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Irrweg Große Koalition: Die deutsche Lähmung

Nächstes Jahr ist Bundestagswahl. Bislang deutet alles auf eine Große Koalition hin. Aber das ist kein Zeichen für die Stabilität unserer Demokratie. Sondern für ihr Siechtum. Die Deutschen sollten sich das ersparen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...848409,00.html
  1. #10

    Oppositionslos

    Sehr gut zusammengefasst. Die Sekundantin der Alternativlosigkeit ist die Oppositionslosigkeit in diesem Land. Woran liegt dieses Verstummen der SPD und Grünen, dieser Charme der Blockpartei? Fehlt es an Ideen? Oder hat die Lobby ganze Arbeit geleistet. Man kann es sich nur denken. So jedenfalls wird demnächst eine Partei auftauchen, die diese Lücke besser füllt als die Piraten und wir können nur hoffen, dass sie nicht vom rechten Rand kommt.
  2. #11

    Völlig daneben!

    "Aber wenn die Demoskopen losgehen und die Deutschen fragen, stellt sich heraus: das Land ist mit sich und seiner Regierung im Reinen." - ? Herr Augstein, das sind Lügen!
    Noch nie in den letzten 40 Jahren waren die Deutschen so einhellig der Meinung, dass es einen deutlichen Kurswechsel in der Politik geben muss. Das Land verausgabt sich, der Wohlfahrtsstaat produziert den Bankrott. Es wird tatsächlich Zeit für eine neue Regierung – für eine, die wieder Freiheit und Gerechtigkeit schafft und die Bürger nicht verkauft und enteignet. Ansätze gibt es genügend – DIE FREHIET, DIE KONSERVATIEN – diese Ansätze müssen nur gebündelt werden und könnten dann die dringend notwendige Alternative zur jetzigen Ausverkaufspolitik werden.
  3. #12

    Also CDU/CSU darf man nicht mehr wählen, weil der Herr Augstein sonst weint. Ok.

    Aber die SPD darf man ja dem Artikel folgend auch nicht wählen, da sie gar niemanden zu haben scheint, der den Job machen möchte. Ok.

    Also wählen wir die FDP, ja? Nein war nur ein Scherz, natürlich.

    Die Grünen wohl dann. Hört sich doch gut an. Statt Angela Merkel also Claudia Roth. Ups. Hoffentlich ist dann in Europa nicht irgendwo eine Krise, sonst müssen wir da wieder einmarschieren, die Grünen sind in dieser Hinsicht ja eher pragmatisch. Also dann dann doch lieber nicht zuviel Grün.

    Bleiben nur noch .... Piraten und Linke. Tolle Auswahl. Obwohl ich zugeben muss, das Sarah Wagenknecht zumindest ein optischer Gewinn wäre...
  4. #13

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nächstes Jahr ist Bundestagswahl. Bislang deutet alles auf eine Große Koalition hin. Aber das ist kein Zeichen für die Stabilität unserer Demokratie. Sondern für ihr Siechtum. Die Deutschen sollten sich das ersparen.
    Da trifft es sich gut, dass das Wahlrecht überarbeitet werden muss. Einfach ein Mehrheitswahlrecht einführen, und das Thema Große Koalition hat sich erledigt.
  5. #14

    Bravo, Herr Augstein...

    ...da kann ich Ihnen mal ausnahmsweise zustimmen. Der Artikel trifft es ganz gut.

    Die SPD wie wir sie mal kannten, ist quasi nicht mehr vorhanden. Früher gab es noch SPDler mit einem Arsch in der Hose, Heute aber nur noch Duckmäuser, die gerne ohne Verantwortung übernehmen zu wollen als kleiner Koalitionspartner auf die hochdotierte Pension hinarbeiten.
  6. #15

    Unfassbar

    Unfassbar was für einen nicht durchdachten Schwachsinn Herr Augstein hier schreiben darf. Deutschland wir hier als Sündenbock dargestellt, soll auf einmal zur verantwortung gezogen werden .....jetzt auf einmal. Andere nationen wirtschaften schlecht, sind korrupt und leben von Vetternwirtschaft . hier wird nicht nacht eingreifen und der Meinung deutscher Politiker gefragt, ...hier geht es auf einmal um die Autonomie eines jeden Staates, aber jetzt auf einmal, ist der " Deutsche " ...ja der grosse gewinner und soll voll in die Verantwortung gezogen werden. Herr Augstein, sie sollten sich vielleicht selbst nocheinmal mit der Geschichte auseinander setzten und der Spiegel offensichtlich mit der Inhaltlichkeit die er veröffentlicht.
  7. #16

