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IPhone-Hersteller: Mitarbeiter sollen Selbstmord-Verzicht unterschreiben

Seit Anfang des Jahres haben sich zehn Menschen beim Elektroriesen Foxconn umgebracht. Nun fordert das Unternehmen von seinen Mitarbeitern das schriftliche Versprechen, sich nichts anzutun. Apple verspricht, die Schritte des iPhone-Herstellers zu beobachten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...696823,00.html
  1. #80

    schöne Spanne

    Zitat von Hercules Rockefeller Beitrag anzeigen
    Stimmt, die 500 Euronen für ein ipad/phone ist wirklich absolute Geizspitze-so billig, dass selbst KIK-Kunden angewidert das Gesicht verziehen! Wirklich, Telefone für 1000 Mark das Stück, wo sind wir nur mit unserem Billigwahn hingekommen!
    tja, da sieht man mal was für eine Gewinmmarge die ziehen. Bei Foxconn werden die Teile für 260 US$ geliefert.
  2. #81

    Kirche im Dorf?

    Zitat von eth_problembär Beitrag anzeigen
    Im Artikel wird nur auf den 19- jährigen hingewiesen, der sich auf den Firmengelände in den Tod stürzte, von den anderen 9 Opfern ist nicht bekannt WO sie sich das Leben nahmen.
    Nehmen wir an diese 10 (von 800.000!!) hätten sich wirklich auf den während der Arbeit das Leben genommen, glaube ich kaum (und das ist tragisch) dass dies überdurchschnittlich wäre, auch im Vergleich mit westlichen Ländern.

    Also die Bäume bitte im Wald lassen...
    Es ist bekannt (9 von 10), WO sie sich das leben nahmen.
    Das steht im Artikel:
    "..., wo das Unternehmen 300.000 Menschen beschäftigt. Vom dortigen Werk haben sich neun Arbeiter in den Tod gestürzt."

    Vielleicht selber mal die Kirche im Dorf lassen, bevor man das anderen vorwirft?

    Der 19-jährige war also nur einer von 9 Personen, der sich vom Werk stürzte - wenn das kein Statement gegen das Unternehmen ist - was dann? Und wie du selber schreibst überdurchschnittlich!

    Nimm doch bitte die rosarote Brille ab und erkenne, das wir einen Großteil unseres Luxus der Ausbeutung anderer verdanken. Ebenso sind die Renditen und Dividendenausschüttungen der besagten drei (u.a.) Unternehmen auf dem Rücken der Arbeitnehmer erwirtschaftet. An den Gewinnen klebt Blut.
  3. #82

    titelverweigerung

    Zitat von senkyenol Beitrag anzeigen
    Auch wenn sich das zynisch anhört: Es lohnt sich vielleicht die Frage, warum die Mitarbeiter bei Foxxcon bleiben.
    Das tun sie nicht. Etwa 5 Prozent verlassen jeden Monat die Firma.
  4. #83

    titelverweigerung

    Auch wenn die Apple-Fans das gern so darstellen, geht es gar nicht darum, die Mitarbeiter plötzlich fürstlich zu bezahlen oder nur noch 5 Stunden arbeiten zu lassen.

    Humane Arbeitsbedingungen, regelmäßige Pausen etc. würden
    die Marge vielleicht (!) ein wenig schrumpfen lassen. Dafür klebt dann kein Blut mehr an den Apple-Produkten. Das muss für die Apple-Nutzer doch ein schönes neues Gefühl sein.

    Davon abgesehen lassen sich auch mit hohen Sozial- und Umweltstandards gute Gewinne machen. Das beweisen nicht nur Hersteller wie Trigema, sondern auch die deutschen Exporteure.
  5. #84

    Titel

    Zitat von frontrunner1 Beitrag anzeigen
    Billig muß es produziert werden, das der Westen billig konsumieren kann und um billig zu produzieren bedarf es eben sklavenhafter Bedingungen.
    Das betrifft nicht nur dieses Unternehmen und china, dass ist leider so ziemlich überall außerhalb unseres glorreichen und satten Westen anzutreffen.
    Es lebe Mediamarkt, Expert, Saturn ect. und "Geiz ist geil"

    So ist zumindest die Theorie. Aber in diesem Fall stimmt das nicht. Dell, HP und Apple (gerade Apple nicht) gehören ja beleibe nicht zu den billigsten Anbietern. Foxconn übrigens auch nicht.

    Aber man spart so natürlich schön Lohnkosten ein die man gut in die Gewinnausschüttung stecken kann. Sind zwar im Vergleich zu den Forschungs- und Materialkosten oft nur Peanuts aber Geld ist Geld und kommt es ganz dick kann man ja auch die Preise ein wenig senken.








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