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Interview mit George Soros: "Deutschland wird gehasst werden"

DPAVor dem EU-Gipfel wächst der Druck auf Europas Regierungen. Der Investor George Soros gibt ihnen nur noch kurze Zeit, um die Währungsunion zu retten. Im Interview erklärt er, wie sich Deutschland zur verhassten Imperialmacht entwickelt - und warum ein Ausstieg aus dem Euro extrem teuer würde.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,841021,00.html
  1. #230

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor dem EU-Gipfel wächst der Druck auf Europas Regierungen. Der Investor George Soros gibt ihnen nur noch kurze Zeit, um die Währungsunion zu retten. Im Interview erklärt er, wie sich Deutschland zur verhassten Imperialmacht entwickelt - und warum ein Ausstieg aus dem Euro extrem teuer würde.

    Interview mit George Soros zu Deutschland und zur Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE
    die regierung der bundesrepublik deutschland ist dem deutschen bürger rechenschaft schuldig und nicht einem über leichen gehenden großspekulanten, den die gleiche regierung auch noch erzeugt hat.
  2. #231

    Spekulantenpropaganda?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor dem EU-Gipfel wächst der Druck auf Europas Regierungen. Der Investor George Soros gibt ihnen nur noch kurze Zeit, um die Währungsunion zu retten. Im Interview erklärt er, wie sich Deutschland zur verhassten Imperialmacht entwickelt - und warum ein Ausstieg aus dem Euro extrem teuer würde.

    Interview mit George Soros zu Deutschland und zur Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE
    ". Soros stiftet jedes Jahr Hunderte Millionen Dollar - unter anderem für die Demokratisierung Osteuropas".(SPON) Das soll er erst einmal nachweisen. Ja, er hat einmal gespendet (ist bekannt) aber jetzt redet er vermutlich Jahre noch darüber.

    Der Mann ist nicht so selbstlos wie er sich gerne darstellt. Vor allem führt das ganze Gerde der zuletzt hier auftretenden amerikanisch-jüdischen Ökonomieintelligenz (Soros, Krugman, Stieglitz, Geitner, Roubini) nur dazu, dass der Euro noch weicher wird, da ja gezielt Zweifel am Fortbestand gestreut wird. Der € sank jedenfalls gegenüber Dollar zuletzt von 1,37 auf 1,25. Da haben sicher einige fett daran verdient.
  3. #232

    Zitat von timeout75 Beitrag anzeigen
    Egal, ob man beim Schreiber Absicht oder Unwissenheit vermutet, interessant wird es erst, wenn man sich noch folgenden Hintergrund vor Augen führt:

    Eine Frage an Donata Riedel, die als Hauptstadtkorrespondentin für die Wirtschaftszeitung Handelsblatt über Finanzpolitik schreibt:

    "Jedenfalls haben sie eine Steuer eingeführt, völlig als nationalen Alleingang. Und Schweden ist ja nun kein besonders großer Finanzmarkt. Insofern war es für alle Akteure sehr, sehr einfach, da auch auszuweichen. Das ist so der Grund, weshalb heute, also auch die Befürworter hier in Deutschland für die Finanztransaktionssteuer sagen, das schwedische Beispiel ist nicht so ganz treffend aus heutiger Sicht, weil man würde ja dann doch in der gesamten Eurozone mindestens mit dieser Steuer anfangen und dann wären auch die großen Märkte Deutschland und Frankreich mit dabei. Und selbst, wenn die Briten nicht dabei wären, wäre das doch ein ganz erheblich größerer Teil der Eurozone, als das eben in Schweden damals alleine gewesen ist."

