Island-Fotografin Ollertz: "Überirdisch"

Heike OllertzFjord rauf, Fjord runter: Die Fotografin Heike Ollertz reiste für einen Bildband mehrere Monate durch Island. Was sie suchte? Ein etwas anderes Bild der Insel. Was sie fand? Einen Eisfriedhof. Surreale Spuren von Menschen. Aluminiumwerke. Und den Ursprung der Welt.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-873678.html
  1. #1

    fotos

    sorry,aber solche fotos hat man schon ziemlich satt,nichts neues gibts zu hunderten von jedem besseren fototouristen
  2. #2

    Schöne Fotos...

    ...aber warum um Himmels Willen ist immer von der Ring Road die Rede? Die Sprache Islands ist meines Wissens nicht Amerikanisch, oder?
  3. #3

    Wieder Knipserfotos

    Ja, Island hat etwas....Landschaften die ihresgleichen suchen, wenn man die allgemeinen Spots wegläßt. Es gibt viele Fotocommunitys mit unglaublich schönen und interessanten Bildern, die gezeigten gehören nur zum Teil dazu. Wer in einigen Monaten nicht mehr zustande bekommt, hat Island nicht gesehen. Die Farben sind wenig ausgeprägt z.B. beim Polarlicht, und zudem rauscht es stark, recht unproffesionell und vom Land sieht man man wenig, dafür von Häusern und Stadt zuviel. Fazit....durchschnittlich!
  4. #4

    Schade....

    ....leider die altbekannten Klischeefotos. Als Fotograf hätte ich wohl eher versucht, das Leben auf Island einzufangen: Menschen in Hot Pots (den warmen Pools, oft schön gelegen), Island-Ponys, dazu die Wetter-Kontraste: gleicher Ort, jeweils im Abstand von einer Viertelstunde fotografiert. Denn so schnell ändert sich das Wetter, sagen die Isländer. Und das stimmt oft auch.
  5. #5

    Überirdisch?

    Was an diesen Fotos und auch dem Text überirdisch sein soll, ist mir schleierhaft. Es bedient mal wieder alle Klischees (Elfen und Trolle, Fisch- und Schwefelgeruch) den man über Island so haben kann. Anscheinend ist Frau Ollertz nicht wirklich aus den ausgetretenen Pfaden herausgekommen.
    Und anscheinend ist sie mit einer typisch mitteleuropäischen Art an das Projekt herangegangen, das zeigt sich schon in der Äußerung, das sie nach ihrem Unfall die Warnungen ernst genommen habe.
  6. #6

    Besonders?!!

    Sehe ich aus so. Auch in meinen Augen leider keine besonderen Fotos, sofern man davon ausgeht das Spiegel Online hier die besten zeigt. Nicht ersichtlich im Zusammenhang stehende, meistens mittig aus Stehperspektive fotografierte, touristenhaft wirkende Bilder. Einfach mal drauf losfotografiert!
    Motivauswahl, Erzählkunst und Perspektive werden dem analogen Grossbild-Format nicht wirklich gerecht. Mit einer digitalen Crop - Kamera wäre das gleiche Ergebnis erzielt worden.
    Natürlich kommt noch dazu, das bei der fehlerhaften Umrechnung in die Bildgrösse hier (850x565px) wohl viel Bildinformation und damit Wirkung verloren gegangen ist. Es reicht nicht, ein Bild einfach zu verkleinern. Um Kontrast u. Schärfe zu erhalten gibt es für sowas eigene Programme oder PS - Routinen.
    Wenn das hier das Ergebnis von mehreren Monaten fotografieren ist, dann sag ich nur: Frau Ollertz, sie haben wirklich gute Kontakte, um solche Fotos in den Medien zu lancieren.

