Islamunterricht: Schavan*befürwortet Imame als Religionslehrer

700.000 muslimische Kinder und Jugendliche gehen derzeit in Deutschland zur Schule - und brauchen*kompetente Religionslehrer. Bildungsministerin Annette Schavan forderte nun, islamische Geistliche ähnlich wie christliche Pfarrer in der Schule anzustellen. *

http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...756812,00.html
  1. #120

    Wenn man glauben kann was ueber die Schul-Erfolge

    der muslimischen Kinder in dt.Schulen glauben kann dann kann man sicher sein dass die dt.Schulen ganz andere Probleme haben als sich um politisch-korrekten Islam Unterricht zu sorgen oder hat die dt.Regierung sich schon den Forderungen der DITIB ergeben und stellt nun tuerkische Beamte ein?
  2. #121

    Übergabe

    Zitat von kb26919 Beitrag anzeigen
    der muslimischen Kinder in dt.Schulen glauben kann dann kann man sicher sein dass die dt.Schulen ganz andere Probleme haben als sich um politisch-korrekten Islam Unterricht zu sorgen oder hat die dt.Regierung sich schon den Forderungen der DITIB ergeben und stellt nun tuerkische Beamte ein?
    Wir sollten unser Land freiwillig Erdgoan unterstellen, dann sparen wir uns die ganzen Diskussionen.
  3. #122

    Kein Religionsunterricht an Deutschen Schulen

    Ich bin gegen jeglichen Religionsunterricht an Deutschen Schulen, insbesondere solchen Unterricht, der von Angehörigen einer bestimmten Religion mit dem Ziel der Missionierung durchgeführt wird. Das gilt für Pfarrer, Pastoren und Imame.

    Grund: Der Staat hat sich neutral gegenüber verfassungstreuen Religionsgemeinschaften zu verhalten.

    Die Forderung nach Imamen an Deutschen Schulen und Universitäten lehne ich daher ab. Den Religionsunterricht müssen die Religionsgemeinschaften selbständig organisieren, finanzieren und in Ihrer Freizeit durchführen.

    Erschwerend kommt hinzu, dass der orthodoxe sunnitische Islam, die Trennung von Staat und Kirche ablehnt. Das oberste Gesetz im Staat hat das Gesetz Gottes zu seien. Damit ist der orthodoxe Islam keine verfassungskonforme Weltanschauung, weil er mit dem Demokratieprinzip, der Volksherrschaft, unvereinbar ist.

    Dann möchte ich darauf aufmerksam machen, dass durch die konfessionelle Trennung der Kinder in der Schule, die Separation von Muslimen gegenüber der Restbevölkerung verstärkt wird.

    Das Integrationsproblem ist kein Immigrationsproblem, weil es sowohl Muslime Deutscher als auch ausländischer Herkunft betrifft. Der deutsche Prediger Vogel ist genausowenig in unsere Gesellschaft integriert wie ein fundamentalistische Muslim Öztürk. Das hat also nichts mit Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus zu tun.

    Die Separation der Muslime von den Ungläubigen ist - so leid es mir tut und so sehr die Menschen davor die Ohren verschließen wollen - diese Abtrennung ist orthodoxe sunnitische islamische Doktrin. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass man die Imame in Deutschland für die Integrationsprobleme verantwortlich macht. Nur liegt es nicht daran, dass die Imame aus dem Ausland kommen, schlecht Deutsch verstehen oder den Islam falsch verstanden haben. Der Grund dafür, liegt an der vorgenannten Doktrin, welche vermittelt wird.
  4. #123

    Ohne Titel ist man freier.

    Zitat von arinari Beitrag anzeigen
    Interwiev in der ZEIT: (Frage an Frau Schavan)
    Steht Ihenen ein gläubiger Muslim näher als ein Atheist?
    Schavan: Ja
    Muss man noch etwas dazu sagen?
    Ich fände es ja besser man würde auch Wähler auf ihren Glauben festlegen. Als Atheist darf man keine christliche Parteien wählen. Da die Wahlbeteiligung so auf die 50% zurück geht, können wir die Parteien dann mit mit einem Zufallsgenerator auswählen. Vielleicht sogar die einzelnen Politiker, dann könnte man der Schavan entgehen.

    MfG. Rainer
  5. #124

    .

    Klar können auch Imame Religionslehrer sein, Pfarrer sind es auch.

    Sie müssen aber die Voraussetzungen erfüllen. Imame aus der Türkei oder arabischen Ländern haben in deutschen Schulen nichts verloren. Es muss garantiert werden, dass sie an deutschen Universitäten ausgebildet und dem Grundgesetz verpflichtet sind, die deutsche Staatsangehörigkeit haben und den Religionsunterricht in deutscher Sprache abhalten.

    Ich glaube nicht, dass Frau Schavan so weit denken kann. Denn dann wäre das Angebot an Imamen für die Schulen sehr klein.
  6. #125

    Und vor allen Dingen

    Zitat von Bärchen09 Beitrag anzeigen
    Sie haben leider Recht! Aber darüber informiert sich weder Frau Schavan noch die meisten Gutmenschen.
    Wenn überhaupt Islamunterricht, dann nur von Lehrern, die das an deutschen Hochschulen gelernt haben. Und dann nur in deutscher Sprache. Alles andere ist kontra jede Integration. Überhaupt wird in christlichen Religionsunterrichten auch über andere Religionen gelehrt.
    Also auf keinen Fall darf ein Imam, der nicht einmal die deutsche Sprache beherrscht, in einer andern Sprache in der Schule unterrichten.
    nicht von unseren Steuergeldern.

    So ein Unsinn. Da werden die Kinder/Schüler gleich von Beginn an getrennt und aufgeteilt.

    Ist das Integration?