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Interview mit George Soros: "Deutschland wird gehasst werden"

DPAVor dem EU-Gipfel wächst der Druck auf Europas Regierungen. Der Investor George Soros gibt ihnen nur noch kurze Zeit, um die Währungsunion zu retten. Im Interview erklärt er, wie sich Deutschland zur verhassten Imperialmacht entwickelt - und warum ein Ausstieg aus dem Euro extrem teuer würde.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,841021,00.html
  1. #380

    Zitat von marcaurel1957 Beitrag anzeigen
    Leider haben Sie und viele andere immer noch nicht B...un hat, die Ursachen wurden lange vorher und völlig unabhängig vom Euro gesetzt.
    Eine Schuldenkrise kann man nur haben wenn man Primärdefizit hat und sich nie Gedanken über Tilgungen gemacht hat.
    Das ist ein Problem welches die Politische Klasse durch die Tiefzinspolitik in Kauf genommen hat.
    Der Euro ist nur eine Brennlupe, die uns die Schuldenkrise verdeutlicht, da die Abwertungsenteignung der Anleger, die Politiker bisher versuchten, nicht mehr funktioniert.

    Der Euro ist eine großartige Idee verantwortungsbewusster Politiker, die auch sehr gut funktioniert hat und dies auch in Zukunft tut.
    Das ist der pure Hohn. insbesondere das mit den verantwortungsbewussten Politikern.
    Ich möchte nicht die ganzen Beispiele aufzählen, sie kennen diese selber.
    Ob der Euro funktioniert, hängt ganz banal an Menschen wie mir. Wenn ich das Vertrauen verliere, tuen es meine Nachbarn auch.
    Wir sprechen darüber und haben die Transfers vorbereitet.
    Dann kann die EZB drucken wie sie will, dann wird das Fractional Reserve System zusammenbrechen, oder die EZB gibt die Mindesanforderungen für Sicherheiten ganz auf.
    Dann haben wir faktisch den Transferrubel, da kein Ausländer dann mehr Euro kauft.

    Auch die SNB hat für den Fall schon angekündigt, dass sie dann nicht mehr den PEG über Devisenkauf sondern Kapitalverkehrskontrollen hält.

    Das ist dann das Ende des freikonvertiblen Eurotraumes.

    Wir haben keine Europroblem, sondern ein Schuldenproblem, dies hat inzwischen auch mein Hamster verstanden, warum es viele Menschen nicht verstehen, ist unerklärlich.
    Die meisten Menschen haben schon mit Bruch und Prozentrechnung Probleme. Was erwarten Sie?
    Dass ausser Wenigen Mises, Friedman, Keynes gelesen haben?

    Die Schuldenkrise kann nur gelöst werden, wenn die Europäische Länder endlich zusammen rücken, d.h. strikte Regeln einführen und gemeinsame Schuldentilgungsfonds einrichten
    Das wird nicht mehr gehen.
    Es gibt einen alten Spruch, das hat Ackermann schon damals erkannt.
    "Wer einmal lügt dem glaubt man nicht"...
    Die Regeln sind einmal an einer harten roten Linie gebrochen worden. Damit wissen Investorenfonds, die privaten Rechenschaft schulden, woran sie sind.
    Die einzige Möglichkeit wäre, Vertrauen wieder herzustellen.

    Genau das Gegenteil wird gemacht.

    Es wird vor Inkrafttreten des ESM bereits diskutiert, wie man die Bedingungen umgehen kann, wie man Hebeln kann, wie man Banklizenz für den ESM bekommt usw.
    Die EZB akzeptiert Subprime Mortgages als Kollateral ohne Mandat.
    Sie bricht internationale Regeln um antizyklisch handeln zu können, ohne Mandat.
    Die FED hatte für TARP ein politisches Mandat, nämlich den Emergency Economic Stabilization Act of 2008.

    Was betreibt die EZB, mit einer Bilanz länger als die FED und einem Kapital von wenigen Milliarden?

    Abteilung TTT. Tricksen, Tarnen, Täuschen.

