Getty ImagesEin junger Muslim wird verführt - von Schweinswurst, von einer Frau, vom Islam. In seinem Roman "Himmelsucher" zeigt Ayad Akhtar viele Widersprüche in der islamischen Welt auf. Für den Autor ist das auch ein Risiko: Selbst eine satirisch gemeinte Koranverbrennung dürfte schlecht ankommen.
Ayad Akhtars Islamroman Himmelssucher - SPIEGEL ONLINE
...wenn irgendwann mal ein Islamhasser mit genügend Geld daherkommt und einen Fernsehsender aufmacht, der 24*7 nur die "Schmähvideos" - pardon, "Christen- und Judenkritischen Filme" - abnudelt, die man in der Islamischen Welt überall um die Ohren geballert bekommt ?
Für solche Filme gilt sogar in Syrien die Meinungsfreiheit.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.10.2012
In einem schönen Interview auf Seite 1 des Feuilletons fasst Salman Rushdie seine Sicht auf die jüngsten Rücksichts- und Islamdiskussionen zusammen. "Es wird immer zu Respekt vor irgendwelchen Gefühlen geraten und zu Umsicht, noch einmal: Dies sind Codewörter für Angst.
Wir sind in ganz wenigen Ländern auf der Welt privilegiert, sagen zu dürfen, was wir wollen. Es gibt nur wenige Länder auf der Welt, in denen wir dieses Geschenk haben. Wir müssen es wertschätzen. Alle anderen wollen es, wir haben es - lasst uns nicht benehmen, als ob wir es nicht brauchen."
Perlentaucher: Heute in den Feuilletons - SPIEGEL ONLINE