    DLF, 29.01.2012 Hintergrund.
    Sie glauben, es sei für grosse Investoren schwierig der Tobin-Tax auszuweichen? Schaun wir mal.
  4. #233

    Lieber Onkel George,

    es gibt wohl kein Volk auf dieser Welt welches nicht so sehr daran gewöhnt ist gehasst zu werden wie das deutsche Volk, so what, gehts nicht ein bisschen größer?
    Wenn dir wieder was neues einfällt machste ein neues Interview, pack aber mehr Action rein und mehr Dramatik, ja?
  5. #234

    Look who's talking

    Hier haben wir einen Spekulanten in Reinkultur, der in seinem bisherigen Leben jeden dreckigen (aber legalen) Trick genutzt hat, um Länder und Firmen zu ruinieren und daraus selbst Milliarden zu machen. Die Interessenslage des Herrn Soros ist viel zu undurchsichtig, um ihn als ernstzunehmende Stimme in so einer Diskussion einzubringen. Möglicherweise hat er Teile seines Vermögens so positioniert, dass erhebliche Verluste drohen, wenn anders entschieden wird. Dass der Spiegel das ganze unkommentiert druckt ist ein schwerer Fehler.
    Und dieser Unsinn von deutschem Imperialismus - hier werden wohl unreflektierte Kindheitserinnerungen eingebracht, die nicht entsprechend addressiert wurden.
  6. #235

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Das ist die Folge der Einführung des Euros, dass Deutschlands Ansehen in Südeuropa im freien Fall ist, wobei es gleichzeitig gnadenlos ausgebeutet wird von den Hassern und auch noch als provinzieller Egoist beschimpft wird, wenn wir nicht jeden Cent rüberschieben wollen.
    Je häufiger ich so etwas lesen, desto mehr bin ich der Ansicht, dieser Sprengsatz Euro muss schnellstens entschärft und entsorgt werden, dann ist wieder Frieden zwischen den Völkern der EU. Der Euro war zu nichts nutze, eine Schnapsidee, wir hatten das EWS, ein im Vergleich zum Euro geniales System fester, jedoch anpassungsfähiger Wechselkurse, die eine Zone der Währungsstabilität zwischen den Währungen der teilnehmenden Länder garantierte. Heute muss man sagen, es waren ideologisch verblendete Vollpfosten bzw. größenwahnsinnige Politiker, die das Erfolgssystem abgeschafft haben. Verblendeter haben Politiker selten gehandelt.

    Leider haben Sie und viele andere immer noch nicht Begriffen, daß wir eine Schuldenkrise haben, die nichts mit dem Euro zu tun hat, die Ursachen wurden lange vorher und völlig unabhängig vom Euro gesetzt.

    Der Euro ist eine großartige Idee verantwortungsbewusster Politiker, die auch sehr gut funktioniert hat und dies auch in Zukunft tut.

    Wir haben keine Europroblem, sondern ein Schuldenproblem, dies hat inzwischen auch mein Hamster verstanden, warum es viele Menschen nicht verstehen, ist unerklärlich.

    Die Schuldenkrise kann nur gelöst werden, wenn die Europäische Länder endlich zusammen rücken, d.h. strikte Regeln einführen und gemeinsame Schuldentilgungsfonds einrichten

    Es ist nur angemessen, wenn Deutschland eine Teil der riesigen Gewinne die es durch den Euro und die Schuldenkrise gemacht dafür verwendet
  7. #236

    Zitat von rufus008 Beitrag anzeigen
    Soros ist ein Erz-Linker, der in den USA sozialistische Organisationen unterstützt. Dass das offenbar vielen nicht bekannt ist, zeigt leider wie uninformiert viele SPON-Foristen sind. Umso wichtiger, vielleicht einfach mal still zu sein, und jemandem, der sehr viel Kluges zu sagen hat, zuzuhören. Vor allem bei Themen von denen man offenkundig selbst keine Ahnung hat.
    Ein Spekulant und Abkassierer reinsten Wassers ist also ein Erz-Linker.
    Der Mann mag viele Interessen haben - die deutschen Interessen stehen sicher nicht an erster Stelle.

    An keiner Stelle fordert Soros Reformen oder Anstrengungen im industriellen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Bereich der Krisenländer. Es geht ihm nur darum Deutschland zur Übernahme der Kredithaftung für Südeuropa zu überreden.

    Nicht zuletzt hoffen das angloamerikanische Banken und Investoren die derzeit im Risiko stehen. Irgendwer hat die rd. 2 Billionen Euro Schulden der Italiener ja in seinen Büchern stehen.
    Diese Leute würden sich natürlich sehr freuen wenn Deutschland diese Schulden übernimmt.
    Da haben sich einige Investoren verzockt.