    Letzter Satz!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nächstes Jahr ist Bundestagswahl. Bislang deutet alles auf eine Große Koalition hin. Aber das ist kein Zeichen für die Stabilität unserer Demokratie. Sondern für ihr Siechtum. Die Deutschen sollten sich das ersparen.

    Bundestagswahl: Jakob Augstein warnt vor einer Großen Koalition - SPIEGEL ONLINE
    Hmm, also wenn ich mir mal die letzten Kolumnen von Herrn Augstein und seine doch sehr "soziallastigen" Thesen anschaue, wird mir noch nicht ganz klar was Herr Augstein mit "kostspielig" meinen könnte!

    Also "Transferleistungen" im Sozialsystem und innerhalb Europas, sind auch nicht billig zu haben!
  8. #17

    Postdemokratische Einheitspartei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nächstes Jahr ist Bundestagswahl. Bislang deutet alles auf eine Große Koalition hin. Aber das ist kein Zeichen für die Stabilität unserer Demokratie. Sondern für ihr Siechtum. Die Deutschen sollten sich das ersparen.

    Bundestagswahl: Jakob Augstein warnt vor einer Großen Koalition - SPIEGEL ONLINE
    Deutschland wird de facto von einer post-demokratischen Einheitspartei aus Schwarz-Rot-Grün und Gelb unter Vorsitz der ersten Sekretärin des Zentralkomitees dieser Partei regiert.

    Und keine Partei möchte daran was ändern, alle wohl nur ihr Schäfchen und das ihrer Bankerfreunde in Sicherheit bringen.

    Es ist Zeit für eine neue Partei, für eine Partei die Alternativen aufzeigt.

    Man stelle sich vor: es ist wieder Bundestagswahl und keiner geht mehr wählen!

    Deshalb brauchen wir eine Änderung unseres Wahlsystems: In den Bundestag und in die Regierung kommt nur jemand, der in seinem Wahlkreis direkt gewählt wurde: Mit einem Schlag wären wir viele Spitzenpolitker los. Der Schleichweg an die Macht über die Liste wäre dann nicht mehr möglich. Außerdem könnten wir alle zwei Jahre die Hälfte der Mandate neu wählen. Das würde den Parlamentariern Beine machen.
  9. #18

    Die Grünen waren das schlechteste Beispiel..

    ..dass eine neue Partei in der Regierung (1998) nichts bewegen kann.

    Sie starteten als Tiger und landeten als Bettvorleger, z. B. als Friedenspartei, als die sie sich gerne gaben, haben sie den Jugoslawienkrieg mitgemacht bzw. mitmachen müssen.

    Vielleicht haben es einige immer noch kapiert, dass Deutschland als besiegtes Land im Bündnis mit EU, NATO gar nicht frei ist.
    Im Zweifel bestimmen die Alliierten, wo´s lang geht und nicht wer zufällig gerade in Deutschland als neue Partei in der Koalition ist.

    Die Zwänge der EU werden eher noch mehr und die Machtlosigkeit einer jeden deutschen Regierung noch geringer.

    Im Grunde ist es egal, wer unter Obama/Baroso/Junker gerade deutscher Bundeskanzler ist.

    Die Abhängigkeit vom Kapital lasse ich sogar noch außen vor. Wo ist heute ein Herr Fischer, eine Frau Scheel z. B. von den Grünen beschäftigt?
  10. #19

    einfacher

    Zitat von shokaku Beitrag anzeigen
    Da trifft es sich gut, dass das Wahlrecht überarbeitet werden muss. Einfach ein Mehrheitswahlrecht einführen, und das Thema Große Koalition hat sich erledigt.

    Viel einfacher: die Stimme für den Direktkandidaten ist auch automatisch die für die Partei. Schon hätten sich auch die Überhangmandate erledigt.


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