    Tipp: Wer wirklich atemberaubende Island - Bilder sehen möchte, der sollte sich den Bildband Island von National Geographic besorgen.
  7. #7

    Allgemein

    Es fällt mir immer wieder sehr auf, dass die meisten Leute wohl eher Artikel kommentieren, wenn Ihnen daran etwas nicht passt. Wo sind die positiven Anekdoten? In diesem Sinne: Ich find es klasse, dass jemand die Möglichkeit bekommt ein Land so lange zu bereisen und dies für ein Buch fotografisch festhält. Ich werde mir erst das ganze Buch anschauen, bevor ich mich zu einer Kritik hinreißen lasse. Ob positiv oder negativ. Es kommt eben immer auf den Standpunkt und die Sicht der Dinge an. Gefährliches Halbwissen und vorgefertigte Meinungen kann jeder, die Zeit dafür zu opfern, ist aber wohl zu schade.
  8. #8

    Zitat von user_tha Beitrag anzeigen
    ....leider die altbekannten Klischeefotos. Als Fotograf hätte ich wohl eher versucht, das Leben auf Island einzufangen: Menschen in Hot Pots (den warmen Pools, oft schön gelegen), Island-Ponys, dazu die Wetter-Kontraste: gleicher Ort, jeweils im Abstand von einer Viertelstunde fotografiert. Denn so schnell ändert sich das Wetter, sagen die Isländer. Und das stimmt oft auch.
    Ob Island-Ponys und Badende in heißen Quellen nicht einfach nur die andere Seite des Klischees wären, sei mal dahin gestellt.

    Wetterkontraste sind in den Bildern ja schon zu sehen, und das besondere an Island ist ja neben heißen Quellen und Ponys eben die Landschaft, baumlos, kahl, zerklüftet, weit, menschenleer. Das ist genau das was man überwiegend auf diesen - wie auch auf vielen anderen - Island-Fotos zu sehen bekommt. Und das hat durchaus seinen Reiz, auch gerade wenn man in so einem dicht bevölkerten, enegen Land lebt, wie Deutschland, wo man seine Ruhe nur findet, wenn man sich einschließt.

    Die Bilder sind überwiegend gut, wenn auch nicht übermäßig, ich glaube, jeder der mit dem Kopf und nicht dem Finger fotografieren kann, und eine gute Kamera (also kein Kompakte) hat, kann nach einer Islandreise solch einen Bildband abliefern. Mich stören eigentlich nur handwerkliche Fehler an den Bildern, bei Bild 4 vier ist der horizonatl verlaufende (deswegen heißt der so!) zum Beispiel um gut 10° nach Links geneigt, bei einem weiteren Bild sind es auch nochmal gut 5°.
  9. #9

    Glosse

    Natur ist eitel. Will bewundert werden. Hat kein Humor. Ist ungemütlich. Oft menschenfeindlich. Immer wieder versuchen Fotografen sie zu sublimieren. Aus Eitelkeit. Ratlosigkeit. Wollen bewundert werden. Für ihre Arbeit. Was sie gesehen haben. Glatte Lüge. Ausschnitt einer Ex-Realität. Durch Technik verfälscht. Als Kunst präsentiert. Und was sieht man da? Stupide Berge, die einfach nur stehen. Grünes Gras, was grünt, sonst nicht. Wasser, was nass ist, langweilig liegt, wartet oder von der Klippe abstürzt, weil es blind und doof ist. Ach ja, Himmel sollten nicht fehlen. Nuanzen direkt von oben geliefert. Ohne apps und aber. Und dann sich beklagen, dass das Modell teuer ist. Und die Ausrüstung. Groß die Konkurrenz. Schlecht die Aussichten. Die Zukunftschancen. Das Wetter. Eis schmilzt. Wird zu Wasser, fließt ins Meer, wird zu Wolken. Aber andere als früher. Früher waren die Wolken schöner. Damals war alles besser. Schauen Sie meine Fotos. Es gab noch keine Alufabrik dort. Die Natur war unberührt. Muss man sich vorstellen… Mamuts, Brontosaurier, Pterodaktylen und sonstige Insekten… alles pur, bio, gratis, ohne Konservierungsstoffen. Es gab kein Benzin, Straßen, Autos… nicht einmal einen Parkplatz hätte ich gehabt… außer auf dem Dach vom Nachbarhaus. Und das alles ohne Photoshop.