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Irans Außenminister im SPIEGEL: "Assad ist vom Sieg überzeugt"

REUTERSDer iranische Außenminister warnt den Westen im SPIEGEL vor einer Fehleinschätzung der Syrien-Frage. Wenn die Nato interveniere, um eine Flugverbotszone durchzusetzen, werde das die Lage nur verschlimmern, sagt Ali Akbar Salehi - und verrät, wann er die Unterstützung für Assad aufgeben würde.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-859918.html
  1. #1

    Ach, den gemeinen Mord nennt man bei Spiegel jetzt auch Tötung.
  2. #2

    Erstaunlich,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der iranische Außenminister warnt den Westen im SPIEGEL vor einer Fehleinschätzung der Syrien-Frage. Wenn die Nato interveniere, um eine Flugverbotszone durchzusetzen, werde das die Lage nur verschlimmern, sagt Ali Akbar Salehi - und verrät, wann er die Unterstützung für Assad aufgeben würde.

    Irans Außenminister Salehi im SPIEGEL-Interview zur Syrien-Krise - SPIEGEL ONLINE
    ... daß dem iranischen Außenminister die Plattform eingeräumt wird, sich zu äußern; und erstaunlich auch, was der Mann zu sagen hat. Das kann man uneingeschränkt unterschreiben. Paßt aber so gar nicht in die übliche Berichterstattung über die Situation in Syrien.
  3. #3

    Können die "Freunde Syriens"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der iranische Außenminister warnt den Westen im SPIEGEL vor einer Fehleinschätzung der Syrien-Frage. Wenn die Nato interveniere, um eine Flugverbotszone durchzusetzen, werde das die Lage nur verschlimmern, sagt Ali Akbar Salehi - und verrät, wann er die Unterstützung für Assad aufgeben würde.

    Irans Außenminister Salehi im SPIEGEL-Interview zur Syrien-Krise - SPIEGEL ONLINE
    ihre Schützlinge nicht davon abringen die iranischen Geiseln zu töten ?

    Das ist doch ein ganz schlechtes Image, oder ?
  4. #4

    menschenverachtend

    aha, legitimationsverlust erst bei einsatz von massenvernichtungswaffen. Im umkehrschluss ist es also legitim, die eigene bevölkerung durch massenhaften einzelbeschuss zu killen. Wie pervers!

    außer in einer expliziten, individuellen notwehrsituation des einzelnen hoheitsträgers (polizist, soldat o.ä.) hat der staat absolut kein recht, unter keinen denkbaren umständen, seine eigenen bürger zu töten!

    in dem moment, in dem ein bürgerkrieg gegen den eigenen staat ausbricht, hat dieser staat seine legitimation längst schon verloren. Entweder eine zivilgesellschaft funktioniert zivilisiert, oder es herrscht barbarei. So simpel.
  5. #5

    Zitat von autocrator Beitrag anzeigen
    aha, legitimationsverlust erst bei einsatz von massenvernichtungswaffen. Im umkehrschluss ist es also legitim, die eigene bevölkerung durch massenhaften einzelbeschuss zu killen. Wie pervers!

    außer in einer expliziten, individuellen notwehrsituation des einzelnen hoheitsträgers (polizist, soldat o.ä.) hat der staat absolut kein recht, unter keinen denkbaren umständen, seine eigenen bürger zu töten!

    in dem moment, in dem ein bürgerkrieg gegen den eigenen staat ausbricht, hat dieser staat seine legitimation längst schon verloren. Entweder eine zivilgesellschaft funktioniert zivilisiert, oder es herrscht barbarei. So simpel.
    ähhhhmmmm... welcher .. "Bürgerkrieg" denn jetzt?!?
  6. #6

    waren Sie da

    Zitat von autocrator Beitrag anzeigen
    aha, legitimationsverlust erst bei einsatz von massenvernichtungswaffen. Im umkehrschluss ist es also legitim, die eigene bevölkerung durch massenhaften einzelbeschuss zu killen. Wie pervers!

    außer in einer expliziten, individuellen notwehrsituation des einzelnen hoheitsträgers (polizist, soldat o.ä.) hat der staat absolut kein recht, unter keinen denkbaren umständen, seine eigenen bürger zu töten!

    in dem moment, in dem ein bürgerkrieg gegen den eigenen staat ausbricht, hat dieser staat seine legitimation längst schon verloren. Entweder eine zivilgesellschaft funktioniert zivilisiert, oder es herrscht barbarei. So simpel.
    haben Sie was gesehen,können Sie beurteilen was Sache ist.
    Wenn die Anderen an der Macht sind,wirds auch nicht besser.

    Meiner Meinung nach will der Westen da nur Unruhe stiften und
    seine Ölgünstlinge einsetzen.
  7. #7

    Zitat von autocrator Beitrag anzeigen
    aha, legitimationsverlust erst bei einsatz von massenvernichtungswaffen. Im umkehrschluss ist es also legitim, die eigene bevölkerung durch massenhaften einzelbeschuss zu killen. Wie pervers!

    Wäre schlau niemals zu vergessen, dass dies bei uns bis zum Ende des letzten Weltkrieges genauso gehandhabt wurde. Sich hinzustellen, dass dies doch allen klar sei, ist vermessen. Schließlich empfanden wir es mal als legitim und die Menschen dort empfinden es noch als legitim.
    Sozusagen der Stärkere frisst den Schwächeren. Da müssen andere Dinge passieren, damit sich das ändert.
  8. #8

    Die Geschichte ist...

    ... voll von Despoten, die meinten, den Endsieg erringen zu können.
  9. #9

    Wenn Assad vom Sieg überzeugt ist, andere Diktatoren waren es auch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der iranische Außenminister warnt den Westen im SPIEGEL vor einer Fehleinschätzung der Syrien-Frage. Wenn die Nato interveniere, um eine Flugverbotszone durchzusetzen, werde das die Lage nur verschlimmern, sagt Ali Akbar Salehi - und verrät, wann er die Unterstützung für Assad aufgeben würde.

    Irans Außenminister Salehi im SPIEGEL-Interview zur Syrien-Krise - SPIEGEL ONLINE
    Früher oder später verschwinden sie alle in der Versenkung. Nur Franko hat sich aus dem Morden herausgehalten und so lange überlebt. Während Spanien bis heute an den Nachwirkungen leidet, weil sich durch die Langzeit-Diktatur möglicherweise die Lebenseinstellungen im Volk verändert haben.
    Assad wird genau so wenig überleben, wie das Großmaul in Libyen. Sobald Syrien fällt, fällt auch der überfällige Iran. Man sieht, wie man dort von der Schah-Diktatur in die verlogene Gottesstaat-Knechtschaft fiel.








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