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iPhone und iPod touch: Apple öffnet die Tür - ein wenig

Keine zwei Woche haben die Hacker gebraucht: Jetzt können sie wieder Apples iPhone-Sperren umgehen und Software auf dem Gerät installieren. Apple veröffentlicht Programme, die ganz offiziell auf iPhone und iPod laufen - aber nur wenn man online ist.

http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil...511044,00.html
  1. #1

    Katz und Maus

    Auch nach der ersten Verunsicherung über das 1.1.1 Update geht das Rennen weiter, jetzt mit dem aktuellen Jailbreak über eine Sicherheitslücke bei Tiffs in Safari… ganz klar etwas zu komplex für den Allerweltsnutzer. Ich denke der Anpruch eines normalen iPhonekäufers ist ein stabiles Gerät kaufen dass hält was es verspricht und tut was es soll. Und eben nicht das iPhone als transportablen Kleincomputer (was es natürlich ist) zu betrachten und aufzubohren.
  2. #2

    iPhone in Europa

    Wenn Apple seine inakzeptable Produktpolitik nicht ändert, werden Apple und die euroäischen Exklusivanbieter, wie T-Mobile in Deutschland, keine Freude mit der Vermarktung des ansonsten attraktiven iPhones haben.

    Europäer reisen viel in andere europäische und andere Länder und sind es gewohnt, bei Bedarf ihre SIM Karten ihres Mobiltelefons zu tauschen. Wenn dies mit dem iPhone nicht möglich ist bzw. nur über einen unsicheren Hack, dann ist anzuraten, sich kein iPhone zuzulegen, bis Apple bzw. ihre Provider eine freigeschaltete Version anbieten.

    Es sollte unverändert gelten, dass ein Käufer einer Ware uneingeschränkt nutzen kann, soweit er nicht gegen Gesetze verstößt.

    Die rechtliche Lage kenne ich nicht gut, kann daher nichts dazu sagen. Der französische Exklusiv-Provider Orange ließ melden, das französische Recht lasse den Verkauf eines gesperrten Telefons nicht zu.

    Hoffentlich sind T-Mobile, Orange und die britische O2 in diesem Punkt stur und lassen sich nicht auf diesen lock/unlock Wahnsinn mit Apple ein.
  3. #3

    Weniger verdient als erwartert...

    Ich verstehe sehr gut, das Apple seine Einnahmen sichern will,
    aber erst das entsperrte IPhone / IPod ist erst so richtig "geil".

    IMO, kann sogar soweit gehen, das diese Dinger zwar noch von Apple gekauft werden, aber dann gnadenlos in der Opensource Comunity Landen und dort bleiben. Dann würden die Jungs wenigstens noch an der Hardware verdienen, oder noch schlimmer, Chinesen bauen eine Art IPhone mit Kipp und Touch display aber Linux als OS nach und *das* boomt.
  4. #4

    iPhone

    Früher oder später wird Apple das iPhone ganz freigeben.

    Und dem Schreiberling dieses Artikels sollte man auch freigeben, damit er einen Deutschkurs belegen kann und die Rechtschreibregeln und Kommasetzung lernen kann.....
  5. #5

    Die Apple-Strategie ist so durchsichtig ..

    Die Apple-Strategie ist so durchsichtig und soooo krank.
    Apple macht so überhaupt keinen Hehl daraus, wie massiv sie ihre Kunden bevormunden und zukünftig abkassieren wollen/werden - und das allen nur dafür, dass der Kunde zu den "early adopters" gehört.
    In einem Jahr werden Geräte mit derartigen Eigenschaften Stand der Technik und überall verfügbar sein. Dann kann sich ein Markt für Mehrwertdienste entwickeln, der seinem Namen gerecht wird und in dem sich die Preise aus Nachfrage und Angebot ergeben.

    Aber das wäre ein Graus für Herrn Jobs und das Aus für das Apple-Geschäftsmodell: Denn dann würde die Frage laut werden, warum man dem Hersteller eines höchst gewöhnlichen Glases erlauben soll, den Preis für das Getränk zu bestimmen, das man daraus zu trinken gedenkt. Aber Apple geht sogar noch weiter und will sogar darüber bestimmen, welchen Saft man zu trinken habe und welcher verboten ist.

    Auch wenn es noch so schick aussieht: Die Apple-Strategie widerspricht so grundsätzlich allem, was eine freie Marktwirtschaft auszeichnet - und Apple stinkt, nachweislich :)

    F. Mayer
  6. #6

    Bin begeistert

    also ich habe mir den iPod Touch vor zwei wochen aus den USA mitgebracht, und bin absolut begeistert von dem Teil. Ich muss dazu sagen, daß ich bislang Apple-Produkte aus verschiedensten Gründen gemieden habe, aber das Gerät hat mich sofort überzeugt.