    Selbst wenn die nun von Deutschland Ihr Geld zurück bekommen, ist die Frage, ob Sie es im kriselnden Europa wieder anlegen würden.
    Ich würds nicht tun.
    Ich würde es nur tun, wenn mich die Kreditnehmer durch Reformen und erfolgreiches Wirtschaften überzeugen würden.
    So wie Deutschland eben.
    Das dürfte Griechenland z.B. auch in Zukunft schwer fallen...
  8. #237

    Der Mann hat kein Recht, und recht hat er auch nicht!

    Zitat von umweltfreak Beitrag anzeigen
    warum geht hier bei den meisten gleich die Klappe runter, wenn ein Kapitalist wie Soros seine Meinung aeussert? Der Mann hat Recht mit seiner Einschaetzung, Analyse und seinen Vorschlaegen. Deutschland ist mit dem Euro am allerbesten gefahren, hat auch in der Krise bisher kein Geld verloren und kann durch seine Politik der Hilfe die EU wieder auf die Beine bringen. Kann sich wirklich jemand vorstellen, wie ein Europa, das auseinanderbricht, ausschaut? Armut pur, ueberall, auch in Deutschgland, dessen Wirtschaft erheblich schrumpfen wuerde, dessen Arbeitslosigjkeit in die Hoehe schnellen, sich sogar verdoppeln wuerde. Die Armen wuerden noch aermer, Hartz IV waere wohl nicht einmal mehr finanzierbar. Eine Fiskalunion muss her und letztendlich eine politische Union, die Vereinigten Staaten von Europa. Alles andere waere eine Rueckkehr zur Kleinstaaterei und wird eventuell zu Versorgungskriegen fuehren.
    Selbst wenn es noch tausend mal wiederholt wird; nicht Deutschland hat vom Euro profitiert, sondern Teile der deutschen Industrie, Banken und deutsche Kapitalisten!

    Der Normalbürger hat nachweislich -es sei denn, man ist strunzdoof und nimmt die Realitäten einfach nicht wahr- nur Nachteile davon gehabt, wenn man über die Tatsache hinwegsieht, bei Reisen in die 16 anderen Euroländer kein Geldumtausch vornehmen zu müssen.

    Dieser Vorteil ist allerdings in Zeiten bargeldlosen Zahlungsverkehrs zu vernachlässigen.
  9. #238

    Herr Soros hat Interessen ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vor dem EU-Gipfel wächst der Druck auf Europas Regierungen. Der Investor George Soros gibt ihnen nur noch kurze Zeit, um die Währungsunion zu retten. Im Interview erklärt er, wie sich Deutschland zur verhassten Imperialmacht entwickelt - und warum ein Ausstieg aus dem Euro extrem teuer würde.

    Interview mit George Soros zu Deutschland und zur Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE
    ... und ist evtl. auch entsprechend engagiert. Unter diesem Aspekt muss man jede Äusserung und Argumentation von Herrn Soros sehen.
    Seine Spendenbereitschaft für soziale Zwecke rechne ich Ihm hoch an und hege auch sonst keinen Neid.
    Zum Inhalt seiner Aussgagen muss ich dennoch die Schulter zucken und den Kopf schütteln (er mag das Bedürfnis der Deutschen von jedem geliebt zu werden überschätzen - jedenfalls um nicht jeden Preiss //wörtlich// ).
  10. #239

    Wer jetzt?

    Zitat von spon-facebook-564528459 Beitrag anzeigen
    .... mal ein oekonomisch sinnvoller Beitrag zur sog. Euro-Krise, von jemandem, der augenscheinlich was von der Materie versteht. Danke, Spiegel, fuer diese Interview!
    Also wenn ein sinnvoller Beitrag nur diese Inhalte hat:

    1. "Deutschland soll für alle zahlen" und
    2. "die anderen dürfen weitermachen wie bisher"

    frage ich mich, wieviel Sachverstand Sie haben.


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