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Israel: Ultra-Orthodoxe wehren sich gegen Wehrdienst

REUTERSUltra-Orthodoxe müssen nicht zum Wehrdienst: So war es in Israel über Jahrzehnte geregelt. Jetzt hat sich das höchste Gericht des Landes gegen die Freistellung der Tiefreligiösen ausgesprochen und fordert eine Gesetzesänderung. Prompt regt sich Widerstand.

Israel: Ultraorthodoxe wehren sich gegen Wehrdienst - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #50

    wenn zwei

    Zitat von fuzzi-vom-dienst Beitrag anzeigen
    Ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu. Aber wenn Sie in der gleichen Diktion in Deutschland etwas über (einheimische oder auch zuwandernde) Sozialschmarotzer sagen (ich spreche NICHT von denen, die wirklich auf Hilfe angewiesen sind! Ich habe selbst so einen Fall in der Bekantschaft, der definitiv nicht mehr arbeiten kann), werden Sie gleich als "rechts", "Faschist" oder sonst etwas Nettes beschimpft.
    das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Selbe.
    Ich denke anders als in Israel wollen hier viele Menschen eine Arbeit von der man Leben kann. Bei diesen Hyperreligiösen ist der Wille aber gar nicht vorhanden.
    Mir fällt nicht viel Gutes zu Israel ein, aber früher sah ich gern die Filmreihe "Eis am Stiel". Das war Leben, Spass und gelebte Demokratie. Heute denke ich so eine Serie könnte unter einem Bündnis Liberman,Netanjaho und Ultras gar nicht mehr entstehen. Diese Eiferer würden wie die Verbündeten in SA Religionswächter einführen die den Frauen und Liberalen die Thora einbläuen würden.
  2. #51

    "Für viele Haredim geht es also nicht bloß um eine theologische Frage. Sie glauben, der Wehrdienst bedroht den Fortbestand ihrer Gemeinde. Während das Leben in ultraorthodoxen Wohnvierteln streng nach Geschlechtern geordnet und vom Rest der Gesellschaft isoliert ist, kommen Haredim in der Armee unvermittelt mit säkularen Israelis zusammen - auch oder vor allem mit Soldatinnen: "Es ist schwer, solchen Verführungen zu widerstehen, wenn man noch jung und unerfahren ist", sagt Linden. "Wir kämpfen darum, unsere einzigartige Lebensweise aufrecht zu erhalten. Die Erfahrungen in der Armee verändert viele Haredim. Sie kehren nachher nicht mehr zu den Thoraschulen zurück", sagt Breithoff."

    Tja, damit hat Mr. Breithoff vermutlich Recht und es beweist einmal mehr auf welch schwachem Fundament religioese Anschauungen eigentlich stehen.
    Man braucht nur einen Orthodoxen mal eine Weile in die richtige Welt zu fuehren und er/sie gelangt ziemlich schnell zu der Erkenntnis, dass sein/ihr religioeses Weltbild irgendwie nicht so ganz stimmig ist.
    [Seitenbemerkung: ...und im gleichen Sinne braucht man "normal"-religioese Menschen nur mal dazu zu bringen, sich einmal intensiv mit der Bibel, moderner Wissenschaft und den genauen Handlungsweisen der Kirchen auseinander zu setzen und es waere erstaunlich, wenn dies nicht zumindest eine kleine Gaubenskrise ausloesen wuerde.

    ...und dann gibt es natuerlich noch die bei denen eh Hopfen und Malz verloren ist - siehe die Oldtimer-Othodoxen in Isreal oder auch Wissenschaftler wie Kurt Wise der behauptet "if all the evidence in the universe turns against creationism, I would be the first to admit it, but I would still be a creationist because that is what the Word of God seems to indicate". Traurig...
  3. #52

    Nicht Religiösität ist Grund für militärische Stärke...

    ...sondern Modernität. Wo rationales Denken und Modernität religiösen Fanatismus abgelöst haben, entwickelt sich erfolgreiche Länder rund um den Globus.

    Quo vadis, Israel?
  4. #53

    israel schafft ........

    ja, die feinde israels befinden sich mehrheitlich wohl nicht ausserhalb israels, sondern im inneren.

    langfristig schafft sich israel ab. das werden die orthodoxen schon erledigen.
  5. #54

    nee

    Zitat von zins-bürger Beitrag anzeigen
    Jede "Elite" schaut sich eine dumme Mehrheit aus,
    die für sie in den Krieg ziehen muss, arbeiten, Geld abdrücken und gehorchen muss.
    Religionen und Kirchen müssten WELTWEIT geächtet werden, z.B. durch die Uno.
    Ich hätte Ihrem Post ja zugestimmt wenn Sie diesen albernen Esoterikerclan nicht als Eliten tituliert hätten.

    "Überlegen Sie doch: Der Staat Israel mit seinen 7,5 Millionen Einwohnern hält seit Jahrzehnten den Angriffen Hunderter Millionen Araber stand. Warum funktioniert das, obwohl es scheinbar den Naturgesetzen widerspricht? Nur, weil wir für Israel beten und uns der Thora widmen!"
    Bei solchen Sprüchen schaffe ich es nicht mal mehr zum Sarkasmus. Das ist einfach nur krank.
    Grundsätzlich ist eine Wehrdienstverweigerung diskussionswürdig, wobei dies in einem ungleich größeren Land wie D leichter zu machen ist.
    Viel extremer ist, dass diese Götzenanbeter die die sie dort verteidigen verachten und neben dem Militärdienst auch jeglichen anderen Einsatz verweigern, sich gerne aber aushalten lassen.

    Aber vielleicht beten die ja auch dafür, dass andere weiter für sie buckeln, scheint ja zu klappen.
  6. #55

    Oh, Nein!

    Zitat von daesh Beitrag anzeigen
    Wenn man nicht den Kopf hinhalten muss ist die Entscheidung für einen Krieg sehr leicht.
    Hoffentlich wird der Wehrdienst für alle ohne Ausnahme in Israel durchgesetzt und dieser Schritt führt zum Frieden.
    Genau andersrum: Kein Wehrdienst für niemand! Nur noch Zivildienst für alle!
    DAS ist ein Schritt, der zum Frieden führt!

    Es müsste nur andere als religiöse Gründe geben dürfen, zu verweigern.
    Aber daß auch nichtreligiöse Menschen über ein Gewissen verfügen, hat sich hierzulande ja auch erst unter Mühen beweisen lassen.
    Degenhardt: Befragung eines Kriegsdienstverweigerers
    Franz J. Degenhardt-Befragung eines Kriegsdienstverweigerers - YouTube








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