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Investorensuche bei Schlecker: "Es könnte alles den Bach runtergehen"

DPAWaren die Opfer der Schlecker-Mitarbeiter umsonst? Ein Investor für den maroden Drogerie-Konzern ist nicht in Sicht, tausende Angestellte bangen um ihre Jobs. Selbst wenn sich ein Käufer findet - darüber, was die Interessenten im Schilde führen, schweigt sich der Insolvenzverwalter aus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...832723,00.html
  1. #1

    Was für ne Sauerei!

    Die Beschäftigen durften und dürfen bluten damit der Insovenzverwalter seinen Schnitt machen kann und der alte Schlecker sitzt zu Hause, läßt es sich gut gehen nachdem er früh genug alles an seine Frau verschoben hat und bejammert das Unglück dieser Welt.
    Wieso kommt der ungeschoren davon???
  2. #2

    "Es könnte alles den Bach runtergehen"

    Na hoffentlich.

    Als Warnung, wie Personalführung als reine Kostendrückerei nicht funktioniert.
  3. #3

    Unfassbar!

    Zitat von nordelch Beitrag anzeigen
    Was für ne Sauerei!
    Die Beschäftigen durften und dürfen bluten damit der Insovenzverwalter seinen Schnitt machen kann und der alte Schlecker sitzt zu Hause, läßt es sich gut gehen nachdem er früh genug alles an seine Frau verschoben hat und bejammert das Unglück dieser Welt.
    Wieso kommt der ungeschoren davon???
    Stimmt!

    Es erstaunt doch immer wieder, dass man nach einem Konkurs nicht die ganze Familie mit allen Kindern und Verwandten den Rest ihres Lebens bei Brot und Wasser zubringen lässt!

    Es wird eindeutig Zeit, dass zumindest Ehepartner und Kinder/Enkel kein eigenes Vermögen aufbauen dürfen.
    Und natürlich auch keine eigene Altersvorsorge, o.ä.

    Andere Staaten kennen doch auch die Sippenhaft.
    Wieso ist Deutschland so zögerlich?
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Waren die Opfer der Schlecker-Mitarbeiter umsonst? Ein Investor für den maroden Drogerie-Konzern ist nicht in Sicht, tausende Angestellte bangen um ihre Jobs. Selbst wenn sich ein Käufer findet - darüber, was die Interessenten im Schilde führen, schweigt sich der Insolvenzverwalter aus.

    Insolvenzverwalter von Schlecker findet keinen Investor - SPIEGEL ONLINE
    Ähm mal im ernst, auch an den Insolvenzverwalter.
    Die breite meinung über den Niedriglohnsektor bzw. das prekariat in der BRD ist ohnehin fragwürdig.
    Den meisten geht trotz arbeit weit schlechter als man denkt, die kommende GEZ-Zwangsabgabe dürfte bei vielen Existenzbdrohend sein.
    Die Leute werden weit schlechter behandelt als viele annehmen...

    Hat sich der Insolvenzverwalter mal darüber gedanken gemacht, das Leute die jetzt schon keinen Monat mehr warmes essen haben(und, nein, es wird nicht für Unterhaltung, Alkohol, Drogen oder sonsten Konservativendünschiss ausgegeben) überhaupt keine 15% mehr hergeben können?
    Bei Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld, schwör ich jedem Leser, ohne bei Schlecker zu arbeiten "nackend in die Hand" das dies bis auf leitende Angestellte seid Jahren keiner bei Schlekcer gesehen hat(wie eigentlich überall im Niedriglohnsektor).
    Auch ist davon auszugehen das diese Damen & Herren ohenhin schon schlechter darstehen als bei Hartz4(wegen der anfallenden Kosten zum aufrechterhalten der arbeit - Verkehr, Friseur usw.) und arbeiten wollen, auch wenn sie ohne arbeit besser darstehen würden.

    Es aber nichts mehr herzugeben gibt, ohne zu verhungern?

    Die verhältnisse sind weit schlechter als sich viele "Mittelständler" auch nur annähernd vorstellen können.

    Es gibt nichts mehr zu holen "da unten", selbst wenn man wollte.
  5. #5

    Großer Unsinn!

