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Israel: Lieber allein als beliebt
Israel*fühlt sich von Feinden umzingelt. Weil Jerusalem*den palästinensischen Wunsch nach Unabhängigkeit rigoros ablehnt, droht*es nun auch seine letzten Freunde zu verlieren.*Das Land treibt in die Isolation - und viele Politiker sehen darin ein willkommenes Alibi.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...787061,00.html
- #20 21.09.2011 13:04 von
Ursache und Wirkung,
Dass Israel allein steht, hat meines Erachtens auch damit zu tun, dass viele gerne zu dem vermeintlichen Underdog halten. Aber fairer wird die Betrachtungsweise dadurch nicht. Solange mit zweierlei Maß gemessen wird dürfen die einen mit Raketen feuern - sind ja nur "Feuerwerkskörper" - und die anderen, die Israelis, müssen sich in Geduld üben.
Warum spricht niemand darüber, dass den Palästinensern vor Jahren schon Angebote gemacht wurden, die in etwa 97% des West Jordan Landes beinhalteten ? Passt wahrscheinlich nicht ins Bild von den armen Palästinensern und den bösen Israelis. Warum wird nicht erwähnt dass jedes Jahr tausende Palästinenser kostenfrei in Israel medizinisch behandelt werden ? Passt auch nicht so recht ins Bild von den bösen Israelis ! Sicherlich machen auch die Israelis ihre Fehler. Unfair jedoch wird es nur den Israelis ihre Fehler vorzuhalten und bei den Palästinensern über alles hinwegzusehen. - #21 21.09.2011 13:05 von
Schlichte Antworten...
Vor 1967 war das umstrittene Gebiet noch in arabischer Hand, trotzdem war Israel bei den Arabern schon damals so unbeliebt, dass sie es unbedingt vernichten wollten.
"Daß Tage vor dem Sechs-Tage-Krieg 1967 sich - von den Fernsehkameras voll eingefangen - Hunderttausende von Ägyptern sich durch die Straßen Kairos wälzten und unaufhörlich riefen: "Wir wollen Krieg, Krieg mit Israel!" -, daß der damalige PLO-Führer Achmed Schukeiri in jenen Tagen vor einem britischen Fernsehteam in Amman auf die Frage eines britischen Journalisten nach dem Schicksal der überlebenden Juden nach dem als sicher angenommenen (und von Schukeiri natürlich im vorweg gewonnenen) Krieg antwortete: "Es wird keine Überlebenden geben!"
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14350418.html - #22 21.09.2011 13:06 von
- #23 21.09.2011 13:10 von
Nein!
Das ist sie eben nicht. Jede Politik die das wäre, könnte sich nämlich mit Fug und Recht als gescheitert betrachten.
Selbstverständlich ist am Existenzrecht Israels und seinen Sicherheitsbedürfnissen auch nicht der Hauch von Abstrichen zuzulassen. Im Falle von Angriffen hat Israel jedes Recht zur Selbstverteidigung und zum Selbstschutz.
Was aber die derzeitige israelische Politik angeht, so birgt sie ein nicht unerhebliches eigenes Provokations-Potential in sich. Und dies kann nur schädlich für die Zukunft Israels sein. Als Beispiel sei hier die unsägliche Siedlungspolitik genannt.
Gerade Israel sollte Verständnis für ein heimatloses Volk haben, dass durch die UNO versucht, sich eine Zukunftsperspektive zu verschaffen. - #24 21.09.2011 13:11 von
Naja, ...
So, so ...
Mit Verlaub, aber das ist ziemlich naiv und mir drängt sich der Verdacht auf, dass hier der Wunsch Vater des Gedanken ist.
Kultur und Gesinnung spielen in der realen Politik eine so marginale Rolle, dass das vermutlich nicht einmal eine Randnotiz verdient. Sehen Sie, dass die Gesinnung der vielen Despoten und Terror-Regime, mit denen wir (bzw. unsere Politiker) kooperieren "mussten" (aus wirtschaftlichen und/oder strategischen Erwägungen heraus) uns nicht als Brüder im Geiste ausweist, darüber dürften wir doch alle ziemlich froh sein: Es zeigt aber auch, die Realpolitik folgt einer ganz anderen Logik. - #25 21.09.2011 13:11 von
- #26 21.09.2011 13:11 von bef
Israelis wollen keine Zweistaatenlösung
Eine Mehrheit der islamischen Welt will eine Zweistaetenlösung. Die ganze Welt stellt aber fest, dass die Israelis eine Regierung wählen, die ganz offen sagt, dass sie eben keinen Frieden mit den Palästinensern will.
Dass eine Mehrheit der Israelis eine Zweistaatenlösung will, ist gelogen. Die hätten sie schon längstens haben können, wenn sie sie gewollt hätten. - #27 21.09.2011 13:12 von
Titellos glücklich!
Sorry, also solche Opferkommentare machen wenig Sinn, weil sie einfach faktisch nicht stimmen. Ich habe bisher noch nie bei SPON einen Jubelschrei oder dergleichen gesehen, wenn wieder irgendwelche verrückten Selbstmordattentäter meinen, sich selbst in Israel in die Luft sprengen zu müssen. Mir scheint da eher, dass Sie eine sehr selektive Wahrnehmung haben. Vielleicht denken Sie mal darüber nach - oder auch nicht, das ist Ihre Entscheidung. Einfach mal im SPON-Archiv ein wenig recherchieren, da gibts genug palästinenserkritische Berichte.
- #28 21.09.2011 13:16 von
Re: Menschenrechtskämpfer an der hiesigen Wohnstubenfront
Moshe Zimmermann ist mitnichten ein "Menschenrechtskämpfer" und schon garnicht an der "hiesigen Wohnstubenfront"...
Und damit ein Israeli, der genau mitten im Geschehen lebt und weiß wovon er spricht...Moshe Zimmermann ist Professor für Neuere Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem. - #29 21.09.2011 13:17 von Wer ich wirklich bin
!
Interessiert niemanden.
Ja ja, die "Freunde" Israels und ihre lustugen Tricks: Bevor die arabischen Staaten nicht "demokratisch" sind, können sie ruhug zerbombt werden. Man kennt das.
Das Gegenteil ist der Fall. Israel verdient schon lange keine Unterstützung mehr.
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