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Interview mit Ray Kurzweil: "Technologie ist die Fortsetzung der Evolution"

Getty ImagesDer Futurist Ray Kurzweil ist bekannt für seinen unerschütterlichen Glauben an den Fortschritt der Menschheit. Im Interview spricht er ist über sein neuestes Buch, über Maschinen, die wie Kinder lernen und über die Hoffnung auf ewiges Leben.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-872537.html
  1. #1

    Wozu braucht es ewiges Leben…

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Futurist Ray Kurzweil ist bekannt für seinen unerschütterlichen Glauben an den Fortschritt der Menschheit. Im Interview spricht er ist über sein neuestes Buch, über Maschinen, die wie Kinder lernen und über die Hoffnung auf ewiges Leben.

    Ray Kurzweil über den Fortschritt und die Hoffnung auf ewiges Leben - SPIEGEL ONLINE
    Wozu braucht es ewiges Leben, wenn das Paradies im Himmel auf die Menschen wartet?

    Es ist schon eigenartig: „Jeder will in den Himmel, doch sterben will keiner“

    Vermutlich weiß der Mensch unbewusst, dass es kein "Paradies" und keinen "Himmel" gibt, wie es Kirchen und Religionen versprechen.

    Für Reiche und FDP-Mitglieder gibt es bereits ein Paradies auf Erden, für die Armen bleibt die Hölle auf Erden. Letztere werden mit den Versprechungen auf ein besseres Leben nach dem Tod bei Laune gehalten, damit sie die täglichen Erniedrigungen ertragen und der Klassengesellschaft freudig zustimmen.

    „Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber“

    Der evangelische Altbischof Huber hat bei einer Talkrunde mit Heiner Geißler und Richard Dawkins eingeräumt, dass es in Wirklichkeit keine Hölle gibt. Der anwesende katholische Geistliche beharrte dagegen auf der Hölle, vermutlich eine Erfindung und Marketingzeichen seiner Kirche.

    Lebensverlängerung macht vermutlich keinen evolutionären, doch für den Einzelnen einen persönlichen Sinn, solange dies nicht mit Krankheitszunahme und Leiden einhergeht
  2. #2

    Das ist doch alles Geldmacherhumbug. Als Informatiker weiß ich, wie wahrlich weit weg wir von wirklich intelligenten Systemen sind. Die Errungenschaften sind bis heute ziemlich erbärmlich. Und wenn im Bereich der Elektrotechnik kein grundlegender Durchbruch geschieht, wird das auch noch lange so bleiben.
  3. #3

    Wer sich für das Thema interessiert, wird ganz sicher auch über den Roman "Die Summe aller Zufälle" glücklich sein.
  4. #4

    Der Mann hat vor langer Zeit mal gute Synthies gebaut, aber seitdem tingelt er mit mehr oder weniger hanebüchenen Geschichten in der Welt herum. & 150 Pillen täglich? Sehr fragwürdig.
  5. #5

    Kurzweil

    SpOn gibt diesem pseudowissenschaftlichen Berlusconi eine Gratis Platform zur Steigerung seiner Geltung (die den Kern seines Marktwertes darstellt). Ich vermisse eine wissenschaftliche Gegenposition.
  6. #6

    Zitat von verpiler Beitrag anzeigen
    Das ist doch alles Geldmacherhumbug. Als Informatiker weiß ich, wie wahrlich weit weg wir von wirklich intelligenten Systemen sind. Die Errungenschaften sind bis heute ziemlich erbärmlich. Und wenn im Bereich der Elektrotechnik kein grundlegender Durchbruch geschieht, wird das auch noch lange so bleiben.
    In der Elektrotechnik vielleicht schon, aber vlt. schaffen es ja Biologen bald solche Netzwerke zu züchten. Dann sähe die Sache schon wieder anders aus. In der Kognitionswissenschaft setzt sich auch so langsam die "Embodied Cognition"-Denkweise durch. D.h. kein Denken ohne Körper. Somit struktiert sich das Gehirn auf der Grundlage von unglaublich vielen (multimodalen) sensomotorischen Informationen. Das wird ein einfacher modularer Netzwerkansatz, wie im Artikel beschrieben, kaum adäquat abbilden können.
  7. #7

    Hahaha, Biologie.

    Zitat von net-zwerg123 Beitrag anzeigen
    In der Elektrotechnik vielleicht schon, aber vlt. schaffen es ja Biologen bald solche Netzwerke zu züchten. Dann sähe die Sache schon wieder anders aus. In der Kognitionswissenschaft setzt sich auch so langsam die "Embodied Cognition"-Denkweise durch. D.h. kein Denken ohne Körper. Somit struktiert sich das Gehirn auf der Grundlage von unglaublich vielen (multimodalen) sensomotorischen Informationen. Das wird ein einfacher modularer Netzwerkansatz, wie im Artikel beschrieben, kaum adäquat abbilden können.
    Elektrotechnik ist wenigstens schon im Zeitalter der Quantenphysik angekommen. Die Biologen tun immer noch mit Newton rum. Und solange das so ist, bleibt Biologie eine Pseudowissenschaft. Die haben ja bis jetzt eigentlich Nichts geschafft, außer probeweise Zellenteile auszutauschen und zu warten was passert. Nicht eine einzige lebende Zelle wurde je von einem Biologen erschaffen. Wie soll da ein denkendes Gehirn rauskommen
  8. #8

    Hoffnung?

    Ewiges Leben? Welch ein Horror. Dann gäbe es bald keine Kinder mehr, weil für die Alten schon kein Platz mehr ist.
  9. #9

    optional

    Kurzweil ist das Stichwort. Vermutlich sind seine neusten Erkenntnisse über die Unberechenbarkeit von Wissenschaft aus seinen bisherigen Erkenntnissen zur Unerfüllbarkeit dieses Anspruchs entwachsen.








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