    St.Mck..
    Wie kommen sie bloß auf solch obskure Gedanken?Bei Schlecker hat jeder Weihnachts u. Urlaubsgeld bekommen.dazu noch vermögenswirksame Leistungen,Zuzahlungen zur Betriebsrente ect.Der Stundenlohn lag bei den meisten Beschäftigten um die 15 Euro .Schon aus diesem Grunde finden die Entlassenen Schleckerfrauen keine neue Arbeit.Wer ist so blöd u. arbeitet für weniger als Arbeitslosenhilfe bitteschön?Allmählich sollte es doch aufgrund von Medienmeldungen durchgesickert sein das Schlecker sehr gut gezahlt hat.Also ,was soll das Gerede?So wie es war wird es nie mehr,deshalb wäre es für alle Beteiligten das Beste wenn sich endlich der Vorhang schließt u. Schlecker weg ist vom Fenster.
  6. #6

    Jobsuche?

    wäre ich bei Schlecker, würde ich sehr intensiv nach einem neuen Job suchen

    wäre ich bei VERDI, würde alle meine Beziehungen/Kontakte/Mandate/... nutzen, um die Mitarbeiterinnnen in einen neuen Job zu bringen

    (wäre ich bei Opel, würde ich versuchen, zu VW, Daimler, Audi, Ford, BMW, ... zu kommen)

    Leute, es gibt Unternehmenskonzepte die großartig gescheitert sind. Und wer immer da noch glaubt, mit Kündigungsschutzklagen oder mit Lohnopfer oder sonstigen Klimmzügen das Sterben hinauszuzögern, versucht lediglich, einem bereits toten Pferd noch ein paar Zuckungen abzutrotzen. Logisch machen die Klagen für den einzelnen Sinn, vielleicht kommen ja noch ein paar Euro raus, aber glaubt irgendwer im Ernst, dass in 5 Jahren noch ein einziger Schlecker Markt existiert? Und selbst wenn: würde da noch irgendwer arbeiten wollen? Also wenn für übertarifliche Gehälter auch bei Aldi, Lidl, Netto, ... an der Kasse sitzen kann????

    Der Insolvenzverwalter macht einen guten Job, er versucht das Beste für die Gläubiger herauszuholen. Verdi macht wahrscheinlich auch einen guten Job, indem sie versuchen, von der Insolvenzmasse möglichst viel zu den Arbeitnehmerinnen umzuleiten, aber wie´s man auch dreht und wendet: das Konzept Schlecker ist mausetot und solange es Rossmann und Kollegen gibt, seh ich da auch für uns Konsumenten kein Problem mit.

    WIR haben durch unser Einkaufsverhalten entschieden, dass Schlecker pleite geht und gut ist.

    My 2cents on dat...
  7. #7

    Die Zeiten aendern sich immer schneller!

    Es gab einmal eine sehr reiche Erbin, die hatte sogar mal einen deutschen Baron als Ehemann. Dieser hatte sogar als erster Deutscher das Endspiel im Tennis erreicht. Nein nicht bobele.
    Als Kinder sind wir gerne in diese Ramschlaeden gegangen. Diese Laeden gab es fast in der ganzen Welt. Ein Laden befand sich in der Naehe der Hamburger Rathauses am Ende des Jungfernstiegs. Beste Lage also!!! WOOLWORTH gibt es nicht mehr!!!

    Wo ist Neckermann, Quelle und all die anderen Versandhaeuser?
    Wo sind die vielen Spezialgeschaefte, Tabakwaren, Zeitschriften,Hemden, Korsetts BH,geblieben. Verschwunden.
    Wo ist der Milchladen, der Kolonialwarenhaendler, der Kohlehaendler, der Eismann,der Scherenschleifer, der Sattler usw usw. Und das alles in nur 50 Jahren. Gibt noch Hunderte von kleinen Geschaeften und grossen, die verschwunden sind. Wo ist Grundig, Bauknecht oder die Gebr. Dassler?
    Wo werden demnaechst Opel, Daimler,BMW sein, ebenfalls verschwunden?
  8. #8

    Ende der Fahnenstange

    Zitat von St.McK. Beitrag anzeigen
    [... Was, wenn] Es aber nichts mehr herzugeben gibt, ohne zu verhungern? [...] Es gibt nichts mehr zu holen "da unten", selbst wenn man wollte.
    - Genau mein Gedanke: Es ist einfach Ende der Fahnenstange, bzw.:
    Die Zitronen sind nun so sehr ausgepresst, da hilft aller noch so hoher Druck nichts mehr, aus Staub kriegt man keinen Saft mehr raus.

    Und hier beisst sich der Kapitalismus in den Schwanz.
    Denen da "Oben" gehen zumindest hierzulande so langsam die Zitronen zum ausquetschen aus.
  9. #9

    Verdi ist schuld

    Würde Verdi sich nicht gegen das neue Gehaltsmodell bei Schlecker stellen, würde man sicherlich auch einen Käufer finden.
    Wer will schon eine Firma kaufen, die hohe Schulden hat und eine Heuschrecke namens Verdi im Pelz hat?
    Wenn jemand eine Drogeriemarktkette eröffnen will, wäre das billiger dies selbst zu tun statt Schlecker zu übernehmen.
    Einzig das Filialnetz wäre interessant.

    Mein Rat, Schlecker dicht machen.








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