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Iran: Gerüchte über Explosion in wichtiger Atomanlage
DPAEs ist ein unbestätigter Bericht, der mit großer Vorsicht zu lesen ist - doch sollte er stimmen, dann muss Irans umstrittenes Atomprogramm einen schweren Schlag hinnehmen: In der unterirdischen Anlage von Fordo soll es eine Explosion gegeben haben.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-879942.html
- #1 27.01.2013 16:36 von
Is' klar ...
... passiert so etwas in einer iranischen Atombombenfabrik, muss es sich ja um Sabotage gehandelt haben ...
Warum gibt es eigentlich Leute, die meinen, die Iraner hätten ein Recht auf Atomtechnologie, wir aber nicht? - #2 27.01.2013 16:55 von
Is auch klar...
Diejenigen, die sich (zurecht) darüber aufregen, dass der Iran (nicht die Iraner) bald die Bombe hat, nehmen sich durchaus das Recht heraus, ausreichend Bomben zu haben, um den ganzen Nahen Osten in Wüste zu verwandeln.
Und die Technologie haben wir (als Deutsche) schon... nur gottseidank in unserer Mehrheit auch genug Verstand, um zu erkennen, wie sinnlos es wäre, deutsche Atomraketen auf unsere Nachbarn zu richten. - #3 27.01.2013 16:57 von
Britische Wettbüros anfragen ...
Um den Wahrheitsgehalt dieses Berichtes abzuklopfen, würde ich mich eher auf die Quoten britischer Wettbüros verlassen als auf dubiose Exil-Iraner oder ausgerechnet die in Außenpolitik so qualifizierte "Welt am Sonntag" ... Anyway, sollte es stimmen, wäre das mal eine gute Nachricht.
- #4 27.01.2013 17:04 von
verwunderlich: ...
Im zweiten Absatz heisst es, man könne die Eingänge zu den Tunnels sehen, aber nicht, was darin vorgeht. Aber im vorletzten Absatz wird dann als Gewissheit verkündet, in ebendiesem uneinsehbaren Tunnel befänden sich 2000 Zentrifugen - und man kennt sogar den Anreicherungsgrad des Produktes. Wie passt das zusammen? Ist der Autor da drin gewesen zum nachzählen? Hat er den Anreicherungsgrad selber analysiert?
- #5 27.01.2013 17:05 von
Grenzwertig
Neben dem Wahrheitsgehalt dieser Meldung, sind auch die Reaktionen einiger Forenteilnehmer grenzwertig. Wenn es im französischen La Hague zu einer großen Explosion kommt, fände ich es ebensowenig erfreulich wie in Fordo. Radioaktives Material dass frei in die Umwelt getragen wird erfreut nur geistig Minderbemittelte.
- #6 27.01.2013 17:06 von
mit rosser Vorsicht zu lesen - nicht wie in Syrien
"Es ist ein unbestätigter Bericht, der mit großer Vorsicht zu lesen ist " - ich wuenschte mir der Spiegel wuerde so etwas auch bei den Berichten der 'Syrischen Beobachtungsstelle fuer Menschenrechte' dazuschreiben, aber da scheint es ja andere Prioritaeten zu geben (Islamisten in Syrien sind gut, in Mali schlecht).
Warum wird eigentlich sofort an Sabotage gedacht? Wenn da Druck besteht die Produktion zu erhoehen, kann es sich auch um einen Unfall handeln. - #7 27.01.2013 17:24 von
Gewaltige Explosion?
Wenn sämtliche Fahrstühle zur Oberfläche sowie alle Notausgänge gleichzeitig blockiert sind, muss es sich schon um eine sehr große Explosion gehandelt haben. Offenbar wurde sie von der Bevölkerung noch in 5 km Entfernung gespürt.
- #8 27.01.2013 17:24 von
Bitte sachlich, korrekt und differenziert.
Seien Sie doch einfach etwas zurückhaltend und sachlich. Erstens kann niemand sagen, ob die Meldung auf Tatsachen beruht und richtig ist, oder aber verfälscht, oder nur pure Propaganda. Zweitens ist Ihr Ausdruck "Atomtechnologie" so laienhaft wie nur möglich. Technologie in der Anwendung strahlenden Materials haben wir in Deutschland. Technologie in Bezug auf Nutzung von spaltbaren Materialien für die Energieerzeugung haben wir. Leider. Technologie für die Herstellung von Waffen unter Einbeziehung dieser Materialien haben wir. Leider. Was wir nicht haben, sind Nuklear-Waffen in unserer Landesverteidigung. Zum Glück.
- #9 27.01.2013 17:25 von
Weil die ihre Zentrifugen nicht selbst bauen.
SPON, August 2012: "Im Atomkonflikt mit Iran droht erneut die Eskalation. Das Regime hat seine Urananreicherungsanlage in Fordo beträchtlich erweitert. Die Produktionskapazitäten seien verdoppelt worden, heißt es in einem neuen Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Rund 2000 Zentrifugen seien in der unterirdischen Anlage nahe der im Zentrum des Landes gelegenen Stadt Ghom installiert worden. Im Mai hatte es dort nur rund tausend gegeben, erklärt die IAEA. Allerdings seien nur etwa 700 der Zentrifugen, die zur Anreicherung von Uran benötigt werden, in Betrieb.
Manchmal ist Ironie unnötig.
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