Forum


 

Islamophobie: "Uns brennt der Hintern"

Interne Protokolle zeigen, wie die Führung des umstrittenen Blogs "Politically Incorrect" über die Anschläge von Norwegen denkt. Ist "PI" ein Fall für den Verfassungsschutz?

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,788472,00.html
  1. #60

    Pi

    >>>Nach den ersten Meldungen über eine Explosion ging der innere Zirkel zunächst von einem islamistischen Anschlag aus, schließlich hält PI den Islam weniger für eine Religion als für eine mörderische Ideologie.<<< (aus dem Artikel)

    Aha, PI ging also von einem islamistischen Anschlag aus, weil PI so islamfeindlich ist ?
    Komisch, eigentlich alle Medien weltweit sowie befragte Experten gingen ebenso von einem islamistischen Anschlag aus. Sind die jetzt auch alle islamfeindlich oder haben die Autoren sich hier selbst ein Bein gestellt ?


    Aus meiner Sicht scheint in diesem internen Skype Chat lediglich theAnti2007 eine Rechtfertigung für das Attentat in Norwegen zu suchen.
    Das ist freilich inakzeptabel und spricht in diesem Einzelfall nicht für eine demokratische Gesinnung.

    Doch, wie ist der Spiegel eigentlich an diese internen Informationen gelangt - auf legalem Wege ?
    Vielleicht sollte unser Verfassungsschutz mal einen Rundumschlag wagen und sämtliche Medien in Deutschland abhören, ausspionieren und alles, was nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist, veröffentlichen ?


    Insgesamt ist die Kritik der Medien an PI äußerst fragwürdig. Man setzt sich eben nicht mit den Artikeln inhaltlich auseinander, sondern konzentriert sich auf manch extremen User-Kommentar oder hier bei SpOn auf internes Geplauder.
    Statt die teils extrem kritischen Vorwürfe von PI gegen den Islam zu entkräften, versucht die Presse PI lieber zu verunglimpfen. Man spielt damit den Islamisten in die Hände, die am liebsten jede Kritik am Islam unter Strafe stellen würden.
    Im übrigen ist PI ein Blog und keine Nachrichtenseite.


    Wenn Medien und ihre Mitarbeiter aus ideologischen Gründen gesinnungspolizeilich tätig werden, dann ist es ihre Haltung zur Freiheitlich demokratischen Grundordnung, die einer Überprüfung bedarf.
    Kritik am Islam genau wie am Christentum oder an anderen Religionen ist berechtigt und durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Keine Religion bedarf hier eines besonderen Schutzes oder einer Bevorzugung durch die Medien, selbst dann nicht, wenn mancher seine Religion beleidigt sieht.
  2. #61

    hm

    Zitat von Martinaalanya Beitrag anzeigen
    wer lesen kann, ist klar im Vorteil:



    Haben Sie den Artikel gelesen oder nur den Teaser? Es wird klipp und klar geschrieben, dass es sich um einen internen Chat der Administratoren, sprich der MACHER des Blogs handelt. Und über Klickraten zu jubeln, während Menschen gestorben sind (egal durch wen) zeigt eigentlich sehr genau, wes Geistes Kind diese Typen sind.

    Ach ja: wenn ich Sie beleidige, Ihre persönlichen Gefühle in den Schmutz trete, Sie mobbe und rufmörderisch tätig bin, werden Sie mich natürlich nicht zur Rechenschaft ziehen, wenn ich gleichzeitig immer wieder betone (Am Besten in einem postscriptum meiner Haßbeiträge), dass ich Demokratie und Menschenrechte selbstverständlich achte????

    Merkwürdige Ansichtsweise....
    Es gab sogar in den ersten Stunden Blogs, auf denen gejubelt wurde, weil wieder mal ein Sieg gelungen wäre. Nicht nur wegen der Klicks und auch nicht in einem internen Chat. Es zeigt, welch Geistes Kind diese Typen sind.
    Aber die Erwähnung derselben bzw. was das bedeutet, ist dann ja hier beschrieben:

    "Ihre persönlichen Gefühle in den Schmutz trete, Sie mobbe und rufmörderisch tätig.."
  3. #62

    Gerade heute muss die Gesellschaft zusammen stehen gegen Sozialismus, Zentralismus, Ökofaschismus und Islamismus.

