DPAVor dem EU-Gipfel wächst der Druck auf Europas Regierungen. Der Investor George Soros gibt ihnen nur noch kurze Zeit, um die Währungsunion zu retten. Im Interview erklärt er, wie sich Deutschland zur verhassten Imperialmacht entwickelt - und warum ein Ausstieg aus dem Euro extrem teuer würde.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,841021,00.html
". Soros stiftet jedes Jahr Hunderte Millionen Dollar - unter anderem für die Demokratisierung Osteuropas".(SPON) Das soll er erst einmal nachweisen. Ja, er hat einmal gespendet (ist bekannt) aber jetzt redet er vermutlich Jahre noch darüber.
Der Mann ist nicht so selbstlos wie er sich gerne darstellt. Vor allem führt das ganze Gerde der zuletzt hier auftretenden amerikanisch-jüdischen Ökonomieintelligenz (Soros, Krugman, Stieglitz, Geitner, Roubini) nur dazu, dass der Euro noch weicher wird, da ja gezielt Zweifel am Fortbestand gestreut wird. Der € sank jedenfalls gegenüber Dollar zuletzt von 1,37 auf 1,25. Da haben sicher einige fett daran verdient.
es gibt wohl kein Volk auf dieser Welt welches nicht so sehr daran gewöhnt ist gehasst zu werden wie das deutsche Volk, so what, gehts nicht ein bisschen größer?
Wenn dir wieder was neues einfällt machste ein neues Interview, pack aber mehr Action rein und mehr Dramatik, ja?
Hier haben wir einen Spekulanten in Reinkultur, der in seinem bisherigen Leben jeden dreckigen (aber legalen) Trick genutzt hat, um Länder und Firmen zu ruinieren und daraus selbst Milliarden zu machen. Die Interessenslage des Herrn Soros ist viel zu undurchsichtig, um ihn als ernstzunehmende Stimme in so einer Diskussion einzubringen. Möglicherweise hat er Teile seines Vermögens so positioniert, dass erhebliche Verluste drohen, wenn anders entschieden wird. Dass der Spiegel das ganze unkommentiert druckt ist ein schwerer Fehler.
Und dieser Unsinn von deutschem Imperialismus - hier werden wohl unreflektierte Kindheitserinnerungen eingebracht, die nicht entsprechend addressiert wurden.
Leider haben Sie und viele andere immer noch nicht Begriffen, daß wir eine Schuldenkrise haben, die nichts mit dem Euro zu tun hat, die Ursachen wurden lange vorher und völlig unabhängig vom Euro gesetzt.
Der Euro ist eine großartige Idee verantwortungsbewusster Politiker, die auch sehr gut funktioniert hat und dies auch in Zukunft tut.
Wir haben keine Europroblem, sondern ein Schuldenproblem, dies hat inzwischen auch mein Hamster verstanden, warum es viele Menschen nicht verstehen, ist unerklärlich.
Die Schuldenkrise kann nur gelöst werden, wenn die Europäische Länder endlich zusammen rücken, d.h. strikte Regeln einführen und gemeinsame Schuldentilgungsfonds einrichten
Es ist nur angemessen, wenn Deutschland eine Teil der riesigen Gewinne die es durch den Euro und die Schuldenkrise gemacht dafür verwendet
Ein Spekulant und Abkassierer reinsten Wassers ist also ein Erz-Linker.
Der Mann mag viele Interessen haben - die deutschen Interessen stehen sicher nicht an erster Stelle.
An keiner Stelle fordert Soros Reformen oder Anstrengungen im industriellen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Bereich der Krisenländer. Es geht ihm nur darum Deutschland zur Übernahme der Kredithaftung für Südeuropa zu überreden.
Nicht zuletzt hoffen das angloamerikanische Banken und Investoren die derzeit im Risiko stehen. Irgendwer hat die rd. 2 Billionen Euro Schulden der Italiener ja in seinen Büchern stehen.
Diese Leute würden sich natürlich sehr freuen wenn Deutschland diese Schulden übernimmt.
Da haben sich einige Investoren verzockt.
Selbst wenn die nun von Deutschland Ihr Geld zurück bekommen, ist die Frage, ob Sie es im kriselnden Europa wieder anlegen würden.
Ich würds nicht tun.
Ich würde es nur tun, wenn mich die Kreditnehmer durch Reformen und erfolgreiches Wirtschaften überzeugen würden.
So wie Deutschland eben.
Das dürfte Griechenland z.B. auch in Zukunft schwer fallen...
Selbst wenn es noch tausend mal wiederholt wird; nicht Deutschland hat vom Euro profitiert, sondern Teile der deutschen Industrie, Banken und deutsche Kapitalisten!
Der Normalbürger hat nachweislich -es sei denn, man ist strunzdoof und nimmt die Realitäten einfach nicht wahr- nur Nachteile davon gehabt, wenn man über die Tatsache hinwegsieht, bei Reisen in die 16 anderen Euroländer kein Geldumtausch vornehmen zu müssen.
Dieser Vorteil ist allerdings in Zeiten bargeldlosen Zahlungsverkehrs zu vernachlässigen.
... und ist evtl. auch entsprechend engagiert. Unter diesem Aspekt muss man jede Äusserung und Argumentation von Herrn Soros sehen.
Seine Spendenbereitschaft für soziale Zwecke rechne ich Ihm hoch an und hege auch sonst keinen Neid.
Zum Inhalt seiner Aussgagen muss ich dennoch die Schulter zucken und den Kopf schütteln (er mag das Bedürfnis der Deutschen von jedem geliebt zu werden überschätzen - jedenfalls um nicht jeden Preiss //wörtlich// ).