    Das einzige Manko was ich bislang sehe, ist das man Termine im Kalender nicht über das Gerät selber editieren kann (müssen mit dem Rechner synchronisiert werden).

    Ich persönlich benötige keine weiteren Programme oder Spiele auf meinem iPod Touch. Ein Software die mir das Wetter in meiner Stadt anzeigt ist ein nice-to-have, aber ganz ehrlich, wer benötigt so etwas wirklich? Und jetzt bitte nicht mit dem Argument kommen "....aber ich möchte bestimmen, was auf meinem gerät läuft und was nicht....". Bevor man das Gerät kauft, sollte man wissen, was es kann, und was nicht. Und wenns einem nicht gefällt, sollte man die Finger von lassen.
  7. #7

    Gesetze der freien Marktwirtschaft?

    Zitat von FMayer Beitrag anzeigen

    Auch wenn es noch so schick aussieht: Die Apple-Strategie widerspricht so grundsätzlich allem, was eine freie Marktwirtschaft auszeichnet - und Apple stinkt, nachweislich :)

    F. Mayer
    wieso widerspricht die Apple-Strategie den freien Marktgesetzen? Kann mich an kein Kapitel aus dem Buch "The Invisible Hand" erinnern, das "die Apple-Strategie und Ihr Widerspruch zu den freien Kräften der Marktwirtschaft" behandelt.

    Was die Gesetze der freien Marktwirtschaft betrifft, erlaubt Apple es immer noch jedem, sein Apple-Produkt frei zu erwerben und auch wieder zu verkaufen. Oder auch einfach nicht zu kaufen, denn Apple zwingt Ihnen das Produkt ja nicht auf, gelle!
  8. #8

    Die wunderbare neue Welt für Apple

    Es ist wunderbar zu sehen, wie schnell sich die Türe für den Käufer schliesst, wenn er die Produkte nicht nach der Marketingstrategie einer Firma verwendet. Apple, vormals Streiter im Sinne einer guten Sache, einer Alternative zum Gates-Kram, macht sich mit seinen Feinden gemein. rima, Jungs, habt ihr also doch nichts gelernt, ich hätte auch nict gedacht, dass ihr das lange durch haltet. Apple macht seine Käufer genauso zum Instrument, wie andere auch.
    Und richtig, kaufen muss man das nicht. Aber wer die Sachen kauft, soll sich seinen Besitz so nähern, als wenn er ihm wirklich gehört und nicht, als wenn er ihn nur geietet hätte. Jeder Hack, der mir erlaubt, mehr aus meinem Eigentum heraus zu holen, ist mir recht.
  9. #9

    Wo ist das Problem?

    Irgendwie versteh' ich nicht, warum sich jetzt alle aufregen.
    Das iPhone wurde von Anfang an als abgeschottetes System verkauft, auf Hacks kann man sich nie dauerhaft verlassen.
    Außerdem passt das "Abschotten" doch auch perfekt zu Apples bisheriger Strategie: Wo wenig rumgepfuscht werden kann (bei den Computern auch via Hardware) ist es leichter, das System stabil zu halten - und weniger flexible Schnittstellen sind meist auch flotter. Außerdem will Apple ganz sicher nicht die zweifelhafte Berühmtheit bekommen, durch die weite Verbreitung einer homogenen Plattform eine perfekte Viren-Basis geschaffen zu haben. (Windows Mobile ist dagegen heterogener als es manchem Entwickler lieb ist - jeder Hersteller baut jedem neuen Gerät seine eigenen Bugs, Treiber und "Erweiterungen" ein...)
    Zudem passt es zur Zielgruppe: Leute, die ein "trendiges" und leicht zu bedienendes Gerät mit vielen "Gizmos" haben wollen, aber nicht unbedingt an Konfigurationsdateien oder der Registry rumschrauben würden und auf dem PC (bzw. Mac) vor jeder Installation erstmal ein Backup machen (lassen), weil man ja irgendwo den falschen Knopf drücken könnte...

    Ein wenig schade ist's natürlich schon, hätte ein offenes iPhone-System doch eine gute Konkurrenz zum etwas eingeschlafenem Windows Mobile sein können. PalmOS ist ja seit Jahren nur noch ein Zombie, der ähnlich wie der C64 nur noch durch alte Fans am künstlich am Leben erhalten wird (sicher, beides an sich nicht schlecht, aber absolut nicht mehr zeitgemäß), und Symbian kommt bei Geräten ohne Touchscreen auch nicht so recht aus seiner Nische.
    Aber vielleicht tut sich ja was, wenn endlich mal eine brauchbare Linux-Plattform für Smartphones verfügbar ist. Versuche gibt's ja genug, mit Palm sogar eine Marke, die stark genug für eine ausreichende Verbreitung sein könnte.








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