    Was Deutschland braucht ist eine massive Stärkung des Förderalismus. Nur so können totalitaristische Strömungen jeglicher Couleur wirkungslos gemacht werden.

    Apropos "jeglicher Couleur": Ich empfehle jedem die Deutschland Safari mit Henryk M. Broder. In der dritten Folge kann man etwas über Totalitarismus im besonderen Gewand lernen.

    Es ist immer wieder faszinierend wie Broder Dummheit bloßstellt. Absolut empfehlenswert die gesamte Staffel.
  4. #63

    Oh klar, PI

    Erstaunlich, wie viele "Freunde von PI" hier aus den Löchern kommen und diesen Pixelhaufen für eine ernstzunehmende Berichterstattung halten. PI soll wahr und gut recherchiert sein?:

    http://www.politblogger.eu/pi-lugt-226/

    http://www.politblogger.eu/pi-lugt-232/

    Oder in der humanistischen Tradition?:

    http://www.politblogger.eu/pi-zu-flu...eine-tragodie/

    http://www.politblogger.eu/pi-autor-...islamisierung/

    Nazifrei?:

    http://www.politblogger.eu/nazis-als...-incorrect-pi/

    http://www.politblogger.eu/was-pi-fa...ie-npd-denken/

    Friedliebend?:

    http://www.politblogger.eu/was-pi-nicht-loschen-will-1/

    Entweder weiß man es nicht besser, oder man gibt Schutzbehauptungen von sich.
  5. #64

    Demokratiedefizit

    In der PI-News "Debatte" setzt sich nur die fruchtlose Sarrazin-"Debatte" fort. "Debatte" deswegen in Anführungszeichen, weil die Kritiker der beiden sich weniger mit dem Inhalt der getroffenen Aussagen auseinandersetzen, also viel mehr mit Kampfbegriffen wie Islamophob, rassistisch etc. um sich zu werfen, ohne dies zu irgendwie zu belegen.

    Mich persönlich ärgert die Borniertheit vieler Linker (ein Test zu politischen Einstellung ordnet mich übrigens selbst als Linksliberal ein, wenn auch mit starkem Zug zur Mitte) wenn es um das Thema Islam geht.
    Die Muslime werden als neue Juden verklärt, als arme Opfer unserer rassistischen Gesellschaft.
    Dass es Probleme mit und problematische Ansichten unter den Muslimen gibt wird einfach ausgeblendet.
    Die (katholische) Kirche hat einen jahrhundertelangen Reformprozess benötigt um einigermaßen und eigentlich immer noch nicht hinreichend (wie der SPIEGEL immer wieder nachweist) mit der Moderne vereinbar zu sein.
    Dazu mussten harte gesellschaftliche Auseinandersetzungen geführt werden.
    Und beim Islam der aus anderen Ländern in dieses Land gekommen ist glaubt man, das würde sich alles von selbst ergeben.
    Statt aber sich mit dem Inhalt der islamkritischen Aussagen auseinanderzusetzen und sie entweder zu widerlegen oder ihnen Recht zu geben wird einfach nur agitiert. Mich beschleicht dabei auch der Verdacht, dass sich da der ein oder andere seinen privaten "Aufstand der Anständigen" führen will. Eine echte argumentative Diskussion hindert da nur. Es geht nur noch darum sich über die Masse zu erheben und eben als einer der wenigen vermeintlich Anständigen dazustehen.
  6. #65

    Qed

    Ein schönes Beispiel hast Du da abgegeben, senfwassertrinkender!

    Typisch am PI-Kranken ist auch den krankhafte Zwang, bei jeder Gelegenheit und unabhängig vom Zusammenhang, den Islam in den Schmutz zu ziehen statt zu argumentieren.
  7. #66

    Mir fällt kein Titel ein :)

    Dass das Massaker von Norwegen die PI-Macher allerdings intern zu keinem spürbaren Nachdenkprozess veranlasst hat, zeigt ein Kommentar des ehemaligen CSU-Manns Michael Stürzenberger, der ebenfalls zum Führungszirkel des Blogs gehört. Am 2. August um 11.43 Uhr forderte er seine Kollegen auf, keinesfalls vom Pfad abzuweichen.
    Warum auch? Im Islam gibt es sehr viele Elemente, die durchaus kritikwürdig sind und - sofern sie im Christentum vorkommen würden - sehr wohl auch öffentlich kritikfähig wären. Daran ändert auch ein Attentat wie das in Norwegen nichts.
  8. #67

    ...