    Das soll Investoren anziehen? Sogar die BIS und SNB warnen schon.


    Es ist nur angemessen, wenn Deutschland eine Teil der riesigen Gewinne die es durch den Euro und die Schuldenkrise gemacht dafür verwendet
    Deutschland muss so weit kommen wie die USA oder Grossbritannien.
    Eigene Interessen knallhart vertreten und lächelnd Hilfe zur Selbsthilfe geben.

    Respekt kann man sich nicht kaufen.
    Freundschaft und Hilfsbereitschaft ebensowenig.
  2. #381

    Zitat von CompressorBoy Beitrag anzeigen
    Sie belieben wohl zu scherzen...
    Nein, ich beziehe mich auf die jüngste Studie von McKinsey, die nachprüfbar und plausibel einen "europrofit" für Deutschland von gut 150 pro Jahr ermittelt.

    Man muss McKinsey nicht mögen, aber dort arbeiten äußerst fähige Leute, die wissen wovon sie reden
  3. #382

    Zitat von dedie Beitrag anzeigen

    Es gibt ausser ein paar Personen die deutlich mehr auf dem Konto als der Normalbürger haben keinen Deutschen der von Euro profitiert hat, das gegenteil ist der Fall.
    Ein großer Teil hat seinen Job behalten. Das ist schon was.
  4. #383

    Geht es schon wieder los,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor dem EU-Gipfel wächst der Druck auf Europas Regierungen. Der Investor George Soros gibt ihnen nur noch kurze Zeit, um die Währungsunion zu retten. Im Interview erklärt er, wie sich Deutschland zur verhassten Imperialmacht entwickelt - und warum ein Ausstieg aus dem Euro extrem teuer würde.

    Interview mit George Soros zu Deutschland und zur Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE
    daß man die Bürger der Länder gegeneinander ausspielt?
    Dem normalen Deutschen geht es nicht besser als den anderen Bürgern Europas. Vielen geht es sogar noch schlechter als ihren europäischen Nachbarn.
    Man sollte nie das Spiel der Eliten und deren unersättlichen Drang nach Macht und Reichtum mit den Bewohnern an sich gleichsetzen.
    Diese sind genau wie anderswo ihren Eliten ausgeliefert.
  5. #384

    Ach so.

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Es ist schon lustig, kommt jemand nicht zu Wort wird "Zensur", "Meinungsdiktat" etc. geschrien. Wenn doch jemand mal was sagen darf, kommen solche Typen wie Sie es sind und beschweren sich drüber.

    Ich finde es gut, dass der Spiegel bzw. SPON hier verschiedene Meinungen veröffentlichen. Genau das erwarte ich.
    Dann wäre aber wahrscheinlich ein "leicht gelenkter Monolog" die bessere Umschreibung - denn es ist keine Meinung veröffentlicht, sondern ein Interview geführt worden. Und ein Interview beinhaltet eigentlich auch dann und wann kritische Fragen - habe ich die nur überlesen, oder sind die einfach nicht vorhanden?
  6. #385

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Sie sind also persönlich bereit finanzielle Opfer einzugehen, damit uns die Leute im Rest der Welt wieder so richtig lieb haben?
    Falsch. Ich bin bereit, finanzielle Opfer einzugehen um spätere, viel größere finanzielle Opfer zu vermeiden. Da bin ich ganz egoistisch. Alles andere ist nur ein Nebeneffekt.
  7. #386

    Drollig

    Zitat von nikephoros Beitrag anzeigen
    Angie rette endlich Europa! kein bock auf kilometerlange Staus an den grenzen, nervige passkontrollen alle paar hundert kilometer, Geldwechsel wo man immer was draufzahlen muss, extremst bürokratische auflagen um in einem anderen europäischen Land leben zu können... etc, etc. und am aller wenigsten Bock hab ich auf neue Nationalismuswellen in Europa oder gar Deutschland!! Soros hat recht... das gute Image Deutschlands (nicht der Deutschen) ist in Südeuropa im freien Fall. Also schluss mit provinziellem Egoismus und endlich nach vorne schauen!

