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IQ von 162: Verein der Superhirne nimmt Dreijährige auf

action pressSie zählt zu den jüngsten Mitgliedern des Hochbegabten-Clubs Mensa. Bei Alice Amos aus Großbritannien wurde ein IQ von 162 festgestellt. Dabei hatten sich die Eltern der Dreijährigen zunächst Sorgen gemacht, weil ihre Tochter nicht sprechen wollte.

http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...-a-882470.html
  1. #1

    Mens sana in corpore Sanella.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie zählt zu den jüngsten Mitgliedern des Hochbegabten-Clubs Mensa.
    Ausgerechnet zu Mensa. Das arme Kind!
    Ich weiß zwar nicht, wie die Brüder in UK aufgestellt sind, aber in Deutschland kommen die diversen Ortsvereine über die Veranstaltung gemeinsamer Spieleabende irgendwie nicht groß hinaus.

    Und die Mitgliederzeitschrift (sorry...) ist ein Fall für die Menschenrechtskommission.
  2. #2

    Nanu? Noch kein einziger Naserümpfer, der die Diskussion mit einem wohldurchdachten "Intelligenz kann man gar nicht richtig messen!" und "Iiiich brauch sowas ja nicht." bereichert? Na egal, wird ja nicht lange dauern.

    So, zum Artikel: Der Autor sollte sich nochmal schlau machen (haha), daß unterschiedliche "IQ-Zahlen" in erste Linie bedeuten, daß die Skaleneinteilung für die "Breite" der Verteilungskurve etwas anders ist und der 2-Sigma-Bereich deswegen von 100 bis zu je nach Auswertungsvorgehen unterschiedlichen Zahl reichen kann, es bedeutet nicht (wonach es etwas klingt, aber vielleicht gar nicht gemeint war), daß die Tests woanders leichter/schwerer sind oder daß woanders klügere Leute wohnen. Das ist nur nicht besonders offensichtlich, weil die Zahl dimensionslos ist (und "IQ-Punkte" ist keine sinnvolle Maßeinheit).

    Eine etwas holprige Analogie, die aber den Unterschied gut aufzeigt, ist, daß z.B. Entfernungen je nach Land mal metrisch und mal vielleicht in Meilen, Yard oder Zoll gemessen werden. SF und NY sind 4200 km voneinander entfernt, oder halt 2600 Meilen. Die Entfernung als solche ist aber gleich.

    Insofern kann ein- und dieselbe Person bei typischen und anerkannten Tests in D eine 135 erreichen und in USA vielleicht 160. Das steckt dahinter.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie zählt zu den jüngsten Mitgliedern des Hochbegabten-Clubs Mensa. Bei Alice Amos aus Großbritannien wurde ein IQ von 162 festgestellt. Dabei hatten sich die Eltern der Dreijährigen zunächst Sorgen gemacht, weil ihre Tochter nicht sprechen wollte.

    IQ von 162: Mensa-Verein nimmt Dreijährige als Genie auf - SPIEGEL ONLINE
    Das war's für's Kind und das Kindsein.
  4. #4

    Ende 70er

    Zitat von HuFu Beitrag anzeigen
    Das war's für's Kind und das Kindsein.
    hatte ich diesen Test auch gemacht und mit "nur" 140 die Aufnahme geschafft. Aber als ich dann die Mitglieder mal traf ... verzichtete ich dankend. Nerds
  5. #5

    Zitat von kommentor Beitrag anzeigen
    ...daß die Tests woanders leichter/schwerer sind oder daß woanders klügere Leute wohnen.
    ...
    Insofern kann ein- und dieselbe Person bei typischen und anerkannten Tests in D eine 135 erreichen und in USA vielleicht 160. Das steckt dahinter.
    Also ist es definitiv einfacher in den USA über 130 zu kommen, als in D - genauso wie es einfacher ist in D über 100 zu fahren als in den Staaten...

    Sorry, falls ich da jetzt mit meinem noch nie gemessenen IQ evtl jemand zu nahe getreten bin ;-)
  6. #6

    Hallo Kommentor,
    danke für den Beitrag, das erspart mir das für nach das Lesens des Forums geplante googeln. Schön anschaulich erklärt!
    Sind die Ermittlungsverfahren nicht genormt? Oder, wenn schon die Auswertungen nicht einheitlich sind, sind es denn die Tests?
    MfG
  7. #7

    So hätte ich es mir in der Schule gewünscht...

    Zitat von kommentor Beitrag anzeigen
    ... Eine etwas holprige Analogie .... ist, daß ... (Distanzen) mal metrisch und mal vielleicht in Meilen, Yard oder Zoll gemessen werden .... Insofern kann ein- und dieselbe Person bei typischen und anerkannten Tests in D eine 135 erreichen und in USA vielleicht 160.
    Ich finde das keineswegs holprig, sondern sehr anschaulich dargestellt.

    Allerdings muss ich bei dem Thema immer an all die Unbedenklichkeits- und Grenzwerte denken (z.B. Schwermetalle in der Nahrungskette), die sich bei Bedarf ja auch jederzeit an die Gegebenheiten anpassen lassen, und das ganz ohne Unterschiede in der Metrik.
  8. #8

    superhirn

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie zählt zu den jüngsten Mitgliedern des Hochbegabten-Clubs Mensa. Bei Alice Amos aus Großbritannien wurde ein IQ von 162 festgestellt. Dabei hatten sich die Eltern der Dreijährigen zunächst Sorgen gemacht, weil ihre Tochter nicht sprechen wollte.

    IQ von 162: Mensa-Verein nimmt Dreijährige als Genie auf - SPIEGEL ONLINE
    sie hat nach stern also das intelligenzalter einer 5-jährigen. gratulation. wer möchte das nicht?
  9. #9

    Wie aussagekräftig sind derartige Tests in dem Alter?

    Wie aussagekräftig sind derartige Tests in dem Alter? Die Kleine wird kognitiv wohl deutlich weiter entwickelt sein als ihre Altersgenossen, aber lässt sich anhand dessen zuverlässig der IQ im Erwachsenenalter vorhersagen?


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