    Zitat von ccwm Beitrag anzeigen
    Es dürfte auch kein Problem sein, PI durch das Gesundheitsministerium wegen Gesundheitsgefährdung der Leser verbieten zu lassen. Ob paranoide Wahnvorstellungen und Zwangsstörungen nun von PI verursacht oder diese Störungen latent vorhanden sind und nur von PI ausgelöst werden, spielt dabei keine große Rolle.

    Auch die Sektenbeautragten im Land sollten sich PI mal genau ansehen, praktisch sämtliche Sektenkriterien sind bei den Anhängern erfüllt: Ein Endzeit-Szenario (Islamisierung), ein Guru (Wilders bzw. Sarrazin) der im Besitz der alleinigen "Wahrheit" ist, ständig wiederholte Mantren ("der Islam ist keine Religion, sondern eine Ideologie" usw.), eine eigene Sprache ("Musel" usw.), extremes Elitedenken und Ausgrenzung aller Andersdenkenden als Minderwertige, stupides Schwarz-weiss-Denken, das Stellen von Sektendogmen über die eigene Wahrnehmung uvm.

    Und da PI darauf ausgelegt ist, die Wahnvorstellungen seiner Leser in immer absurdere Höhen eskalieren zu lassen (das Geheimnis seines Erfolgs), ist es nur eine Frage der Zeit bis aus PI-Kreisen der erste deutsche Breivik geboren wird!
    Ich würde sagen: Beobachten ja, verbieten nein. Eine Beobachtung ist durch die geistige Verwandtschaft zu den anderen Extremisten gerechtfertigt. Religiöse Intoleranz, Hass auf Andersdenkende, Zynismus, Gewaltverherrlichung und ein Mangel an Fähigkeit zur Selbstkritik zeichnen nicht nur die "Musis" aus sondern auch die PI-Gefolgschaft und machen sie zu Geschwistern im Geiste; das rechtfertigt eine Beobachtung.

    Verbieten wäre auch deshalb ungünstig, weil sich das Gesindel z.B. auch hier viel breiter machen würde als es jetzt schon der Fall ist. So bleiben sie größtenteils unter sich und ersparen uns die Zumutung sie noch mehr ertragen zu müssen.
  9. #68

    Ist das alles?

    Hat die Zuspielung interner Daten vielleicht etwas mit dem Hack von PI-News zu tun, den manch ein Salafist heute feiert?
    http://www.youtube.com/watch?v=iDno8G4UuDQ (Hier ist das übrigens einer, der auch gern mal SpiegelTV "Islamhetze" unterstellt.)

    Die Auszüge aus Skype-Protokollen empfinde ich nicht als ausreichend aussagekräftiges Material. Den Autoren des Artikels bei SPON reicht es aber wohl, um die Macher von PI in die rechte Ecke drängen können. Äußerst tendenziös.
  10. #69

    Wie soll denn "richtig" mit dem Islam unmgegangen werden?

    Es ist doch wohl eine Tatsache, dass Nicht-Muslime für Muslime, so sie wirklich gläubig sind, Menschen zweiter Klasse sind.

    Es ist doch wohl eine Tatsache, dass in Gesellschaften, wo Muslime die Mehrheit stellen, sie nicht die gleiche Toleranz gegenüber Nicht-Muslimen zeigen, die sie selbst stets erwarten. Selbst in Gesellschaften, wo Muslime in der Minderheit sind, ist das z.T. so. So werden auch in Deutschland Konvertiten vom Islam zum Christentum mit dem Tode bedroht - man stelle sich mal den umgekehrten Fall vor! Außerdem werden z.B. zuweilen Homosexuelle angepöbelt oder sogar attackiert, nicht-muslimische deutsche Schüler im Pausenhof als "Schweinefleichfresser" beschimpft usw.

    Und es ist doch wohl eine Tatsache, dass der Islam eine Weltanschauung mit einer ausdrücklich und ganz offen formulierten politischen Agenda ist, nämlich irgendwann die ganze Welt unter seine Herrschaft zu bringen und Christen und Juden höchstens als "Untertanen" des Islam zu dulden, als sogenannte "Dhimmis".

    Wie also soll man denn aus Sicht der PI-Gegner "richtig" mit dem Islam umgehen?








TOP



TOP