Wie werden friedliche Jugendliche zu Dschihadisten? Welche Rolle spielt dabei das Internet - und was kann man gegen die Radikalisierung tun? Nach den Morden von Toulouse suchen Politiker, Wissenschaftler und Sicherheitsbehörden auf einer Konferenz in Berlin Antworten.
Islamismus-Debatte: Wo der Terror wurzelt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
So sehe ich es auch. Es wäre gut, wenn etwas im Bereich Bildung geschehen würde. Dazu gehört Wissen über Religion, und zwar nicht nur über eine einzige, die soeben an einem Ort aktuell ist. Also Geschichte.
Dagegen hat sicherlich auch niemand etwas einzuwenden.
Es macht auch viel Spaß, selbst zu forschen, ideologisches Geschwafel mit Hilfe moderner Software zu filtern und Lücken zu schließen.
Diese These wird nicht dadurch wahrer, dass man sie immer und immer wiederholt. Bin Laden war nicht ungebildet und perspektivlos, der Arzt Sawahieri ist es nicht, die Attentäter von London, die dort als Ärzte arbeiteten, waren es nicht, die studierten Attentäter vom 11.09. und unzählige andere, islamistische Extremisten, sind es auch nicht. Da auch sehr wohlhabende Menschen mit Universitätsabschlüssen dem Islamismus verfallen, können soziale Benachteiligung und mangelnde Bildung im Einzelfall vielleicht begünstigende Elemente, aber sicher nicht Hauptursachen darstellen.
So kann man es sich leicht und billig machen; Sicher ihre Anführer sind hochgebildet aber das benötigte Fußvolk, was Spenden sammelt, Nachrichten überbringt und Wohnräume schafft...., kommt zum großen Teil aus dem HS Niveau.
In diesem islamistischen Umfeld glauben die perspektivlosen Jugendlichen dann endlich jemanden gefunden zu haben, der ihnen Halt, eine Aufgabe, Vertrauen und Führung gibt. Nicht nur die Schulen versagen hier jämmerlich, sondern auch Eltern und besonders die Gutmenschen in den Ministerien die gerne wegschauen um ihre kruden Theorien an Kindern zu erproben.
der spiegel redakteur hat das zwar recht geschickt gemacht, beim genauen hinsehen fällt die - ich denke mal gewollte - täuschung doch auf...
so wäre es richtig:
1) Der Prediger (der aus Brandenburg) sagt, dass "Christen gefährlicher" seien als "die Juden",
2) der andere Mann sagt (das ist der deutsch marokkaner aus den pakistanischen bergen): "In Deutschland wird es auch Anschläge gegen das Volk geben. Warum soll in Deutschland Frieden herrschen, und Muslime leben in Angst? Wir werden den Krieg vor eure Haustür tragen, wir werden Deutsche so lange bekämpfen, bis wir ausreichend Rache für alle Verbrechen genommen haben."
der prediger der in deutschland sitzt gifter zwar auch, aber der mann in pakistan ruft zu terroranschägen direkt auf. ein kleiner aber feiner unterschied.
solche bewußte missverständliche formulierungen sind eigentlich billiges propaganda und kein guter journalismus, aber naja, keine große überraschung
Sind Sie sicher dass die Muslimverbände nichts gegen radikale Imame unternehmen? Das kann ich nicht glauben, denn die Verbände sind doch sicher an unser Grundgesetz gebunden und bekennen sich doch wohl auch zu unserer Grundordnung. Sonst dürften die doch gar nicht mehr exisitieren oder?
Ich denke
1. die Frage erübrigt sich nicht, sonst könnten wir ja alle Kriminellen unbestraft lassen.
2. habe ich nie von Ausweisung gesprochen und will die auch nicht.
Wenn ein Imam hier gegen Deutschland hetzt und offen zu Straftaten aufruft, dann muss er vor Gericht gestellt werden. Warum geschieht das nicht? Warum wird er von den muslimischen Verbänden nicht zur Ordnung gerufen?
beschreiben Sie nur eine Tatsache richtig - es "versagen" die Eltern des "Fußvolks"!
Nur bezweifel ich, ob man in diesem Fall von "Versagen" sprechen kann bedenkt man die Tatsache, das dass "Fussvolk" in der Regel im muslimischen Glauben erzogen wird.
Welchen Stellenwert die Christenheit, dass Judentum oder auch andere Religionen in den Augen dieser "Glaubensbrüder" haben und wie man mit ihnen umzugehen hat - lesen Sie den Koran; es dürfte nicht schwer sein im Web eine entsprechende Übersetzung zu finden!
Schulen, die werden daran überhaupt nichts ändern es sei denn, es handelt sich um Koranschulen. Nur, in welche Richtung diese "Bildung" führt, das zu erkennen muß man wahrlich kein Prophet sein.