dapdDie deutschen Behörden greifen hart gegen Islamisten durch. Innenminister Friedrich hat einen salafistischen Verein verboten, weitere Gruppen sind im Visier der Ermittler. Wichtige Protagonisten der deutschen Dschihadisten-Szene verlieren damit ihre wichtigste Propagandaplattform.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...838592,00.html
Mir fällt auf, dass sich Foristen dafür bei SPON bedanken, dass kritische Themen mit einem Forum bedacht werden.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber gerade bei Islamthemen befürchtete man wohl, zu viel "rechte" Meinungen*) zu generieren.
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*) rechte Meinung: Alles, was rechts neben rotgrünlinks positioniert ist.
Eine Partei zu verbieten, ist nach geltendem Recht wesentlich schwieriger als ein Vereinsverbot (wie in diesem Falle). Der Innenminister kann z.B. Vereine verbieten (und hat ja auch schon rechtsradikale und neonazistische Vereine verboten), aber eben nicht einfach so eine Partei. Dafür ist der Innenminister nicht zuständig bzw. er KÖNNTE die NPD gar nicht verbieten, denn das kann nur das Bundesverfassungsgericht.
also, das Verbot politischer Gruppierungen sollte immer die ultima ratio sein und darauf sollten Demokraten niemals stolz sein. Und schlimmer ist, wenn diese Verbote dann von den Gerichten kassiert werden müssen, weil die entsprechende gesetzliche Grundlage nicht existierte.
Der Beitrag über das jetzige Verbot ist reichlich dünn, um ehrlich zu sein, so ist der Hinweis auf einen "Sozialbetrug" eben kein Grund für ein Verbot.