    Weil SIE in ihrer Bewegungsfreiheit durch Petitessen ein wenig eingeschränkt werden kÖNNTEN und die Passkontrollen durchaus aushaltbare Unbequemlichkeiten wären( was auch nicht wahr ist, es gab auch vor der Währungsunion nicht unbedingt überall kilometerlange Staus, ich war damals mit meiner Familie öfter in Belgien und Fr ,niemals gabs dorthingehend Probleme)sollen die finanzierenden Länder nicht über strikte Konsequenzen nachdenken , anstatt wegen einer Eitelkeit a la " die lieben uns dann nicht mehr"völlig unkritisch in die Katastrophe zu taumeln?
    Das betrifft ja nicht nur uns, Ö, Fr BeNeLux wären genauso dran.....

    Dass ein Spekulantwie Soros , der 1992 knallhart gegen das britische Pfund wettete und deren Wirtschaft aus Gier fast ruiniert hätte, das Gleiche mit den Tigerstaaten machte und kurz vor dem Börsencrash von Lehman in den USA aus derselben Gier wieder ins Spekulationsgeschäft gross einstig, scheint Ihnen entgangen zu sein... Diesen Mann haben die Schicksale der Volkswirtschaften, die er heimsuchte, bisher nie intertessiert, cui bono....das ist nur Eigennutz der befürchteten Spekulationsverluste , der aus ihm in diesem Interview spricht....
  8. #387

    Zitat von teutonischelyrik Beitrag anzeigen
    Anstatt zu sagen, "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" habe ich immer schon bevorzugt lieber "Ich bin stolz auf mich" zu sagen.

    (HART ABER FAIR)
    gut. Das begründen Sie aber hoffentlich nicht mit diesem Beitrag, oder?
  9. #388

    Soros plappert nur nach...

    was uns auch die Eurokraten ständig einhämmern. All diese Vertragsbrecher und Lügner sagen ständig wie teuer es ist aus der Euro-Zone auszutreten. Keiner sagt jedoch, wieviele Billionen es kostet, drinzubleiben und die Dauersubvention fortzusetzen.
    Der Vergleich mit dem Marshallplan ist gut: D zahlt in Raten seit mehr als 30 Jahren, gesamt gesehen schon ein vielfaches des Marshallplanes über den EU-Haushalt an diese Schwachmaten im Mediterranen Bereich. Aber anders als die Deutschen nach dem Krieg, haben diese Länder diese aus Brüssel empafangenen Gelder immer in den Konsum gesteckt. D hat nach 1947 in Strukturen investiert. Das ist der Unterschied.
    Die EZB weicht ständig ihre Sicherheitenkriterien auf, um nach wie vor Geld in die Peripherie zu pumpen. Dafür haftet D zu 27 %, hat aber nur 6 % Stimmengewichtung im EZB-Rat. Wenn das Verhältnis so auf das "neue Europa" übertragen wird, dann kommt der EU-Fiananzminister aus Griechenland, winkt die Schuldenpolitik seiner Artgenossen durch, weil, es gibt ja das große D, das bezahlt die Rechnung schon.
    Europa ist überdehnt, eine Fehlvision des Aussageverweigerers im CDU-Spendenprozess -Helmut Kohl- und wird uns alle letztendlich auf das mediterrane Niveau absenken.
  10. #389

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor dem EU-Gipfel wächst der Druck auf Europas Regierungen. Der Investor George Soros gibt ihnen nur noch kurze Zeit, um die Währungsunion zu retten. Im Interview erklärt er, wie sich Deutschland zur verhassten Imperialmacht entwickelt - und warum ein Ausstieg aus dem Euro extrem teuer würde.

    Interview mit George Soros zu Deutschland und zur Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE
    Wir haben keine Euro-Krise sondern riesige Schulden. Und zwar jedes Land. Irgendwann ist Schluss mit Schuldenmachen. Dazu kommt noch eine Wirtschaftspolitik über die Rating-Agenturen gegen Europa. Jeden Monat wird von den Ratings eine neue Europäische Sau durchs Dorf getrieben und die Europäer lassen dieses leider zu.


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