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Interview mit George Soros: "Deutschland wird gehasst werden"

DPAVor dem EU-Gipfel wächst der Druck auf Europas Regierungen. Der Investor George Soros gibt ihnen nur noch kurze Zeit, um die Währungsunion zu retten. Im Interview erklärt er, wie sich Deutschland zur verhassten Imperialmacht entwickelt - und warum ein Ausstieg aus dem Euro extrem teuer würde.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,841021,00.html
  1. #640

    warum ....

    ist SPEKULANT heute kein Schimpfwort mehr? Wäre für eine schlüssige Erklärung dankbar. Ganz nebenbei u. obwohl Atheist erinnere ich mich an eine Geschichte in der ein allseitig heftig verehrter Herr die Geldwechsler aus dem Tempel vertrieb ... aber alles war umsonst, der Vater des besagten Herrn scheint wirklich mausetot zu sein.
  2. #641

    Zitat von dago_d Beitrag anzeigen
    Warum wird diesem Menschen hier ein Forum fuer seine kruden Ansichten gegeben? Gerade der Spiegel als linkes Leitmedium sollte hier mehr Verantwortung zeigen. Soros verfolgt seine eigenen Interessen, sonst nichts. Und diese Interessen sind nich unbedingt 100% kompatibel mit denen Deutschlands.
    Offenbar weisen "diese Interessen" eine erstaunliche Kongruenz mit denen von Rot-Grün auf...

    Soros: "Mein Vorschlag ist eine Europäische Finanzagentur, die zusammen mit der EZB genau das tun kann, was die EZB allein nicht darf. Sie könnte einen Schuldentilgungsfonds auflegen - ähnlich wie es der deutsche Sachverständigenrat vorgeschlagen hat und wie es auch die SPD und die Grünen fordern."
  3. #642

    Wehe ...

    Zitat von Maya2003 Beitrag anzeigen
    [...]

    Im übrigen steht es doch jedem Staat frei der Arroganz der Deutschen durch Zurückweisung der angebotenen Hilfe zu entgehen - komischerweise ist aber ALLEN das Hemd näher als die Hose, wahrscheinlich wegen der Solidarität, der europäischen.
    … wenn es losgelassen, das niedere Herrenvolk!
  4. #643

    Zitat von RogerRabit1962 Beitrag anzeigen
    Erst wenn Frankreich und Deutschland gleiche Gesetze, gleiche Sprache, gleiche Bürgerrechte und Sozialsysteme haben, dann können Sie vielleicht davon ausgehen.
    Bevor in der EU nicht jede Stimme gleich viel zählt kann diese Konstrkt nicht demokratisch sein.
    "One man one vote" und danach müssen alle Entscheidungen der EU getroffen werden. Postenbesetzung, Sprache usw.

    Ohne diese Grundlage braucht über ein weiteres Zusammenwachsen gar nicht nachgedacht werden. Aber die kleinen EU-Länder werden ja wohl nicht so nationalistisch sein und etwas dagegen haben;)
  5. #644

    Aha..

    Zitat von OlGa Beitrag anzeigen
    Ich kann nichts über die Richtigkeit der Zahlen sagen, aber ein solches Buch ist wohl kaum eine zuverlässige Quelle.

    Erklären Sie uns allen bitte warum und belegen sie ihr Misstrauen mit anderen Zahlen.
  6. #645

    Wiedermal die Frösche...

    ...die nicht möchten, dass der Teich trockengelegt wird.
    In irgendeiner dieser nervigen Talkshows hat mal ein kluger Kopf (ich komme nicht mehr auf den Namen.) gesagt:
    "Der Spiegel ist der verlängerte Arm der Finanzbranche."
    Ich fand das damals schockierend, aber seither bewahrheitet es sich immer wieder. Warum?
  7. #646

    Gegenperspektive

    Beim Geld gibt es immer zwei unterschiedliche Perspektiven. Was für den Einen Schulden sind, das ist für den anderen eine Geldanlage. Was für den Einen eine Zinslast ist, das ist für den anderen ein Gewinn. Wir können davon ausgehen, dass dieser Investor mit seiner Expertenmeinung in erster Linie seine eigenen Ziele verfolgt und dass er dabei in erster Linie seinen eigenen Vorteil im Blick hat - ganz sicher nicht unseren Vorteil. Wenn wir uns total verschulden, indem wir für die Schulden der anderen Länder einstehen, dann ist das für den Investor eine Sicherung seiner Kapitalanlage. Ich gehe davon aus, dass der Schulden-Kollaps auf Dauer unvereidbar ist. Es stellt sich nur die Frage, wie lange es noch dauert und wie viel uns vorher noch abgeknöpft wird. Aus der Perspektive eines Investors mag sich diese Frage genau umgekehrt stellen: Wieviel Profit kann man noch aus diesem System ziehen, bevor es kollabiert.
  8. #647

    Soros ist ein Hai der Finanzwelt

    Ich denke, der hatte doch mal gegen den Englischen Pfund gewettet und dabei 6 Milliarden US Dollar verdient.
    Alles vergessen ?
  9. #648

    Soros is talking nonsense

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor dem EU-Gipfel wächst der Druck auf Europas Regierungen. Der Investor George Soros gibt ihnen nur noch kurze Zeit, um die Währungsunion zu retten. Im Interview erklärt er, wie sich Deutschland zur verhassten Imperialmacht entwickelt - und warum ein Ausstieg aus dem Euro extrem teuer würde.

    Interview mit George Soros zu Deutschland und zur Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE
    Wie ist Herr Soros auf die Idee gekommen, das Deutschland eine Imperialmacht geworden ist? Haben wir fremde Länder jetzt erobert und ausgebeutet? Mitnichten! Viele Deutsche sind mittlerweile dagegen, dass unser hart verdientes Geld aus dem Fenster hinausgeworfen wird. Was hat das mit Imperialismus zu tun? Wenn Soros Deutschland unbedingt diffamieren will, darf er uns Geizhälse nennen. Ich bin übrigens stolz darauf!
  10. #649

    Soros, der Brandstifter als Feuerwehrmann!

    Ein Oberspekulant als Ratgeber für eine Gesundung des Finanzwesens - wirklich eine lustige Besetzung!
    Außerdem wird Deutschland sowieso schon gehasst, trotz der gigantischen Garantieübernahmen und Zahlungen. Wir scheinen einen Hang zum Masochismus zu haben.


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