Herr Lammert kann sich gerne freiwillig melden, zusammen mit allen Anderen die gerne Krieg spielen.
dapdZwei deutsche Transall-Flugzeuge sind auf dem Weg in die malische Hauptstadt Bamako. Zu wenig, sagt Bundestagspräsident Lammert. Er kann sich nicht vorstellen, dass "irgendjemand das für den deutschen Beitrag" im Kampf gegen die islamistischen Rebellen hält.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-878489.html
Herr Lammert kann sich gerne freiwillig melden, zusammen mit allen Anderen die gerne Krieg spielen.
Das kommt halt dabei raus, wenn man jahrzehntelang sowohl beim Personal, als auch beim Material massiv spart. Die Truppe ist sozusagen totgespart worden. Selbst wenn sich Deutschland aus irgend einem Grund dazu entscheiden sollte, sich stärker als mit 2 Transalls zu beteiligen, es könnte sehr wahrscheinlich gar nicht mehr tun.
Mit wem denn? Wollen Sie Dschihadisten zur Diskussionsgruppe einladen? Verständnis für ihre kulturelle Andersartigkeit zeigen? Und wer bedroht hier wen? Wenn ich mich recht erinnere haben bewaffnete Banden weite Teile Malis in ihre Gewalt gebracht und versuchen, ein Terrorregime mit religiös-fundamentalistischem Background zu errichten. Wollen Sie erst mal warten bis sich die neuen Taliban ein paar Jahre lang etabliert haben?
Man kann hinschauen und den Opfern helfen aber jedes mal wenn ein ehemaliges Kolonialstaat seine alten Interessen schuetzen will, kann man von D nicht erwarten das es sich einmischt. Unter den Pruessen war es so, unter dem Kaiser war es so, unter dem Adolf war es so und sie koennen die Marschierer auch heute noch regelmaessig im SPON mitverfolgen. Lesen sie 'Eines Tages'.
Und heute soll es auch wieder so sein. Davor fuerchtet sich Europa und die Welt. Wenn Belgien im Kongo ein Bergwerk verteidigt - sie wollen mit. Oder Portugal irgendwo noch Interessen hat - sie wollen mit.
Ich bin auch dafuer dass man noch einmal 100 Tranalls einsetzt welche die Fluechtlinge mit Wasser und Lebensmitteln versorgen. Rufen sie nach einer Luftbruecke, und dann kommt die Unterstuetzung.
#59 Prozent gegen Bundeswehreinsatz in Mali#
Ich bin auch gegen einen Einsatz in Mali. Was geht uns die Wüste dort an. Man will uns nur erzählen, Mali sei wichtig. Dort gibt es wirklich nichts zu holen. Dies ist Frankreichs Krieg, die haben den angefangen, sollen sie ihn führen, aber ohne uns!
Zu den 50 Millionen gehoeren auch 15 Kinder die mit mir in der Klasse gesessen waeren.
Es gibt ueber 7 Milliarden Menschen, 26 andere EU Laender, zig Natostaaten und ausgerechnet die deutsche Parlamentariar wollen Deutschland dieses mal in Mali verteidigen.
Machen sie mich nicht lachen. Genug ist genug und man sollte doch etwas dazu lernen. Aber der Frosch will eben ins Wasser.
Wer helfen will: Eine Luftbruecke fuer die Fluechtlinge. Das waere was.
Sollte die deutsche Unterstützung Frankreichs in Mali mit der Entsendung zweier Transall-Maschinen erledigt sein, wäre das in mehrfacher Hinsicht ein Skandal: zum einen begründet das aus der "Erbfeindschaft" nach dem zweiten Weltkrieg aufgebaute nachbarschaftliche Freundschaftsverhältnis zu Frankreich eine besondere Pflicht der gegenseitigen Hilfe, auch und gerade in militärischer Hinsicht wegen der geschichtlichen Vergangenheit. Zum zweiten entsteht durch die Entwicklung einer menschenverachtenden terroristischen Szene in der Sahel-Zone eine konkrete Gefahr auch für Deutschland, also muss Deutschland ein Interesse haben, diese Entwicklung - auch mit militärischen Mitteln - zu verhindern; zum dritten sind wir Deutsche, eben aufgrund der jüngsten Geschichte, dem im Grundgesetz verankerten Wert der Menschenwürde ganz besonders verpflichtet. So schwierig es sein mag, an einer militärisch substantiellen Unterstützung Frankreichs durch Deutschland - und andere EU-Staaten - kann kein Weg vorbei führen; bliebe es bei zwei Transall, wäre das ein Grund sich als Deutscher zu schämen.
Ich gebe Herrn Lammert recht.
Wer so wie die Bundesregierung die Finanzpolitik der Euroländer in der Eurokrise entscheidend bestimmen will, muss beim Vorliegen ein
Gefährdung des Weltfriedens mehr tun. als zwei lächerliche Flugzeuge
in das Krisengebiet zu entsenden.
Ich bin der Meinung, dass zumindest Kräfte der KSK nach Mali entsandt und den Franzosen unterstellt werden.
ich kann Herrn Lammert nur recht geben, auch wenn eine solche Position in Deutschland nicht populär ist. Es geht hier jedoch um Solidarität und um Interessen. Solidarität mit Menschen in Mali, die für Ihre Freiheit kämpfen wollen sowie Solidarität mit unserem engsten Verbündeten Frankreich und mit Europa. Es geht aber auch um unser Interesse Nordafrika nicht den Islamisten zu überlassen. Dabei ist mir sehr wohl bewusst, dass der Konflikt in Mali nicht nur eine Frage radikaler Kräfte ist, sondern auch eine Frage des Umgangs mit den Tuareg. In der Konsequenz würde ein Nichtstun aber trotzdem radikalen Ideologen erlauben ihre Macht zu vergrößern. Das kann nicht in unserem Interesse sein und würde auch unsere eigene Freiheit langfristig einschränken.