstellung durchsetzt - Quasi eine Niederlage auf medialem Schlachtfeld.
Dieser Krieg um die Medien wird umso wichtiger, je genauer man auf die Reaktionen der Verbündeten achten muss, und da steht Israel immer unter der Fuchtel der westlichen Staaten. Da Obama und Konsorten wohl nicht in den Gaza-Streifen fahren werden um nachzugucken ob wirklich nur Terroristen sterben ist die entsprechende Berichterstattung umso wichtiger. - #8 15.11.2012 17:09 von
Beerscheba
Ich weiß ja nicht, was anderen so in Erinnerung geblieben ist, ich erinnere mich in erster Linie an meine Fassungslosigkeit angesichts des Raketenangriffs der Hamas auf einen Kindergarten in Beerscheba. Wie kann man nur Kindergärten angreifen ?
Und was die Friedensfürsten der Gaza Flotilla angeht, erinnere ich mich an einige Videos, auf denen die Aktivisten für den Frieden mit Eisenschlangen auf am Boden Liegende einschlagen.
Aber es ist natürlich so viel einfacher, sich derartige Beweismittel nicht anzusehen und lieber bei der althergebrachten Meinung zu bleiben, wonach der Jude böse, der Palästinenser aber edler Kämpfer für Frieden und Freiheit sei. Wäre es so, gäbe es seit 1949 einen prosperierenden Palästinenserstaat. - #9 15.11.2012 17:09 von
An NICKLEBY
Ähm... Muss man jetzt nichts zu sagen... ...kopfschuettel...
Eine grosse Armee, die ein Land besetzt, die dortige Bevoelkerung unterdrueckt, das Land Stueck fuer Stueck enteignet fuer den eigenen Siedlungsbau... Achso, warum war das dann in der Vergangenheit falsch, wenn es jetzt aufeinmal richtig ist???
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